Masken von Oberschleißheimern für Oberschleißheimer

In eigener Produktion hat die Jugendfreizeitstätte „Planet ‚O‘“ nun Mundschutzmasken hergestellt. Mit den schützenden Masken sollen viele Oberschleißheimer Institutionen sowie Personen der Risikogruppen ausgestattet werden.

Seit fünf Wochen ist die Freizeitstätte geschlossen. Dennoch wurden schon viele Ideen entwickelt, wie man nach wie vor für die Kinder, Jugendlichen und Familien da sein könnte. In Kooperation mit dem Vdkentstand nun die Aktion, bei der private Näharbeiten vernetzt und unterstützt werden.

„Die einen stellen ihre Nähmaschinen zur Verfügung, andere schenken uns Stoffe, wieder andere bringen Gummi oder Faden vorbei“, schildert Deniz Dadli, Leiter des „Planet ‚O‘“. Seit zwei Wochen werde zuhause an den Mundschutzmasken genäht und sie dann im „Planet ‚O‘“ abgeliefert.

Stefan Stoll, Leiter der Jugendbegegnungsstätte am Tower übernimmt den
Stoffzuschnitt. Neben den ehrenamtlichen Helfern nähen auch die Teammitglieder des „Planet ‚O‘“ schon seit Wochen von früh bis spät an den Masken.

Die ersten Munschutzmasken wurden an die Nachbarschaftshilfe gespendet. Personen der Risikogruppen, also vorrangig Senioren, bekommen die schützenden Masken per Post nach Hause geschickt.

Bei der Präsentation der Masken: (v. li.) Deniz Dadli vom „Planet ‚O‘“, Stefan Stoll von der Jugendbegegnungsstätte am Tower und Vdk_Vorsitzende Brigitte Scholle.

3 Lesermails

  1. Liebe fleißigen Näher/innen vom „Planet O“,
    liebe Initiatoren der „Masken für Oberschleißheim“,

    vielen herzlichen Dank für Ihr/Euer Engagement und für die geschenkte Sicherheit in Corona-Zeiten.
    Und Brigitte Scholle danke für die Lieferung ins Haus.

    Viele Grüße,
    Christel und Wilfried Hänfler

  2. Gestern haben wir jeweils zwei Masken im Briefkasten vorgefunden, verteilt von Frau Scholle, genäht vom „Planet O“. Vielen Dank hierfür.

    Dazu muss ich sagen, dass diese Masken einen unangenehmen Geruch haben, dass man sie gar nicht anlegen möchte. Woher kommt dieser intensive Geruch, muss man die Masken erst einmal waschen? Nicht dass man beim längeren Tragen Atemschwierigkeiten bekommt oder einem übel wird.

    1. „Planet ‚O'“ näht Masken. Dafür lobe ich Euch.

      Aber man sollte wissen: Einem geschenkten Gaul…! Oft ist es doch so, dass z.B. gekaufte Wäsche (Hemd, Unuerwäsche etc.) vor dem ersten Gebrauch gewaschen wird, um Appretur oder Ähnliches zu entfernen. Also keine Frage, Frau Wohlfahrt: Waschen Sie halt die geschenkten Masken, dann werden die „Wohlgerüche“ verflogen sein.

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