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Lesermail zum Artikel 'Konkrete Grundlagen für den Bahnhofs-Kauf'

Sehr geehrter Herr Köbele, lieber Emil,
die Lesermail zum Artikel "Konkrete Grundlagen für den Bahnhofs-Kauf" kann ich so nicht stehen lassen und verlangt nach einer Erwiderung. In Anerkennung der geleisteteten Arbeit für die Gemeinde in den zahlreichen Jahren als Gemeinderat und in anderen Gremien, möchte ich die Ängste um die Finanzierung zahlreicher wichtiger gemeindlicher Aufgaben nicht in Abrede stellen.
Den alten Bahnhof einfach nur als marode Immobilie darzustellen und die Aktivitäten und Sorgen des Vereins VABOSH um ein einmaliges historisches Gebäude in Wettbewerb zu Schulen, Kitas und Asylbewerber-Unterkünften zu setzen, empfinde ich allerdings als unpassend. Und da werden Äpfel mit Birnen verglichen!
Es geht bei der Finanzierung eines möglichen Kaufpreises von 100.000,- Euro nicht um Vereinszuschüsse, die im Leserbrief mit den bisherigen maximalen Zuschüssen von 15.000,- Euro verglichen werden. Es geht um Kauf und Besitz von Gebäuden bzw. Liegenschaften, die unter dem Aspekt der gemeindlichen Finanzierung dann eher mit den Investitionen in Gebäude, Anbauten und Plätze für soziale und gesellschaftliche Nutzung verglichen werden sollten: Die Gymnastikhalle zur Turnhalle hat z.B. circa 750.000,- gekostet! Und die Mensa? Und die Tennis- und Fußballplätze? Keine Frage, sicherlich alles gute Investitionen!
Warum ist der Bahnhof seit 1972 so zerfallen und marode geworden? Wer saß seit 1972 in den diversen Gemeinderäten und hat nichts dagegen unternommen, dass der Bahnhof zerfällt? Warum wurden keine ernsthaften Versuche von den Entscheidern unternommen, den Bahnhof zu erhalten?
Es gibt zahlreiche Beispiele in ganz Deutschland und auch in Bayern, wo Gemeinden Bahnhöfe gekauft haben und intensiv am Konzept eines "Kulturbahnhofes" mitgewirkt haben.
Soll man den alten Bahnhof abreißen? Sollen Investoren dort teure Eigentumswohnungen errichten? Und dann, irgendwann in naher Zukunft soll dann plötzlich wieder ein zweiter S-Bahn-Haltepunkt für noch viel mehr Geld aus dem Boden gestampft werden, wenn die Mengen an neuen Studenten der Uni-Erweiterung kommen und evtl. auch noch dort das Gewerbegebiet erweitert wird.
Die Gemeinde Oberschleißheim hat in den letzten Jahren schon einige Möglichkeiten für eine prägende Ortsentwicklung im Umfeld Bahnhof-Post-Esso verstreichen lassen und nicht ergriffen. Die alte Post war für circa 600.000,- Euro angeboten und die Zwangsversteigerung des Esso-Geländes startete bei unter 200.000,- Euro! Und nun kann man bei der südlichen Haupteinfall-Straße nach Oberschleißheim am rechten Wegesrand neben den Aldis, Lidls und Speditionen auch noch wunderbar alte Bagger und Schrott-LKWs bestaunen. Die Gemeinde sollte nicht eine weitere Chance verstreichen lassen! Dann doch lieber Geld in die Hand nehmen und einen Alten Bahnhof schön herrichten und nutzbar machen!
Mit freundlichen Grüßen
Walter Klar, Eisenbahnparadies Oberschleißheim
 
(weitere Lesermails zu diesem Thema)


19.10.2015    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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16.07.17, Betreff: Re: AW: Bitte verzeihen sie mir ihren Fehler

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