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ORTSGESCHEHEN

Üppige Rücklagen lassen solide planen

Ohne große Nöte oder Zwangslagen hat der Gemeinderat mit der Erstellung des Haushaltsplans für 2015 begonnen. Gemeindekämmerer Robert Schuhbauer stellte dem Finanzausschuss am Montag einen "soliden Haushalt" vor, der "wirklich sehr gut zu handeln" sei. Kräftig ansteigen werden gegenüber dem Vorjahr die Investitionen, was vor allem am geplanten neuen Hauptplatz liegt und an der Modernisierung der Kläranlage, für die erstmals nach 20 Jahren wieder neue Schulden aufgenommen werden sollen.
Der Entwurf des Verwaltungshaushaltes umfasst 20,7 Millionen Euro, im Vorjahr waren es 21,1 Millionen Euro; hier hat das Rathaus bei den allgemeinen Verwaltungsausgaben die Luft rausgelassen und rund fünf Prozent eingespart. Die Personalkosten haben sich um vier Prozent reduziert. Verantwortlich hierfür ist vor allem, dass 2014 ungewöhnlich viele Mitarbeiter in Ruhestand gingen und ihre Nachfolger in der Zahltabelle niedriger eingestuft sind.
Gespeist wird der Verwaltungsaufwand vordringlich von der Einkommenssteuerbeteiligung der Gemeinde in Höhe von 6,8 Millionen Euro und der Gewerbesteuer, die 2015 mit vier Millionen Euro wieder sehr vorsichtig kalkuliert ist. 2014 flossen rund 5,5 Millionen Euro mehr Gewerbesteuer ins Rathaus, mehr als erwartet.
Entsprechend sind auch die Rücklagen der Gemeinde wieder gut gefüllt. Wenn 2014 abgerechnet werden kann, wie das nach den vorläufigen Zahlen in der Gemeindekämmerei ausschaut, hat Oberschleißheim aktuell rund 8,5 Millionen Euro auf der hohen Kante. 3,45 Millionen Euro muss das Rathaus daraus 2015 nach den derzeitigen Finanzierungsplänen entnehmen, um seine Investitionen zu decken.
Der Vermögensetat, der die Investitionen abbildet, ist mit 8,4 Millionen Euro doppelt so hoch wie im Vorjahr und der drittgrößte der vergangenen zehn Jahre. Neben der Investition in die Kläranlage werden darin auch die ehrgeizigen Projekte zur Gestaltung der neuen Ortsmitte dargestellt, die allerdings vom Städtebauförderprogramm "Soziale Stadt" zu hohem Prozentsatz refinanziert werden. Für das zentrale Projekt dieses Jahres, den Neubau des Hauptplatzes, sind Kosten von rund 2,4 Millionen Euro dargestellt, wobei bei optimaler Förderung die Gemeinde gerade mal mit 280.000 Euro Eigenmitteln hängen bleiben könnte.
780.000 Euro sind für den Ausbau der Hirschplanallee angesetzt, der aber über Erschließungsbeiträge großteils refinanziert wird. 460.000 Euro stehen für die Sanierung des Margarethenangers im Entwurf, wobei es hierzu bei der zweiten Beratungsrunde des Etats noch Debatten geben wird, da die Maßnahme inhaltlich umstritten ist.
Realisiert werden soll heuer außerdem ein Anbau an das Bürgerzentrum, mit dem das Restaurant einen Wintergarten erhalten soll. Zusammen mit technischen Verbesserungen im Saal sind dafür Investitionen von 415.000 Euro angesetzt.


13.01.2015    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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