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Lesermail zum Artikel: 'Nutzt die Straßen intelligent - dann braucht es keine neuen'

Sehr geehrter Herr Bachhuber,
Sie haben natürlich Recht mit der Beobachtung, dass Oberschleißheim reichlich von Straßen umgeben und durchzogen ist. Ihre gedankliche Fahrt auf der B471 von Garching, über B13, A99, A92 und dann wieder B471 Richtung Dachau ist sicher möglich. Wahrscheinlich wird sie auch teilweise angenommen.
Für die Verbindung Garching – Dachau hat die Zählung des Büros Stadt-Land-Verkehr im Jahr 2013 etwas über 1000 Fahrzeuge pro Tag ergeben. Das ist mit etwa 20% nur ein untergeordneter Teil des Verkehrs auf der B471 im Ort, die Hauptmenge bedient die Richtungen von und zu Neuherberg und Kreuzhof.
Ihr Vorschlag eines Leitsystems ist schön, in Badersfeld könnte ich mir das gut vorstellen. Er ist aber auch eine Herausforderung: Die Bahn ist ja nicht in der Lage, die Ankunft eines Zuges einigermaßen zuverlässig vorauszusagen, wie soll das mit den Schrankenschließzeiten gehen? Aber es wäre es wirklich wert!
Der Stau am Nachmittag hat seine Ursache weit außerhalb von Oberschleißheim am Allacher Tunnel. Es handelt sich im Wesentlichen um die Flucht vor dem Stau auf der A99. Herr Spirkl hat das in einem Brief in dieser Leserbriefspalte schön demonstriert.
Ihre Meinung, dass eine südliche Ortsumgehung der B471 unsinnig ist, teile ich voll, habe das auch in der Sitzung deutlich gemacht. Sie müsste ja entlang der A99 durch das als FFH-Gebiet geschützte Korbinianiholz verlaufen und würde zu einer Entlastung innerorts von ca. 10% führen. Das ist es nicht wert!
Anders sieht das in Südwest-Nord-Richtung auf der Sonnen- und Feierabendstr. aus. Der allergrößte Teil des Verkehrs bedient (nach oben genannter Zählung) die Verbindung aus und in Richtung Moosach, Feldmoching, Allach und Unterschleißheim. Und hier gibt es die Möglichkeit, über die Autobahn zu fahren, eben nicht.
Die Planung der Westumgehung wurde ja erst beschlossen, nachdem jahrzehntelange Bemühungen um die dazu nötigen Anschlußstellen an der Ablehnung sowohl der Autobahnverwaltung als auch der Landeshauptstadt München endgültig gescheitert waren.
Eine Reduzierung des Verkehrs innerorts um 50%, wie prognostiziert, fände ich sehr attraktiv. Im Planungsprozess werden wir sehen, ob die beschriebenen Schwierigkeiten in akzeptabler Weise lösbar sind.
Wir alle sind der Verkehr! Und der wird in unserem Ballungsraum weiter zunehmen. Eine Patentlösung, die nach Art der Durchschlagung des Gordischen Knotens alle Probleme löst, wird es nicht geben.
Wir werden an machbaren Lösungen arbeiten, sie gegen andere Bedürfnisse abwägen, den Verkehr aber oft auch einfach ertragen müssen.
Mit bestem Gruß
Peter Lemmen (Gemeinderat, SPD)
 
(weitere Lesermails zu diesem Thema)


26.02.2015    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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