Land­kreis München warnt vor mögli­chen Betrugs­an­rufen im Pfle­ge­be­reich

30.03.2025 | Warnungen | 0 Kommentare

Pfle­ge­stütz­punkt distan­ziert sich von unau­to­ri­sierten Tele­fon­an­rufen — keine Abfrage sensi­bler Daten

Im Zusam­men­hang mit den aktu­ellen Betrugs­an­rufen aus dem Land­kreis Frei­sing weist das Land­ratsamt München vorsorg­lich darauf hin, dass auch im Land­kreis München mögli­cher­weise Betrüger versu­chen könnten, sich am Telefon als Mitar­bei­tende des Pfle­ge­stütz­punkts auszu­geben, um sensible persön­liche Daten zu erlangen.

Im Nach­bar­land­kreis Frei­sing kommt es derzeit vermehrt zu Anrufen bei Pfle­ge­be­dürf­tigen oder deren Ange­hö­rigen. Die Anru­fenden geben sich als Mitar­bei­tende des örtli­chen Pfle­ge­stütz­punkts aus und behaupten, es seien noch Pfle­ge­leis­tungen verfügbar, die nicht ausge­schöpft wurden. Unter diesem Vorwand werden persön­liche Infor­ma­tionen wie Bank­ver­bin­dungen, Versi­che­rungs­num­mern oder Pfle­ge­grad erfragt.

Pfle­ge­stütz­punkt kontak­tiert keine Personen unauf­ge­for­dert

Das Land­ratsamt München stellt klar: Die Mitar­bei­tenden des Pfle­ge­stütz­punkts des Land­kreises München nehmen keine unauf­ge­for­derten Kontakt­auf­nahmen vor. Bera­tungen erfolgen ausschließ­lich auf Initia­tive der Pfle­ge­be­dürf­tigen oder ihrer Ange­hö­rigen.

Zudem gilt: In tele­fo­ni­schen Gesprä­chen mit dem Pfle­ge­stütz­punkt werden keine sensi­blen Daten wie Konto­ver­bin­dungen oder Versi­che­rungs­num­mern abge­fragt. Die Bera­tungen sind kosten­frei, es werden keinerlei Rech­nungen gestellt.

Wich­tige Verhal­tens­tipps für Bürge­rinnen und Bürger

Unan­ge­kün­digte Anrufe, bei denen sensible Daten abge­fragt werden oder zu bestimmten Hand­lungen gedrängt wird – etwa dem Drücken einer Taste oder einer schnellen Zusage – sollten als eindeu­tiger Warn­hin­weis gelten. In solchen Fällen gilt:

• Gespräch sofort beenden

• Keine persön­li­chen Daten preis­geben

• Keine Hand­lungs­auf­for­de­rungen (z. B. Tasten­druck) befolgen

• Im Zweifel direkt beim Pfle­ge­stütz­punkt nach­fragen

Bürge­rinnen und Bürger, die einen verdäch­tigen Anruf erhalten haben oder sich unsi­cher sind, ob der Anruf authen­tisch war, können sich zur Klärung gerne direkt an den Pfle­ge­stütz­punkt im Land­kreis München wenden.

Kontakt Pfle­ge­stütz­punkt Land­kreis München: Telefon: 089 / 6221- 4399, E‑Mail: pflegestuetzpunkt@lra‑m.bayern.de

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