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Leihgaben während Museumssanierung

Leihgaben während Museumssanierung

Eine einzigartige Steigerung an Ausstellungsqualität erhält die Flugwerft des Deutschen Museums - allerdings nur geliehen. Während der Renovierung des Museums-Stammhauses werden 12 Flugzeuge und 12 Flugzeugmotoren von der Münchner Museumsinsel nach Schleißheim verlagert und dort in die Ausstellung integriert.
Vergangene Woche hat der Umzug der Flieger begonnen. Mindestens bis 2019 werden die Exponate in der Flugwerft bleiben - und anschließend werden die Karten neu gemischt. Die Me 109 ist als Vorbote schon mal in der gläsernen Museumshalle in Oberschleißheim gelandet. Das Jagdflugzeug aus dem Zweiten Weltkrieg musste in München den Umbauarbeiten weichen.
In Schleißheim, wo Werft und Halle bis zum Anschlag gefüllt sind, gilt seit Jahren härtester Verdrängungswettbewerb: wird ein Exponat neu aufgenommen, muss ein anderes weichen. Für die Eingliederung der Münchner Ausweichbestände muss daher die Schleißheimer Schau komplett umgruppiert werden. Teilweise werde nun Objekte, die nicht im Eigentum des Museums sind, an ihre Besitzer zurückgegeben, von denen sie ausgeliehen wurden.
Sechs Objekte aus München sind bereits dort zerlegt worden, auf Tieflader verladen, nach Oberschleißheim gebracht und dort wieder zusammengebaut worden. Bis Ende des Jahres soll der Umzug noch andauern. Trotz der schieren Masse der Umgruppierungen erwartet Werftleiter Gerhard Filchner "eine überschaubare Aktion".
Zu den Glanzstücken, die aus München zwangsverliehen werden, zählt außerdem noch eine Me 262, das erste Flugzeug mit Turbinenstrahlantrieb, das in Serie produziert wurde, oder der "Vampir", das erste moderne Segelflugzeug, das 1920 entstanden ist. Neuer Vertreter der Moderne ist etwa der "Solair 1" von 1980, der erste mit Sonnenkraft betriebene Motorsegler.
Der Umbau auf der Museumsinsel ist derzeit bis 2019 verabschlagt. Allerdings wird sich mit der Wiedereröffnung das Ausstellungskonzept im Haupthaus ändern, so dass die ausgelagerten Exponate nicht identisch wieder auf die Isarinsel zurückkehren werden. Filchner erwartet nach derzeitigem Planungsstand, dass lediglich die Hälfte nach München zurückbeordert wird. Was das für die zukünftige Gestaltung der Schleißheimer Ausstellung heißen wird, ist in München noch nicht abschließend entschieden.
Bei der 1992 eröffneten Depandance im einstigen Werftgebäude des ältesten noch aktiven bayerischen Flugplatzes ist aus Platzmangel schon längst ein Anbau an die Ausstellungshalle überfällig. Der wurde vor 23 Jahren schon mitgeplant; akut ist er hinter die Sanierungspläne des Haupthauses zurückgestellt, Terminierung offen. Zudem wird die Schleißheimer Erweiterungsfläche immer noch in Gedankenspielen auf der Museumsinsel mit einem geplanten Schaudepot in Verbindung gebracht.
Das Bild zeigt die neu eingestellte Me 109 und dahinter Einzelteile der M2 262 vor dem Wiederaufbau.


02.11.2015    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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