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Lesermail zum Artikel: 'Nutzt die Straßen intelligent - dann braucht es keine neuen'

Als neuer Oberschleißheimer Bürger (Neubaugebiet Hirschplanallee) möchte ich zu den Verkehrsproblemen St2342 (Strecke Feldmoching <=> Oberschleißheim <=> Unterschleißheim) bzw. Bahnübergang B471 (Dachauer Straße) Folgendes anmerken.

Geplante „Westumgehung“ alternativ zu St2342 (Sonnenstraße <=> Feierabendstraße <=> Mittenheimer Straße => Landshuter Straße):
Die Planung einer Westumgehung parallel zur A92 durch das Staatliche Bauamt Freising mittels einer Umgehungsstraße finde ich persönlich nicht positiv und aus meiner Sicht auch nicht nötig.
Begründung:
- unnötige Zerstörung von großen Naturflächen westlich von Oberschleißheim Richtung Badersfeld (nördlich B471) bzw. Richtung Ruderregatta (südlich B471)
- zusätzliche Lärm- und Schadstoffbelastung – neben der A92 – u.a. für uns Bürger im Neubaugebiet „Hirschplanallee“ und für alle Oberschleißheimer Bürger durch die neue Brücke an der B471
- der Straßenverkehr rückt dadurch noch näher an die Wohngebiete
- Wertminderung des gerade eben neu erworbenen Wohneigentums
Meine Lösungsvorschläge: Eine Anbindung (hierzu wären neue Autobahn-Anschlussstellen nötig) der St2342 an die A92 (nahe des Kreuzungspunktes dieser beiden Straßen nördlich des Autobahndreieckes „München-Feldmoching“) und der A92 an die St2342 (zwischen Mittenheim und Unterschleißheim)
- würde die zusätzliche Brücke an der B471 unnötig machen
- würde die Autobahn-Anschlussstelle „Oberschleißheim/Dachau“ an der A92 sicher auch etwas entlasten
- würde ein großes Teilstück der Westumgehung einsparen, da dann der Verkehr über die A92 fließen könnte
- würde große Teile der schon knappen Naturfläche neben dem Wohngebieten im Westen von Oberschleißheim erhalten.
Zu einem notwendigen Ausbau der A92 (6-spurig) gibt es ja auch schon erste Überlegungen/Planungen, so dass dadurch die ggf. höhere Verkehrsbelastung der A92 aufgefangen werden könnte. Der/die dann erforderliche Lärmschutzwall/-wand an der A92 Richtung Oberschleißheim-West könnte dann direkt neben der A92 errichtet werden.

Bahnübergang B471 (Dachauer Straße)
Die einzig sinnvolle Lösung - die wirklich Entlastung bringen würde - wäre m.E. die sicher schon öfters diskutierte Lösung mittels eines Bahntunnels, in dem die Züge/S-Bahn den Schlosskanal und die B471 unterqueren würden…
Bzgl. der Überlastung der B471 mit Rückstau des Verkehrs im Feierabendverkehr teilweise bis Lustheim oder sogar in die St2053 hinein kann ich als Betroffener sagen, dass der Rückstau auf der A99 am Allacher Tunnel die einzige Ursache dafür ist. Vielleicht kann direkt beim Problem „Allacher Tunnel“ eine verkehrstechnische Lösung gefunden werden, so dass ein Ausweichen über die B471 nicht mehr notwendig bzw. „lukrativ“ ist. Die Einsparung der Kosten bei der Westumgehung für einen nicht mehr notwendigen Brückenbau an der B471 und für ein größeres Teilstück könnten ja ggf. in den Bau eines Bahntunnels an der B471 investiert werden. Inwieweit hier die Deutsche Bundesbahn sich beteiligen müsste, wäre dann ebenfalls zu klären.

Mir ist bewusst, dass dies rein hypothetische Lösungen sind, die einer Untersuchung bzgl. Verkehrsplanung unterzogen und eine Machbarkeit geprüft werden müsste. Vielleicht kann aber die ein oder andere Überlegung in die Planvorhaben einbezogen werden.
Mit bestem Gruß
Franz Mühlbauer
 
(weitere Lesermails)


26.02.2015    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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