Zwei Barriere-Lösungen für COC-Spritzen: Das Gas-Protect-Label schützt den Spritzenkörper, das Syringe-Closure-Wrap umschließt zusätzlich die Spritzenkappe und erhöht die Gasbarriere weiter. Bilder alle Schreiner Group

Funk­ti­ons­la­bels mit inte­grierter Gasbar­riere von Schreiner Medi­Pharm redu­zieren Sauer­stoff­ein­tritt in COC-Spritzen deut­lich

09.09.2026 | Unternehmen | 0 Kommentare

Wissen­schaft­liche Tests belegen Wirk­sam­keit

Ober­schleiß­heim, 9. September 2026 – Empfind­liche Wirk­stoffe wie Biolo­gika und Biosi­mi­lars reagieren sensibel auf Sauer­stoff­ein­tritt. Externe Tests bestä­tigen nun die hohe Wirk­sam­keit der Spezial-Labels mit Barrie­re­funk­tion von Schreiner Medi­Pharm, einem führenden Entwickler und Hersteller von inno­va­tiven Funk­ti­ons­la­bels für die Health­care Indus­trie. Phar­ma­her­steller erhalten damit eine vali­dierte Lösung, die sich flexibel an unter­schied­liche COC-Spritzen und Wirk­stoffe anpassen lässt.

Vorge­füllte COC-Spritzen gewinnen für die Verpa­ckung moderner Biolo­gika und Biosi­mi­lars zuneh­mend an Bedeu­tung. Gegen­über Glas bieten sie deut­liche Vorteile wie gerin­geres Gewicht, höhere Bruch­si­cher­heit, größere Design­frei­heit bei komplexen Geome­trien und eine redu­zierte Prote­in­ad­sorp­tion. Gleich­zeitig ist ihre Gasdurch­läs­sig­keit höher, wodurch mehr Sauer­stoff in die Spritze eindringen und die Stabi­lität empfind­li­cher Wirk­stoffe beein­träch­tigen kann.

Um dieser Heraus­for­de­rung zu begegnen, hat Schreiner Medi­Pharm Funk­ti­ons­la­bels mit inte­grierter Gasbar­riere entwi­ckelt. Sie redu­zieren den Sauer­stoff­ein­tritt deut­lich und lassen sich flexibel an unter­schied­liche COC-Sprit­zen­typen anpassen – ohne Ände­rungen am Primär­be­hälter oder an bestehenden Produk­ti­ons­pro­zessen.

Schreiner Medi­Pharm bietet verschie­dene Label­kon­zepte mit inte­grierter Gasbar­riere an. Das Gas-Protect-Label schützt den Sprit­zen­körper groß­flä­chig, um den Sauer­stoff­ein­tritt zu redu­zieren. Das Syringe-Closure-Wrap umschließt zusätz­lich die Sprit­zen­kappe, wird am oberen Ende quasi gasdicht versie­gelt und verfügt zugleich mit einer inte­grierten Erst­öff­nungs­in­di­ka­tion über einen Mani­pu­la­ti­ons­nach­weis. So bietet es nicht nur Schutz­funk­tionen für den Wirk­stoff, sondern unter­stützt darüber hinaus die Inte­grität des Produkts über die gesamte Pharma-Supply-Chain.

Die Schutz­wir­kung der Labels mit inte­grierter Barrie­re­funk­tion von Schreiner Medi­Pharm wurde im Rahmen externer Unter­su­chungen von Prof. Dr. Sven Sänger­laub an der Hoch­schule München und von einem weiteren renom­mierten Institut im Rahmen eines Prüf­auf­trages getestet. In einer Arbeits­gruppe von Prof. Dr. Sven Sänger­laub wurde mithilfe eines opti­schen Sauer­stoff­sen­sors die Sauer­stoff­kon­zen­tra­tion in mit Stick­stoff gespülten und verschlos­senen COC-Spritzen über einen längeren Zeit­raum kontaktlos gemessen. Die Ergeb­nisse zeigen eine deut­liche Verrin­ge­rung des Sauer­stoff­ein­tritts. Bei einer 1‑ml-SCHOTT TOPPAC® Spritze verlän­gerte das Gas-Protect-Label den Zeit­raum bis zum Errei­chen einer kriti­schen Sauer­stoff­kon­zen­tra­tion gegen­über einer uneti­ket­tierten Spritze um etwa das Sieben­fache. Das Syringe-Closure-Wrap mit inte­grierter Gasbar­riere erzielte sogar eine rund zehn­fach längere Schutz­wir­kung.

Die Barriere-Labels von Schreiner Medi­Pharm wurden mithilfe eines opti­schen Sauer­stoff­sen­sors getestet, der den Sauer­stoff­ein­tritt in mit Stick­stoff gespülten und verschlos­senen COC-Spritzen über einen längeren Zeit­raum kontaktlos erfasste.

Diese Test­ergeb­nisse bestä­tigen die Wirk­sam­keit der Labels mit inte­grierter Barrie­re­funk­tion von Schreiner Medi­Pharm und bieten Phar­ma­her­stel­lern eine belast­bare Grund­lage für ihre Verpa­ckungs­ent­wick­lung. Die Lösungen werden jeweils an den Sprit­zentyp und den enthal­tenen Wirk­stoff ange­passt und ermög­li­chen eine einfache Umset­zung einer Sauer­stoff­bar­riere, ohne Ände­rungen an Primär­ver­pa­ckung oder Produk­ti­ons­pro­zess. Damit lassen sich empfind­liche Biolo­gika und Biosi­mi­lars in COC-Spritzen zuver­lässig und effi­zient vor Sauer­stoff­ein­tritt schützen.

Bernd Pfadler
Produkt­kom­mu­ni­ka­tion

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