Verein für die Regattaanlage

Mit einem Fest auf der Regattaanlage hat die Rudergesellschaft München 1972 ihren 50. Geburtstag und damit auch den dfer Anlage gefeiert. Am Wochenende, 23./24. Juli, richtet der Verein gemeinsam mit dem Schleißheimer Ruderclub die Jubiläumsregatta der 50. Bayerischen
Rudermeisterschaften aus.

Als München 1966 den Zuschlag für die Olympischen Sommerspiele 1972 bekam, sollte die Regattaanlage für Rudern und Kanu nach Königsdorf im Landkreis Bad Tölz kommen. Die Ruderer des Münchner Ruderclubs und des Münchner Ruder- und Segelvereins Bayern, beide damals am Starnberger See beheimatet, kämpften dann aber stark dafür, dass die Regattastrecke näher nach München kommt.

Auf dem Starnberger See konnten schon seit 1953 keine Regatten mehr
ausgetragen werden, das Wetter auf dem riesigen Natursee war zu schwierig. Im letzten Moment gelang es den Ruderern, gegen Widerstände das Ruder für München rumzureißen und den jetzigen Standort durchzusetzen.

Als nächstes mussten sie dafür kämpfen, dass die Regattaanlage nicht nach den Olympischen Spielen wieder abgerissen würde, sondern dass dort weiter Sport möglich ist. Dafür wurde am 6. März 1972 die „Rudergemeinschaft München 1972“ gegründet – heute die Rudergesellschaft München 1972.

In ganz Süddeutschland wurden bei Vereinen Boote beschafft, Mitglieder geworben, Schulen an die Strecke geholt und für ein erstes Bootshaus gesorgt. Heute ist die Rudergesellschaft München der größte und erfolgreichste unter den acht reinen Sportvereinen an der Regatta.

Bei den Bayerischen Rudermeisterschaften werden in allen Altersklassen rund 400 Sportler erwartet. Während der Wettkämpfe ist Schwimmen im Becken untersagt, ebenso ist der umlaufende Weg gesperrt.

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