Gymnasiumsprojekt als Nullnummer

Wie realistisch ist nun die Ansiedlung eines Gymnasiums in Oberschleißheim? Der Gemeinderat hatte einen Prüfauftrag für das Projekt erteilt, beim Neujahrsempfang soll Bürgermeister Christian Kuchlbauer (FW) die Perspektive als ziemlich real ausgemalt haben. Doch im Haushaltsplan der Gemeinde findet sich dafür im Geltungszeitraum bis 2022 nicht mal eine Haushaltsstelle.

Mindestens einen Merkposten solle man doch vorsehen, um das Projekt in der Finanzplanung gleich zu berücksichtigen und handlungsfähig zu sein, forderte Peter Benthues (CSU) im Finanzausschuss des Gemeinderates. „Wir haben kein Grundstück dafür“, beschied der Bürgermeister knapp, „es wurde noch gar nicht gesucht“, konterte Benthues. Sein Antrag, in der Finanzplanung 2020 eine Million Euro vorzusehen, wurde gegen zwei Stimmen aus der CSU abgelehnt.

Ein Lesermail

  1. Da das Hallenbad saniert und ggf. durch einen Neubau ersetzt werden muss, würde es sich doch anbieten, in diesem Bereich das Gymnasium anzusiedeln. Von der S-Bahn aus wäre es für externe Schüler gut zu erreichen. Das Hallenbad würde Bestandteil des Schul- und Sportcampus und außerhalb der Schulnutzung für die Bevölkerung geöffnet.

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