Mit "emil" durch den Landkreis: Auf der Dienstwagenflotte des Landratsamtes ist die neue Arbeitgebermarke durch die Werbe-Klebefolien im Gaming-Stil stets sichtbar.

„Next Level Team“: Land­kreis München tritt im Wett­be­werb um Fach­kräfte mit neuer Arbeit­ge­ber­marke auf

31.12.2025 | Landkreis, Aktuelles | 1 Kommentar

Ziel­gruppe: insbe­son­dere Nach­wuchs­kräfte, Berufs­ein­steiger und Quer­ein­steiger

Der Land­kreis München hat eine neue Arbeit­ge­ber­marke einge­führt. Unter dem Leit­motiv „Next Level Team“ präsen­tiert sich der Land­kreis als moderner Arbeit­geber und richtet sich mit einer umfas­senden Kampagne insbe­son­dere an Nach­wuchs­kräfte, Berufs­ein­stei­ge­rinnen und ‑einsteiger sowie Quer­ein­stei­ge­rinnen und Quer­ein­steiger. Ziel der Kampagne ist es, die Viel­falt
der Aufgaben, die Arbeits­weise der Verwal­tung und die beruf­li­chen Perspek­tiven trans­pa­rent darzu­stellen und neue Ziel­gruppen für eine Tätig­keit im öffent­li­chen Dienst zu gewinnen.

Mit der neuen Arbeit­ge­ber­marke reagiert der Land­kreis München auf verän­derte
Rahmen­be­din­gungen am Arbeits­markt. Der Fach­kräf­te­mangel betrifft zuneh­mend auch Verwal­tungen, klas­si­sche Rekru­tie­rungs­wege greifen immer weniger. Die Kampagne versteht sich daher als lang­fris­tiges Instru­ment, um den Land­kreis als Arbeit­geber sichtbar zu machen und möglichst nahbare und umfas­sende Einblicke in Arbeits­alltag, Team­struk­turen und
Entwick­lungs­mög­lich­keiten zu geben.


Breites Aufga­ben­spek­trum und unter­schied­liche Einstiegs­mög­lich­keiten

Der Land­kreis München beschäf­tigt rund 1.700 Mitar­bei­tende an mehreren Stand­orten in München und Gras­brunn. Sie arbeiten in unter­schied­lichsten Berei­chen, darunter Verwal­tung und Recht, Soziales und Gesund­heit, Technik und IT, Umwelt, Infra­struktur oder Kata­stro­phen­schutz. Die Arbeit­ge­ber­marke macht diese Viel­falt bewusst sichtbar und zeigt, dass Verwal­tung zahl­reiche Berufs­bilder und Quali­fi­ka­tionen vereint.

Neben klas­si­schen Verwal­tungs­be­schäf­tigten richtet sich der Land­kreis mit der neuen Kampagne auch gezielt an Absol­ven­tinnen und Absol­venten sowie Menschen mit anderen beruf­li­chen Hinter­gründen. Ausbil­dungs- und Studi­en­an­ge­bote, Programme für Quer­ein­stei­ge­rinnen und Quer­ein­steiger sowie interne Fort- und Weiter­bil­dungs­wege sollen den Einstieg erleich­tern und beruf­liche Entwick­lung inner­halb der Orga­ni­sa­tion ermög­li­chen. Denn oft ist es Arbeit­su­chenden gar nicht bewusst, dass auch für sie als Quer­ein­steiger eine Tätig­keit in der Verwal­tung offen­steht. Mit seiner neuen Arbeit­ge­ber­marke will der Land­kreis daher explizit um Personen außer­halb des öffent­li­chen Dienstes werben.


Team­ar­beit als Leit­motiv


Im Mittel­punkt der neuen Arbeit­ge­ber­marke steht der Team­ge­danke. „Next Level Team“ beschreibt Verwal­tung als gemein­sames Arbeiten an Lösungen für die Menschen im Land­kreis. Fach­liche Verant­wor­tung, Zusam­men­ar­beit über Fach­grenzen hinweg und persön­liche Entwick­lung werden dabei mitein­ander verbunden. Dabei soll deut­lich werden: Verwal­tung im Land­kreis München ist Land­kreis München kein starres System, sondern eine Orga­ni­sa­tion, die auf Team­ar­beit, Austausch und gemein­same Gestal­tung setzt.
Landrat Chris­toph Göbel ordnet den Ansatz der neuen Arbeit­ge­ber­marke ein:
„Der Land­kreis München ist ein moderner Arbeit­geber mit anspruchs­vollen Aufgaben und großer Themen­viel­falt. Mit unserer neuen Arbeit­ge­ber­marke zeigen wir, dass Verwal­tung Team­ar­beit ist – verant­wor­tungs­voll, zukunfts­ori­en­tiert und nah an den Menschen. Wer bei uns arbeitet, ist nicht nur in ein enga­giertes und fach­lich kompe­tentes Team einge­bunden, sondern gestaltet den Land­kreis in nahezu allen Lebens­be­rei­chen aktiv mit.“


Gaming-Stil als bewusste visu­elle Sprache


Ein zentrales gestal­te­ri­sches Element der Kampagne ist der gewählte Gaming- Stil. Die visu­elle Anmu­tung orien­tiert sich an bekannten Video­spiel­welten, ohne konkrete Spiele oder Inhalte zu über­nehmen. Auch sprach­lich greift die Kampagne Begriffe aus der Gaming-Welt auf und über­trägt diese auf die Arbeit in der Verwal­tung, etwa wenn der nächste Karrie­re­schritt das Errei­chen des nächsten Levels symbo­li­siert. Der Gaming-Stil ist bewusst als gestal­te­ri­scher
Bruch mit klas­si­schen Verwal­tungs­dar­stel­lungen ange­legt. Er soll Aufmerk­sam­keit erzeugen und neugierig machen, ohne die inhalt­li­chen Werte der Orga­ni­sa­tion zu verän­dern. Das Beson­dere dabei: Auf allen Bildern und in allen Videos sind ausschließ­lich Menschen zu sehen, die wirk­lich im Land­ratsamt arbeiten.


Zentrales Element: das neue Karrie­re­portal


Dreh- und Angel­punkt der neuen Arbeit­ge­ber­marke ist das über­ar­bei­tete Karrie­re­portal des Land­kreises München. Unter https://karriere.landkreis-muenchen.de finden Inter­es­sierte gebün­delt Infor­ma­tionen zu Berufs­bil­dern, Einstiegs­mög­lich­keiten, Ausbil­dungs- und Studi­en­an­ge­boten sowie zu Arbeits­be­din­gungen und Zusatz­leis­tungen. Die Website fungiert als zentrale Anlauf­stelle für alle, die sich über eine Tätig­keit beim Land­kreis infor­mieren
möchten. Ergänzt wird der neue Karrie­re­auf­tritt durch eine verstärkte Präsenz in den
sozialen Medien, um insbe­son­dere jüngere Menschen anzu­spre­chen. So ist der Land­kreis München seit einigen Wochen beispiels­weise auf TikTok aktiv. Mitar­bei­tende des Land­kreises werden hier in zahl­rei­chen „Missionen“ selbst als Video­spiel-Charak­tere aktiv und geben in kurzen Spiel­se­quenzen humor­volle Einblicke in das Land­ratsamt, die Teams, die Aufgaben und unter­schied­lichste Bereiche aus dem Arbeits­alltag einer Behörde.

Auch offline wird die neue Arbeit­ge­ber­marke des Land­kreises in den kommenden
Wochen Stück für Stück sichtbar werden, beispiels­weise im Rahmen von Auftritten bei Karrie­re­messen, auf der Dienst­wa­gen­flotte des Land­kreises oder über Fassa­den­banner an den beiden größten Stand­orten des Land­rats­amts am Maria­hilf­platz und in Riem.
BU: Die neue Arbeit­ge­ber­marke des Land­kreises München wird künftig unter anderem auch auf Dienst­fahr­zeugen zu entde­cken sein.

Fran­ziska Herr, Land­ratsamt München

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1 Kommentar

  1. Aha, man wirbt nun also im Stile eines Spiels, dessen grund­sätz­li­ches Spiel­ziel eine Verbre­cher­kar­riere ist und bei dem unter anderem Amok­läufe eine hohe Punk­te­zahl bringen. Da fragt man sich irgendwie schon, wer auf diese Idee gekommen ist, ausge­rechnet den öffent­li­chen Dienst damit zu bewerben.…..

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