Hightech-Klinik für Pferde

Mit einem großen Festakt wurde am Montag die Klinik für Pferde der Ludwig-Maximilians-Universität München auf dem Tierärztlichen Campus eröffnet. Gewürdigt wurde sie als „die größte und modernste Pferdeklinik in Süddeutschland“, die ein hervorragendes Umfeld für Forschung und Lehre biete.

Auf einer Nutzfläche von 3600 Quadratmeternkönnen über das Jahr rund 800 Pferde stationär sowie 400 Pferde ambulant behandelt werden. Moderne Großgeräte, unter anderem für Computertomographie und Magnetresonanztomographie (MRT), erweitern die Bandbreite der Untersuchungsmöglichkeiten.

„Dieser hochmoderne Neubau vereint ideale Rahmenbedingungen für Forschung, Studium und die Behandlung und Versorgung von Pferden“, sagte LMU-Präsident Professor Bernd Huber. Die Gesamtkosten betrugen 39,5 Millionen Euro. Die Planung erfolgte durch das Architekturbüro Claus+Forster aus München.

Die Klinik ist unter anderem in den Fachgebieten Chirurgie, Innere Medizin, Fohlen-Intensivmedizin und Reproduktions-Medizin tätig. Neben der Forschung und Lehre in diesen Feldern ist sie auch auf die Behandlung von Spitzensport-Pferden spezialisiert.

Die im Untergeschoß integrierte Energiezentrale versorgt das gesamte Campus-Gelände mit Wärme und Kälte. Den überwiegenden Bedarf deckt oberflächennahe Geothermie.

Gegenüber der Pferdeklinik entsteht derzeit der Neubau des Instituts für Infektionsmedizin und Zoonosen, das voraussichtlich 2023 den Betrieb aufnehmen kann. Voraussichtlich 2023 startet der Neubau für die Bereiche Anatomie und Pathologie, gefolgt von weiteren Gebäuden für die vorklinischen Einrichtungen und den studentischen Unterricht einschließlich Mensa und Bibliothek.

Auch Wissenschaftsminister Markus Blume war Gast der Eröffnungsfeier und ließ sich wie Bürgermeister Markus Böck den Neubau zeigen.

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