Wie Stresshormone unsere Gene kontrollieren; Frühaufsteher oder Morgenmuffel — wie jedes Lebewesen besitzen auch Menschen eine innere Uhr, die ihren Körper an die jeweilige Wach- oder Schlafphase anpasst. Um in den gegensätzlichen Zuständen von Helligkeit/Dunkelheit, Aktivität/Ruhe sowie Essen/Fasten lebenswichtigeFunktionen aufrechtzuerhalten, steuert unser Gehirn je nach Tageslicht über Nervenbahnen und Hormone die sogenannte zirkadiane Rhythmik.
In diesem Vortrag wird erklärt, wie insbesondere Cortisol, ein Steroidhormon aus der Nebenniere, diese 24-Stunden-Rhythmen vonGenaktivität steuert und wie diese Gene unseren Stoffwechsel beeinflussen. Zudem wird aufgezeigt, inwiefern die Genforschung dazu beiträgt, neue Therapieansätze für Stoffwechsel- oder entzündliche Erkrankungen (wie z.B. Diabetes, Asthma) zu finden.
Die Referentin Prof. Nina Henriette Uhlenhaut promovierte am European Molecular Biology Laboratory in Heidelberg und war Professorin amGenzentrum der Ludwig-Maximilians-Universität München. 2019 wurde sie auf die Professur für „Metabolic Programming“ an die Technische Universität München berufen. Zudem ist sie Direktorin des Instituts für Diabetes und Endokrinologie bei Helmholtz Munich.
Der Vortrag findet statt am im Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) Veterinär-Hörsaal, D‑Bau, in Präsenz sowie Online per Webex-Webinar. Zugangsdaten: Beitrittslink: https://lgl.webex.com/lgl/j.php?MTID=m167602887d9890355f068ec7bc20d658; Webinar-Nummer: 2740 908 8375; Webinar-Passwort: LC10. Weitere Informationen unter: https://www.lgl.bayern.de/lglcampus
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