Mit einer Laola-Welle feierten alle Organisatoren das gelungene Maifest. Alle Fotos privat

So a scheens Festl!

02.05.2026 | Vereine, Aktuelles, Feste & Feiern | 0 Kommentare

Maifest 2026 in Ober­schleiß­heim: “Team­work vom Aller­feinsten!”

Seit 2019 orga­ni­sieren die Remonte Bräu Schleiß­heim e.G., der Trach­ten­verein Birken­stoana Stamm und die Schleiß­heimer Burschen & Deandl in Ober­schleiß­heim das tradi­tio­nelle Maifest auf dem Bürger­platz in zuver­läs­siger Koope­ra­tion. Remonte Vorstand Tom Hasel­beck, der 1. Bürger­meister Markus Böck und Burschen­ver­eins­vor­sit­zender Martin Breit­moser lobten die dies­jäh­rige Zusam­men­ar­beit aller in den höchsten Tönen. “Es war Team­work vom Aller­feinsten”, sagte der Bürger­meister auf der Bühne zur Maifest­eröff­nung kurz vor dem Fass­an­stich.

Weil der alte Maibaum im vergan­genen Jahr schlapp gemacht hatte und vorzeitig abge­baut werden musste, leis­tete sich die Gemeinde in diesem Jahr einen neuen Baum.

Das Schepsen (Entrinden), Abho­beln, Schleifen, Schmü­cken über­nahmen die Burschen und Deandln in Eigen­leis­tung während einer gesamten Woche (23. April bis 30. April) Maibaum­wache. 192 Stunden habe der Verein Wach­dienste und “Baum­ar­beiten” abge­leistet, manch einer habe seinen Wohnort in die Theodor- Körner-Straße ins Vereins­heim verlegt, sagte Vorstand Martin Breit­moser. Und dieses Mal wurde die Wach­sta­tion mit einem Trink­st­überl “aufge­peppt”, um die Wachenden bei Laune und in guter Gesell­schaft zu halten.

Die Wach­sta­tion an der Theodor-Körner-Straße und der “geschepste” Baum. Dieser wurde keine Minute aus den Augen gelassen und von den Burschen und Deandln rund um die Uhr bewacht. In der Woche vom 23. bis 30. April fanden im Stüberl mehrere Party­ver­an­stal­tungen statt. Auch viele Mitglieder des neuen Gemein­de­rates kamen an einem Abend zur Wache und unter­stützten mit Wohl­wollen diese Brauch­tums­pflege.
Die Burschen und Deandln präsen­tierten sich am 1. Mai nach getaner Arbeit in ihrer vereins­ei­genen Tracht.

Am letzten Wachtag wurden die Maibaum­schilder ange­schraubt, die Maibaum­spitze noch ein letztes Mal berührt, so dass am 1. Mai das “Pracht­stück von Baum” mit Hilfe vom gemeind­li­chen Bauhof und der Frei­wil­ligen Feuer­wehr verladen und trans­por­tiert werden konnte.

Der letzte Check der beiden Original Eicher Trak­toren, die bei jedem Fest­einzug nicht fehlen dürfen
Sophia und Leon sind rich­tige Maibaum­fans
Auch Kinder­hände schmü­cken den Maibaum 2026. Die 4a der Bergl­wald­schule und mehrere Ober­schleiß­heimer Kinder­gärten betei­ligten sich am blau-weißen “Hand­auf­legen”

Ein letztes Mal das Fahn­derl berühren, denn nach dem Aufstellen geht’s nicht mehr ganz so leicht…;))

Das “Maibaum-Kutschieren” vom Vereins­heim zum Bürger­platz entpuppte sich als Milli­me­ter­ar­beit und verlangte von den Bauhof­mit­ar­bei­tern bestes Augenmaß und Präzi­sion beim Lenken und Einweisen.

Milli­me­ter­ar­beit, höchste Konzen­tra­tion und gutes Augenmaß war von den Mitar­bei­tern des gemeind­li­chen Bauhofs gefragt. Hier muss der Baum um die Kurve
Bei herr­lichstem Früh­lings­wetter geht’s gemeinsam vom Vereins­heim zum Bürger­platz
Von den Schleiß­heimer Schloss­pfeif­fern ange­führt die Brücke hinauf und wieder hinunter…

Brauch­tums­pflege groß­ge­schrieben

In der geschichts­träch­tigen Drei­schlös­ser­ge­meinde Ober­schleiß­heim hat Brauch­tums­pflege schon seit jeher einen großen Stel­len­wert. So ist es nicht verwun­der­lich, dass auf dem Bürger­platz beim Einzug des Maibaums richtig ‘was los war. Auch Zuschaue­rinnen und Zuschauer aus den umlie­genden Gemeinden besu­chen regel­mäßig das Ober­schleiß­heimer Maifest, denn wie immer gab an diesem wunder­schönen Nach­mittag sehr viel zu sehen.

Ein letzter Ritt auf dem Baum­stamm: Einzug auf dem Bürger­platz
Die frei­wil­lige Feuer­wehr und der gemeind­liche Bauhof stellten den Baum gekonnt und sicher auf

Mit einem Salut­schuss aus einer Origi­nal­ka­none wurde der neue Maibaum auf dem Bürger­platz begrüßt und 1. Bürger­meister Markus Böck zapfte souverän mit zwei Schlägen das Remonte Fassl auf der Bühne an.

“Ozapft is!”

Die Blas­ka­pelle Ober­schleiß­heim spielte auf und dann jagte ein High­light auf der Bühne das andere.

Die Grund­schul­leh­rerin an der Bergl­wald­schule Melanie Grothe hatte bereits im letzten Jahr mit ihrer damals 3a Trach­ten­tänze einstu­diert, welche sie nun in diesem Jahr deut­lich verfei­nert und sicherer mit ihren jetzt Viert­kläss­lern auf der Bühne am Bürger­platz zur Auffüh­rung brachte. Das Jahr über hatte der Trach­ten­verein Birken­stoana Stamm in der Klasse 4a im Nach­mit­tags­un­ter­richt tradi­tio­nellen Trach­ten­tanz ange­boten, den die Schü­le­rinnen und Schüler freudig annahmen. Lehrerin Melanie Grothe tanzte bei der Auffüh­rung zusammen mit dem 1. Vorplattler der Birken­stoana, Michael Pezala, selbst mit.

Melanie Grothe hatte zusammen mit 1. Vorplattler Michael Pezala (beide links im Bild) die Trach­ten­tänze mit der 4a einstu­diert
Die Klasse 4a nach ihren Auftritt
“Kniaggln und drahn” beherr­schen die Jungs und Mädels der
4a schon perfekt
Musi­ka­li­sche Familie: Hermann Meister vom Birken­stoana Stamm begleitet tradi­tio­nell auf der Solo-Quetschn die Trach­ten­tänze. Hinter ihm Sohn Markus Meister, der Sänger der Band Funk­ver­kehr
Die Blas­ka­pelle Ober­schleiß­heim unter­hielt den gesamten Nach­mittag die Gäste des Maifestes mit ihrer schwung­voll-gefäl­ligen Brass­musik
Die Profi-Plattler vom Birken­stoana Stamm

Auch die Tanz­gruppen des Birken­stoana Stamms zeigten unter dem Applaus der begeis­terten die Zuschaue­rinnen und Zuschauer ein weiters Mal ihr Können

Eines ist jeden­falls klar: Um Nach­wuchs in puncto Brauch­tums­pflege braucht sich Ober­schleiß­heim keine Sorgen zu machen, hier kann der Bürger­meister zuver­sicht­lich in die Zukunft schauen.

Hat hier alles im Blick und kann, was das Zusam­men­halten unter den Schleiß­heimer Vereinen betrifft, zuver­sicht­lich in die Zukunft blicken

Ingrid Lind­büchl

“Weher hat die schö­höhönsten Schuhe?”…

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