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Lesermail zum Artikel: 'Kosten für Kläranlagenoptimierung verdoppeln sich'

Die Aufgabe einer Kläranlage ist in erster Linie die Reinigung von Abwässern. Dies erfolgt mit dem Ziel, unsere Umwelt – in diesem Fall die Gewässer – möglichst wenig zu belasten. „Wirtschaftlich“ ist daran gar nichts. Im Gegenteil, es kostet viel Geld.
Da die Anforderungen an die Abwasserreinigung in den letzten „Jahrzehnten“ kontinuierlich gestiegen sind, und veraltete Anlagen „optimiert“ werden müssen, schlägt sich das auf die Kosten der Abwasserreinigung nieder. Das hat mit dem „Berliner Flughafen“ gar nichts zu tun.
Und die Anlagen müssen auch zukünftig weiter optimiert werden: Die vierte Reinigungsstufe ist in der Diskussion…
In Zeiten des Klimawandels kann die Kommune einen erheblichen Beitrag dazu leisten, wenn Energiekosten eingespart werden. Eine Kläranlage verbraucht im Schnitt 30 % des Gesamtenergieverbrauchs einer Gemeinde.
Der Verbrauch in Oberschleißheim mit 51 kWh pro Einwohner und Jahr ist in meinen Augen schon peinlich. Die energetische Optimierung dieses Großverbrauchers sollte deshalb energisch vorangetrieben werden. Dass dabei Energiekosten eingespart werden, ist ein erfreulicher Nebeneffekt, der die notwendigen Investitionen „versüßt“.
Und die Energiekosten werden in den nächsten Jahren noch deutlich steigen. Die notwendigen Investitionen in eine veraltete Maschinentechnik haben mit der energetischen Optimierung gar nichts zu tun – wir fahren ja auch keine Autos, die älter als 15 Jahre sind!
Nochmal kurz:
· Abwasserreinigung kostet Geld und ist niemals „wirtschaftlich“.
· 51 kWh pro Einwohner und Jahr sind viel zu viel und bedürfen Handlungsbedarf.
· Notwendige Investitionen aufgrund von austauschbedürftiger Technik dürfen bei der Beurteilung der Wirtschaftlichkeit von Investitionen zur Energieeinsparung nicht berücksichtigt werden, nur die Mehrkosten in die energiesparendere Technik.
Mit freundlichen Gruß
Verena Rehbein
 
(weitere Lesermails)


30.09.2015    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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16.07.17, Betreff: Re: AW: Bitte verzeihen sie mir ihren Fehler

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