Leser­mail zum Artikel: “Schleiß­heimer Land­schafts­band”: Was wird aus dem Grünzug zwischen Ober­schleiß­heim und Unter­schleiß­heim?

Leser­mail von Bürger­meister Markus Böck

Liebes Schleiß­heimer-Zeitung-Team.

Auch von meiner Seite Danke für diesen Bericht. Aller­dings muss ich unserem 3. Bürger­meister zustimmen, dass hier doch ein wenig „Washing“ enthalten ist.

Zu ihrer Über­schrift: Was wird aus dem Grünzug zwischen Ober- und Unter­schleiß­heim? Erstmal nichts! Die Möglich­keit, diesen Natur­raum sowie die momen­tane Nutzung wirk­lich zu erhalten und aufzu­werten, ist leider erstmal vertan.

Dass die Umge­hungs­straße meines Erach­tens zwin­gend Teil dieses Projektes sein muss, liegt auf der Hand. Aber die Berück­sich­ti­gung einer mögli­chen Tras­sie­rung durch diesen Land­schafts­raum, ist zwar ein großer, aber nur ein Teil von vielen, die im Rahmen dieses Projektes berück­sich­tigt hätte werden sollen. Und wenn eine Straße durch einen solchen Land­schafts­raum geführt werden muss (weil es keine andere Lösung gibt), dann sollte doch unser Ziel sein, den noch vorhan­denen Raum so zu schützen und so zu gestalten, dass er einen Mehr­wert für uns alle darstellt.

Ob und wann diese Umge­hung tatsäch­lich kommen wird, liegt noch in weiter Ferne. Aber diese einzige Option, die den Durch­gangs­ver­kehrs von Nord nach Süd und Süd nach Nord, lösen könnte, nicht zu berück­sich­tigen, wäre ein fataler Fehler.

Mein Zitat „Grüne gegen Grünzug“ ist meines Erach­tens auch ein wenig zu kurz­ge­fasst. Mein wirk­li­ches Zitat: „Das eine Grünen­frak­tion gegen die Entwick­lung dieses Grün­zuges stimmt ist doch sehr verwun­der­lich. Ich bin sehr gespannt, welche Lösungen zur Behe­bung unserer Verkehrs­pro­bleme von den Grünen kommen wird.“

Die Antwort aus der Grünen-Frak­tion darauf war: „Wir sind für einen solchen Land­schafts­raum. Aber nicht wenn eine Straße durch­führt.“ Grund­sätz­lich erhält diese Aussage aus Sicht der Grünen mein Verständnis. Aber nicht, wenn diese Straße, die nahezu alter­na­tiv­lose Möglich­keit darstellt, unsere Bürge­rinnen und Bürger in Zukunft über Gene­ra­tionen zu entlasten.

Herz­lichst

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