Folk, Punk, Rock im Garten der Trini­tatis-Kirche

22.08.2026 | Bühne, Glaubensgemeinschaften | 0 Kommentare

Jeffrey Hayes alias JACK LORD gibt sein Debüt im Trini­tatis Garten

Am Samstag, den 12. September 2026, ab 17 Uhr, gibt es wieder ein musi­ka­li­sches High­light im Garten der evan­ge­li­schen Kirchen­ge­meinde in Ober­schleiß­heim: Jeffrey Hayes alias Jack Lord tritt auf, ein Mensch, eine Stimme, ein Instru­ment.

Seine Songs und Auftritte tragen die Spuren der Orte, die er durch­quert hat: die selt­same Inti­mität eines New Yorker Bürger­steigs, die Mytho­logie der Kaffee­häuser von Los Angeles, die Einsam­keit und die Möglich­keit einer Münchner Stra­ßen­ecke. Die Schau­plätze verän­dern sich. Der Impuls bleibt derselbe – den Song zu finden und heraus­zu­finden, wohin er führt, so beschreibt er es selbst.

Seit diesem Sommer finden immer wieder Konzerte und Aktionen im Gartender Trini­tatis-Kirche statt. Das Motto dafür lautet: Trini­tatis-Garten, ein Ort der Begeg­nung und der Gemein­schaft. Die Kirchen­ge­meinde freut sich auf viele Besu­che­rInnen, die gerne Decken und Pick­nick mitbringen können, Getränke gibt es vor Ort.

Der Eintritt ist frei, Hutspenden sind will­kommen. Bei schlechtem Wetter spielt Jack Lord in der Trini­tatis-Kirche!

Martina Buck

Zum Musiker Jeffrey Hayes alias JACK LORD

Jack Lord wuchs in den Sümpfen von New Jersey auf, in einer großen­Fa­milie, in der es nur selten wirk­lich still war.Musik kam von überall. Sein Vater hatte seine Platten. Seine älteren­Ge­schwister hatten ihre. Country, Pop, Rock ’n’ Roll, Gospel – wasauch immer seinen Weg ins Haus fand, wurde Teil des Lärms. Ernahm alles in sich auf, lange bevor er verstand, was es bedeu­tete.

Dann starb seine Mutter.

Er war jung genug, um früh zu lernen, dass manche Dinge verschwinden, ohne um Erlaubnis zu fragen. Die Musik tat es nicht. Sie wurde zunächst Zuflucht, dann Sprache und schließ­lich ein Weg hinaus.

Es gab Stra­ßen­ecken in New York. Kaffee­häuser in Los Angeles. Jahre, in denen er den Liedern von einem Ort zum nächsten folgte. Schließ­lich kam München, wo die Straßen wieder zur Bühne wurden. Jack Lord hat sich immer mehr für die Ränder der Dinge inter­es­siert als für deren Mittel­punkt. Seine Musik bewegt sich zwischen Folk, Punk und Rock, während die Geister des alten AM-Radios noch immer durch sie hindurch ziehen. Johnny Cash kann neben den Ramones sitzen. David Bowie kann plötz­lich auftau­chen. Ein Song darf schön, häss­lich, komisch, beschä­digt sein – oder alles gleich­zeitig.

Heute ist er eine One-Man-Band. Irgendwie passt das. Ein Mensch, eine Stimme, ein Instru­ment, ein Raum – oder eine Straße. Und kein Ort, an dem man sich verste­cken kann. Lord bezeichnet sich selbst nicht als Virtuosen. Er sieht sich als Künstler. Der Unter­schied ist wichtig. Technik kann man lernen. Ein Leben muss man leben. Seine Songs und Auftritte tragen die Spuren der Orte, die er durch­quert hat: die selt­same Inti­mität eines New Yorker Bürger­steigs, die Mytho­logie der Kaffee­häuser von Los Angeles, die Einsam­keit und die Möglich­keit einer Münchner Stra­ßen­ecke. Die Schau­plätze verän­dern sich. Der Impuls bleibt derselbe – den Song zu finden und heraus­zu­finden, wohin er führt. Manche Musiker verbringen ihr Leben damit, wie sie selbst zu klingen.
Jack Lord scheint seines damit verbracht zu haben, heraus­zu­finden, wer dieses „Selbst“ über­haupt sein könnte. Viel­leicht ist es genau das, was seiner Musik bis heute etwas Unauf­ge­löstes verleiht. Der Junge aus den Sümpfen von New Jersey ist noch irgendwo darin. Er hört Radio durch die Wände eines über­füllten Hauses und wartet auf den nächsten Song. Und Jack Lord hört immer noch zu.

Der Musiker Jeffrey Hayes alias JACK LORD
Beitrag teilen:

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert