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Drin­gender Appell an alle Hunde­halter: Hunde während der Brut- und Setz­zeit in der Natur an die Leine nehmen

12.03.2025 | Warnungen | 0 Kommentare

Auch Wild­tiere wollen nicht von einem Hund gehetzt werden

Die Zeit vom 1. März bis zum 15. Juli wird als “Brut- und Setz­zeit” bezeichnet. In dieser Zeit ziehen die Wild­tiere ihre Jungen groß. Die Jagd auf Eltern­tiere, auf “Haar­wild” (Rehe, Hasen) und “Feder­wild” (Vögel), ist dann in Bayern bis auf wenige Ausnahmen (Kanin­chen, Wasch­bären) streng unter­sagt, damit die Tiere unge­stört ihren Nach­wuchs groß­ziehen können.

Frei­lau­fende Hunde können sie dabei empfind­lich stören. Auch gut erzo­gene Hunde und auch kleine Hunde haben einen Jagd­in­stinkt. Wenn der geweckt ist, weil sie ein jagd­bares Tier wittern, dann sind sie oft kaum mehr zurück­zu­halten, mit schweren Folgen für Wild­tiere und ihre Jungen.

Es gibt in Bayern keine allge­meine Leinen­pflicht für Hunde in der Brut- und Setz­zeit. Deshalb kann man nur drin­gend an alle Hunde­halter appel­lieren, verant­wort­lich zu handeln und zumin­dest in dieser Zeit ihre Tiere im freien Gelände, im Wald und auf der Wiese, an der Leine zu führen. Damit der Hund mehr Frei­heit hat, kann man ihn mit Schlepp­leine und Geschirr führen.

Sehr gute weiter­füh­rende Infor­ma­tionen zu dem Thema findet man zum Beispiel unter: https://hundeschule-fellnase.de/brut-und-setzzeit-2024/. Für den Tipp danke ich herz­lich einer Leserin unserer Schleiß­heimer Online-Zeitung.

Andrea Wörle

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