Tierisch entschleu­nigt

01.12.2025 | Vereine & Soziales | 0 Kommentare

Entspannte Vorweih­nachts­zeit mit Vier­bei­nern statt Stress und Hektik 

1. Dezember 2025 – Die ersten Türchen der Advents­ka­lender sind geöffnet und damit ist sie offi­ziell gestartet: die Vorweih­nachts­zeit, die eigent­lich die besinn­lichste Zeit im Jahr sein sollte. Doch durch zahl­reiche Verpflich­tungen und Erle­di­gungen sieht die Realität für viele Menschen oft anders aus. Stress und Hektik regieren den Alltag, die Besinn­lich­keit bleibt auf der Strecke. Die Tier­schutz­or­ga­ni­sa­tion TASSO e.V., die Europas größtes kosten­loses Heim­tier­re­gister betreibt und sich für die verant­wor­tungs­volle Tier­hal­tung stark macht, möchte hier einen Gegen­trend setzen und empfiehlt: Exklu­siv­zeit und Acht­sam­keit statt Geschen­ke­jagd und Weih­nachts­fei­er­trubel.

Gerade in Zeiten, in denen wir viel um die Ohren haben, kann es schnell passieren, dass die gemein­same Zeit mit unseren Tieren zu kurz kommt. Umso wich­tiger ist es daher, ihnen ganz bewusst Aufmerk­sam­keit zu schenken. Damit es keine zusätz­liche Pflicht wird, kann diese Zeit auch durch ein ganz entspanntes Zusam­men­sein geprägt sein: große Spazier­runden abseits des Trubels mit dem Hund oder eine feste Kuschel­rou­tine mit den Katzen im heimi­schen Wohn­zimmer. Heike Weber, Leiterin Tier­schutz bei TASSO, gibt zu bedenken: „Unsere Tiere profi­tieren im Alltag sehr von Routinen. Diese sind durch viele Weih­nachts­feiern, Veran­stal­tungen und Erle­di­gungen in der Weih­nachts­zeit oft durch­ein­ander. Dann kommen die Feier­tage, die durch Besuche zusätz­lich anstren­gend für Hunde und Katzen sein können und dann direkt im Anschluss Silvester, was ja für viele Tiere die schlimmste Zeit des Jahres ist. Wenn der Ener­gie­spei­cher schon leer ist, wird der Silves­ter­stress schnell zu viel“.

Was also tun? Tierhalter:innen sollten sich recht­zeitig mit ihren Plänen für die kommenden Wochen beschäf­tigen. Wann werden sie nicht da sein? Was wird anders laufen? Was bedeutet das für ihr Tier und wie kann ein Ausgleich oder zusätz­liche Exklu­siv­zeit geschaffen werden? „Ich persön­lich lasse auch gerne mal einen Weih­nachts­markt­be­such ausfallen und bleibe lieber mit meinen Hunden und Katzen zu Hause“, verrät Weber.

Auch auf die Sicher­heit der vier­bei­nigen Mitbe­wohner gilt es, in den letzten Wochen des Jahres ein beson­deres Augen­merk zu legen. Das betrifft einer­seits die gute Siche­rung des Tieres rund um Silvester, aber auch ein weih­nacht­lich deko­riertes Zuhause kann Gefah­ren­quellen bergen. „Der beliebte Weih­nachts­stern ist zum Beispiel hoch­giftig“, weiß Weber. Auch Glas­schmuck am Tannen­baum und echte Kerzen können gefähr­lich werden. Zusam­men­ge­fasst gilt: Wer seinen Tieren im Advent Ruhe, Routine und Sicher­heit bietet, unter­stützt ihr Wohl­be­finden und findet selbst Abstand vom Feier­tags­stress.  

Lisa Fran­ken­berger, TASSO e.V.

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