Von Michael Rittner
Da wurde der Gürtel aber sehr eng geschnallt. Bei der diesjährigen Haushaltssitzung wurde wegen 50 Euro einer Kaffeemaschine im Hallenbad herumdiskutiert, in sozialen Bereichen gekürzt, wobei dort sehr viele ehrenamtliche Tätigkeiten ohne jeglichen finanziellen Ausgleich gemacht werden. Auch die Feuerwehr schlägt sich zum Teil mit einer veralteten, abgenutzten Dienstkleidung herum. In den Sitzungen wurden Zahlen hin und hergeschoben und gekürzt, da wir ja sparen müssen. Man gönnt sich im Rathaus einen Geschäftsführer, dritten Bürgermeister und mehr. Schafft jetzt zusätzlich Referenten-Stellen für schon vorhandene feste Belegung wie Bauamt und weitere.
Vor allem ist diese neue Besetzung doch ohnehin auch schon länger im Rathaus tätig und kann dort ohne weiteres sein Fachwissen und seine Erfahrung wie bisher ohne Schaffung neuer „Referentenstellen“ einbringen, damit wie gewohnt alles wie in den letzten Jahren natürlich im finanziellen Rahmen bleibt. Dafür braucht es doch keine weiteren Referenten, Stellen-Erfindungen und extra Kosten. Es mögen ja nur 4.800,00 Euro im Jahr für diese Posten sein, aber für ein paar neue Hosen zum Beispiel für die Feuerwehr wäre das Geld auch nicht falsch gewesen.
„Wir haben kein Geld“, hört man ständig jammern, “und müssen jeden Euro zweimal umdrehen”. Schafft dann solche Stellen?
Dies wirkt eher wie ein Trostpreis seitens des Rathauses für die vergangenen Wahlergebnisse … weil manch einer leer ausging.
Wir müssen den Gürtel enger schnallen, trifft halt auch nicht auf alle zu.



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