Lesermail zum Artikel „Neubaugebiete erfordern ernorme Folgemaßnahmen“

Im Vorschlag der Verwaltung für die Sitzung letzten Dienstag gab es unter anderem die Variante, dass der Bauwerber im Gebiet selbst (und da waren Kreuzacker und Schäferanger bereits zu einem Gebiet zusammengefasst) 2 Kinderkrippengruppen und 1,5 Kindergartengruppen baut, und die Variante, dass die Gemeinde selbst baut und der Bauwerber eine Ausgleichszahlung leistet. Die Größen im ersten Fall halte ich für zu klein, als dass das sinnvoll möglich wäre.

Es ist aber mitnichten so, dass wenn der Bauwerber nicht selbst baut, er „hofiert“ und an den Folgelasten nicht beteiligt wird, da die andere Variante eine monetäre Beteiligung vorsieht.

Eine Kombination mit dem ebenfalls vorliegenden Antrag der Nachbarschaftshilfe, ein Kinderhaus zu bauen, dort zusätzlichen Bedarf, den es bereits gibt, zu kombinieren mit dem durch das Baugebiet weiter erhöhten Bedarf und für diesen Anteil vom Bauwerber eine Ausgleichszahlung zu verlangen, stellt in unseren Augen daher einen gangbaren Weg dar, die Betreuungssituation zu verbessern und den Bauwerber an den Folgelasten seines Bauvorhabens zu beteiligen.

Florian Spirkl
SPD-Fraktionssprecher im Gemeinderat

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