Leser­mail zum Artikel “Verei­digt und bereit für Ober­schleiß­heim”

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Von Daniela Gragert

Offen­sicht­lich bewegt die Wahl der 2. Bürger­meis­terin und des 3. Bürger­meis­ters viele Menschen.

Unab­hängig davon, was man von dieser Wahl halten mag, ist es schön zu sehen, dass sich die Bürge­rinnen und Bürger dafür inter­es­sieren und auch nach den Kommu­nal­wahlen das poli­ti­sche Geschehen im Ort beob­achten.
Sie haben uns mit ihrer Stimme ihr Vertrauen geschenkt – und erwarten jetzt, dass Bürger­meister und Gemein­derat respekt­voll und konstruktiv zusam­men­ar­beiten, über persön­liche Befind­lich­keiten und Partei­grenzen hinweg zum Wohl unserer Gemeinde.
Diesem Anspruch fühle ich mich als (neue) Gemein­de­rätin verpflichtet. Dass über den groß­ar­tigen Zusam­men­halt in meiner Frak­tion hinaus in weiten Teilen des Gemein­de­rats das Bemühen um ein gutes Verhältnis und ein faires Mitein­ander zu spüren ist, stimmt mich zuver­sicht­lich.

Ihnen, sehr geehrter Herr Holl­weck, möchte ich klar wider­spre­chen: meines Erach­tens müssen nicht nur die drei Bürger­meister vertrau­ens­voll zusam­men­ar­beiten, sondern der gesamte Gemein­derat. Und vertrau­ens­volle und konstruk­tive Zusam­men­ar­beit muss auch dann möglich sein, wenn man nicht in allen Punkten über­ein­stimmt. Von vorn­herein andere Perspek­tiven in den Blick zu nehmen, sich der Diskus­sion um die besten Lösungen zu stellen und dann zu möglichst breit getra­genen Mehr­heits­ent­schei­dungen zu kommen, das mag anstren­gend sein, aber auch berei­chernd und eben demo­kra­tisch.

Zu Ihrer Mail noch zwei weitere Anmer­kungen, Herr Holl­weck:

Clemens Baum­gärtner, der für die CSU ins Rennen um das Amt des Ober­bür­ger­meis­ters in München ging, lag mit 21,3 Prozent der Stimmen an 3. Stelle, hinter Dominik Krause (29,5 Prozent) und Dieter Reiter (35,6 Prozent) und kam daher nicht in die Stich­wahl. Er wurde zum Stadtrat gewählt, war aber nach der Wahl nicht an den weiteren Prozessen und Koali­ti­ons­ge­sprä­chen (die es durchaus gegeben hat) betei­ligt.

Übri­gens: Tatsäch­lich hat Dominik Krause einen neuen Führungs­stil ange­kün­digt und damit über­rascht, dass er das Vorschlags­recht für das Kommu­nal­re­ferat der CSU ange­boten hat. Die CSU nahm an und nun soll Alex­ander Diet­rich (CSU) Kommu­nal­re­fe­rent werden. Meiner Meinung nach ein schönes Zeichen für ein gutes demo­kra­ti­sches Mitein­ander! Gut so!

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1 Kommentar

  1. Da kann ich mich der Meinung von Frau Gragert nur anschließen. Politik muss dem Gemein­wohl dienen und deshalb müssen alle Vorschläge zuerst einmal ange­hört und dann disku­tiert werden. Viel­leicht hat ja die andere Seite die bessere Idee, auf die man selbst nicht gekommen ist. Mit so einer Einstel­lung wird es bestimmt gelingen, Ober­schleiß­heim wieder nach vorne zu bringen.
    Einen großen Dank an alle Gemein­de­räte für ihren großen, ehren­amt­li­chen Einsatz.

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