Lesermail zum Artikel „Bei genügend Personalkapazität wird die Unterführung geplant“

Es ist wirkliche ein großartiger Erfolg, über den sich Herr Kuchlbauer zu Recht freuen kann. Die zuständigen Entscheidungsträger wurden nach dem erfolgreichen Bürgerentscheid von Herrn Kuchlbauer angeschrieben. Innerhalb von nur 6 Monaten ist eine positive Antwort vom Bayerischen Staatsministerium und vom Bundesverkehrsministerium gekommen. Das hat es in Oberschleißheim noch nie gegeben! Schließlich warten wir Bürger schon seit 30 Jahren auf eine Verkehrsentlastung.
Der Staatsminister Hans Reichhart hat bestimmt, dass die Projektbearbeitung für eine Unterführung aufgenommen wird, wenn es wieder freie Kapazitäten im Staatlichen Bauamt gibt. Zitat aus dem Schreiben von Herrn Kuchlbauer…
Auf Nachfrage zum Zeitpunkt, wann dies der Fall ist (Jahr), hat dann Herr Rinderer vom Staatlichen Bauamt in der gestrigen Gemeinderatssitzung das Jahr 2021/22 genannt……
Herr Kuchlbauer hat in seinem Schreiben nicht behauptet, dass Herr Rinderer das Datum „zugesagt“ hat. Ja, es ist ein Erfolgserlebnis für unseren 1. Bürgermeister, in so kurzer Zeit einen jahrzehntelangen Stillstand zu beenden, und ja, er hat allen Grund dazu, sich darüber zu freuen! Wir Bürgerinnen und Bürger freuen uns mit ihm.

Gerlinde Kufer

Ein Lesermail

  1. Sehr geehrte Frau Kufer,

    ich weiß nicht, ob eine Ankündigung den Knotenpunkt (mal wieder) zu untersuchen, solch eine Leistung ist?
    Inwiefern die Entscheidung des Bürgerentscheids noch sinnvoll ist, ist für mich die entscheidende Frage. Die gestrige Veranstaltung des Verkehrsentwicklungskonzepts Oberschleißheim hat leider ein ganz anderes Bild gezeigt.
    Sowohl die Bahnunterführung wie die Straßenunterführung würde für Oberschleißheim gravierend negative Folgen nach sich ziehen.
    Die genauen Prognosezahlen werden in Kürze auf der Homepage von Oberschleißheim verfügbar sein. Vielleicht sollten Sie diese Zahlen etwas genauer in Augenschein nehmen.
    Ihre stets propagierte Verbesserung für die Oberschleißheimer Bürger würde wesentlich mehr Verkehrsbelastung, stehenden Verkehr von früh bis spät und noch mehr Umweltbelastung nach sich ziehen.
    Ob die Bürger sich bei diesem Wissenstand immer noch zu 54 % für eine Straßenunterführung ausgesprochen hätten, ist offen.

    Grüße
    Sebastian Riedelbauch

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