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Lesermail zum Artikel 'Freiraum für Radler'

Wie kann man nur auf die Idee kommen, einen Radweg am Scheitelpunkt einer Brücke im Nichts enden zu lassen, noch dazu in Verbindung mit einer zweifachen Fahrbahnverschwenkung? Will man hier etwa eine Todesfalle für Radfahrer bauen?
Eine Abmarkierung eines Radweges ist auch kein symbolischer Akt, sondern hat im Falle eines Unfalles durchaus Konsequenzen für alle Beteiligten. Schon mal überlegt, was passiert, wenn sich an der Stelle, an der Abmarkierungen enden, zwei Lkw und Radfahrer begegnen?
Ein weiterer kritischer Punkt ist auf der Südseite der Brücke die Einmündung der Ludwig-Thoma-Straße auf der Ostseite und der verlängerten Rotdornstraße auf der Westseite. Die Brücke wurde Ende der 1960er Jahre für die ausschließliche Benutzung durch Kraftfahrzeuge konzipiert. Das war damals Stand der Dinge. Heute würde man die Brücke so nicht mehr bauen, aber sie ist nun mal da und kann jetzt nicht nachträglich durch eine halbherzige Abmarkierung geändert werden.
Wenn meine Informationen stimmen, hat die Fahrbahn der Brücke eine Breite von 8,2 Meter, also 4,1 Meter je Fahrbahn. Werden einseitig 1,5 Meter abmarkiert, bleiben 6,7 m für die Autos übrig, bei zweiseitiger Abmarkierung 5,2 Meter. Die maximal zulässige Fahrzeugbreite beträgt 2,55 m bzw. 2,6 m bei Kühlfahrzeugen. Da die Außenspiegel hier nicht berücksichtigt werden und zusätzlich ein Sicherheitsraum nötig ist, ergibt sich eine minimale Grundfahrstreifenbreite auf gerader Strecke von 3,25 Meter. In Kurven muss die Fahrbahn in Abhängigkeit vom Kurvenradius breiter sein, damit sich auch längere Fahrzeuge gefahrlos begegnen können.
Da die Brücke gebogen ist, sollten 3,5 m je Fahrbahn angesetzt werden, also insgesamt 7 Meter. Dies bedeutet, dass die Brücke zu schmal für eine Abmarkierung auch nur eines Fahrradweges ist. Anstelle nun die Radfahrer mit den über die halbe Brückenlänge abmarkierten Radwegen in trügerischer Sicherheit zu wiegen, wäre es besser, die Situation so zu belassen, wie sie ist. Rad- und Autofahrer müssen sich die Fahrbahn teilen und aufeinander Rücksicht nehmen.
Außerdem, was nutzt eine Insellösung auf der Brücke, wenn in der südlichen Mittenheimerstraße überhaupt kein Radweg vorhanden ist und die Radfahrer durch die vorhandenen Fahrbahnverengungen noch zusätzlich gefährdet werden? Wenn schon etwas für die Fahrradfahrer getan werden soll: Ein möglichst beidseitiger Radweg, entlang der B 471, zwischen Haselsbergerstraße und St. Margarethenstraße würde bei mir ganz oben auf der Liste stehen.
Günter Braun
 
(weitere Lesermails)


03.07.2015    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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16.07.17, Betreff: Re: AW: Bitte verzeihen sie mir ihren Fehler

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