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ORTSGESCHEHEN

Sanierung des Margarethenangers gestoppt

Den optimalen Vollausbau für den Margarethenanger will der der Gemeinderat schon haben - nur Geld gibt es dafür nicht. Zwei widerstreitende Beschlüsse unterschiedlicher Ausschüsse haben die Situation für die Straße wieder zurück auf Null gestellt. Die Sanierungsplanung muss nun wieder neu starten.
Seit Jahren wird die viel befahrene Straße immer wieder notdürftig geflickt und akute Schäden oberflächlich behoben. Jetzt hat das Gemeindebauamt eine grundlegende Sanierung für unumgänglich erklärt. In mehreren Sitzungen hat der Bauausschuss des Gemeinderats die Pläne diskutiert und beraten und sogar den Anliegern vorgestellt.
Die Fahrbahn sollte nun auf kompletter Breite generalsaniert und mit einer neuen Entwässerung angelegt werden. Die jetzt willkürlich eingestreuten Bauminseln müssten dabei komplett rasiert werden, zur Verkehrsberuhigung sollten dann neue Pflanzinseln angelegt werden, aber mit System und mit Bäumen, die nicht in die Anliegergrundstücke wachsen. An der Nordseite schließlich sollte ein Gehweg entstehen, an der Südseite zur Abgrenzung von den Gärten ein 50 Zentimeter breiter und leicht erhöhter Pflasterstreifen.
Das war von den Anliegern goutiert worden und der Bauausschuss beschloss diese Ausbauvariante auch einmütig. Ein Vorbehalt im Beschlussestext galt lediglich der Mittelbereitstellung - und diese Reißleine haben nun die Kollegen im Finanzausschuss gezogen. 460.000 Euro, der Etatansatz für die beschlossene Variante, sei nicht darstellbar, urteilte dieses Gremium einmütig und strich den Posten auf die Hälfte, auf 230.000 Euro.
Ebenso wie der Gemeinderat zuvor den Umbaubeschluss des Bauausschuses bestätigt hatte, bestätigte er nun die Mittelkürzung des Finanzausschusses. Das beißt sich allerdings. "Ein Vollausbau ist mit diesen Mitteln nicht möglich", sagte Bauamtsleiter Josef Schartel auf Anfrage. Der beschlossene Plan sei daher Makulatur, es werde im Wesentlichen doch wieder nur "eine Reparatur schadhafter Stellen" vorgenommen. Der beschlossene Plan sei jedenfalls nicht zu verwenden, es müsse neu geplant werden und geschaut, was mit 230.000 Euro umsetzbar ist.


21.01.2015    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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