Keine Übergangslösung nach „Rewe“-Ende

Eine Übergangsversorgung nach dem bevorstehenden Ende des „Rewe“-Markts am Stutenanger haben die Grünen angeregt. Dazu solle im Wohnblock daneben die gerade leer stehende ehemalige Reinigung angemietet werden. Einhellig lehnten alle anderen Gemeinderatsgruppierungen mit 19:4 Stimmen die Maßnahme ab.

Bis zu einem eventuellen Neubau eines „Penny“-Markts wird das Wohngebiet um den Stutenanger auf Jahre ohne unmittelbare Nahversorgung sein. Die Grünen hatten beantragt, die 68 Quadratmeter Gewerbefläche anzumieten „und einen kleinen Interims-Nahversorger unterbringen, der zumindest die notwendigsten Lebensmittel und Alltagswaren anbietet, so dass es auch alten und kranken Menschen mit Mobilitätseinschränkung möglich ist, in nächster Nähe einzukaufen“.

Nach einer Eröffnung eines geplanten „Penny“-Markts könnten die gemieteten Räume dann „für unterschiedliche soziale Zwecke weitergenutzt werden, zum Beispiel als Erweiterung für den Quartiersladen ‚Wir‘, Fortführung des ‚Kreaparks‘, als Gemeinschaftsraum für Nachbarschaftshilfe und Vereine, Fraktionszimmer für Parteien, Auslagerung des Einwohnermeldeamtes oder ähnliches“.

Eine Fortschreibung des Einzelhandelsgutachtens der Gemeinde zur Situation um den Stutenanger bewertete sowohl Größe wie Lage der ehemaligen Reinigung für einen Interims-Nahversorger als völlig ungeeignet. Auf Basis dieser Einschätzung und wegen der langfristigen Bindung, für die keine Notwendigkeit gesehen wurde, lehnte der Gemeinderat den Vorschlag einmütig ab.

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