Leser­mail zum Artikel “Gemein­de­haus­halt Ober­schleiß­heim: Wie drama­tisch muss gespart werden?”

Von Michael Rittner

Einiges ist es wohl nicht so geschickt gelaufen, Beispiele gibt es leider genug. Ein glück­li­ches Händ­chen bei Bau und Geld scheint nicht vorhanden zu sein, vieles wäre vermeidbar gewesen. Aber es wird weiter­ge­macht wie bisher. Wenn der Staat die Kommunen mehr und mehr belastet, und diese (ohnehin) in Schwie­rig­keiten sind, hätte die Gemeinde bzw. der Bürger­meister auch die Möglich­keit zu sagen, dass sie es nicht mehr schafft! Man muss halt nur das Rückrat haben, um das an höherer Stelle anzu­spre­chen. Zusam­men­schlüsse mit anderen Kommunen suchen, denen es ähnlich geht. Problem ist dann, dass man darlegen muss, warum man diese Schwie­rig­keiten hat, und wo so manches Geld geblieben ist. Dann könnte es unbe­quem werden und man müsste den einen oder anderen Fehler einge­stehen. Man drückt sich vor Orts­be­ge­hungen, weil man dann der Realität ins Auge sehen und viel­leicht auch mal jemandem auf die Füsse treten müsste… Es gibt wirk­lich sehr enga­gierte Gemein­de­räte und ‑mitar­beiter, aber Probleme wirk­lich anzu­spre­chen traut man sich oft nicht, lieber unter vier Augen, hinter verschlos­senen Türen oder am Stamm­tisch regeln. Ja, bei manchen Ange­le­gen­heiten sollten besser unab­hän­gige Profis ran. Gemein­de­räte können oft nur nach dem Entscheiden, was ihnen vorge­legt wird, ob richtig oder falsch, da sie zu manchen Berei­chen auch gar nicht das komplette Fach­wissen haben können oder den Über­blick und Kenntnis von früheren Entschei­dungen. Für uns Bürger bleibt es inter­es­sant, welche Neuig­keiten uns in der bevor­ste­henden Bürger­ver­samm­lung erwarten werden.

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