Eigentum als politisches Kriterium?

In der jüngsten Gemeinderatssitzung verwahrte sich Hans Negele (FW) gegen Darstellungen von Fritz-Gerrit Kropp (Grüne) in der Debatte zum Bürgerbegehren Straßenunterführung auf der schleissheimer-zeitung.de. In seinem Lesermail hatte Kropp darauf hingewiesen, „dass einer der Haupt-Unterstützer bei den FW zufälligerweise eine große Immobilie an der Kreuzung Dachauer-/Feierabendstraße besitzt“.

Gemeint war Negele, Eigentümer des Benno-Hofes. So etwas gehöre „nicht in die Alltagspolitik“, rügte Negele: „Wenn man keine Argumente mehr hat, muss das persönliche Eigentum herhalten.“

Kropp verwies darauf, dass er in seinem Beitrag „keine Namen genannt“ habe. Er fände es umgekehrt angemessen, „wenn man auch angibt, dass man persönliche Vorteile von einer Maßnahme hätte“. Dies herauszuhalten, sei „politisch nicht korrekt“, Wenn sich Negele für das Bürgerbegehren exponiere, „muss man sich auch gefallen lassen, dass gewisse Fragen gestellt werden“.

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