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Lesermail zum Artikel 'Freiraum für Radler'

Grüß Gott zusammen!
Ja! ... heute morgen hab ich's wieder getan: ...ich bin die Brücke hochgeradelt!
Brennwerterlös: 600 kcal ....puhhh... und oben - auf dem Zenit meiner Einfalt angekommen - bin ich stehen geblieben, habe die Aussicht genossen und mich wieder dumm geraucht... für die nächste Sitzung zum Radwegekonzept im Rathaus....
Das Radwegekonzept ist das Ergebnis eines dauerhaften Arbeitskreises, bestehend aus Gemeinderäten jeder Fraktion, Verwaltungsangestellten, interessiert-engagierten Bürgern und – wenn erforderlich - einem Verkehrsplaner. Vor knapp sechs Wochen hat dieses Radwegekonzept eine sehr gute Beurteilung bekommen und tatsächlich: wir saßen nicht hinter dem Steuer eines Autos, als wir es geschrieben haben.
Dieses Konzept orientiert sich am schwächsten Glied der Verkehrskette, dem Fußgänger und dem Radfahrer. Wir sind doch im Straßenverkehr fast alle alles: wir sind manchmal Fußgänger, wir sind manchmal Radfahrer und wir sind manchmal Autofahrer. Wer also mit dem Rad fährt, kann nicht gleichzeitig Auto fahren und entlastet somit den Stau.
Die Abmarkierung des Fahrrad-Schutzstreifen ist ein offenkundiges Symbol dafür: man muss nicht zwingend seinen Bauch im Auto über die Brücke fahren, es geht genau mit dem Fahrrad auch. Wer alleine in einem Auto sitzt und zur Arbeit fährt, während Kollegen lieber öffentliche Verkehrsmittel benutzen, muss sich nicht über Stau aufregen...er ist doch selbst der Stau!
Warum muss man derart negativ auf die Versuche einer Gemeinde reagieren, eine fahrradfreundliche Gemeinde zu werden, um mehr Leute auf's Fahrrad zu bringen? Bevor man so wild vom Leder zieht, sollte man sich doch mal genau anschauen, was wirklich gemeint ist und was so ein Konzept alles beinhaltet: www.oberschleissheim.de/index.php?id=0,198 → download: Radverkehrskonzept der Gemeinde Oberschleißheim, Seite 35.
Es werden trotz dieser Abmarkierung nicht Horden von Radfahrern über die Brücke fahren, aber für die wenigen sollte dennoch ein symbolischer Schutz und eine Existenzberechtigung gesetzt werden. Das einzig Gefährliche an der Markierung ist die Aggression hinter dem Steuer.
Mit welchem Recht setzt sich der Autofahrer die Krone im Straßenverkehr auf und möcht' am liebsten mit dem Scheibenwischer alles beiseite räumen, was vor oder neben ihm herfährt? Mit ein bisschen Toleranz anderen gegenüber und in diesem speziellen Fall auch uns selbst gegenüber, schaffen wir doch ein friedliches Nebeneinander im Straßenverkehr.
Ingrid Lindbüchl (Gemeinderätin, Grüne)
 
(weitere Lesermails zu diesem Thema)


20.06.2015    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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