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Der Beton ist schon angerührt

Fernab von Oberschleißheim gibt es eine zusätzliche neue Entwicklung in der Aufstellung der bayerischen Polizei. Der nordbayerische Standort der Polizeiflieger in Roth muss entweder geräumt oder umgebaut werden. Ein Kandidat für die Aufnahme der Polizeihubschrauber könnte der nahe Verkehrsflughafen Nürnberg sein, der Einnahmequellen sucht.
Bei einem Umzug oder einem Ausbau in Roth könnte Nordbayern theoretisch Gemeinbedarfseinrichtungen beider Standorte übernehmen, die jetzt in Oberschleißheim vorgesehen sind, weil bisher in Roth dafür keine Kapazität war. Dann könnten in Südbayern, das von Oberschleißheim aus abgedeckt wird, gerade noch ein paar wenige Hubschrauber stationiert bleiben ohne die Notwendigkeit des derzeit auf Kosten von 25 Millionen Euro geschätzten Neubaus.
Die Zukunft des nordbayerischen Standorts sei "noch nicht entschieden", bescheidet das Innenministerium dazu knapp, aber auch wenn dort neu geplant werde, ändere das an den Neubauplänen in Oberschleißheim nichts. "Die Aufteilungen bleiben so", sagte eine Ministeriumssprecherin, "im Moment ist nichts bekannt, dass sich was ändern soll".
Der Neubau in Oberschleißheim wird daher wohl überwiegend durchgezogen, weil er bereits begonnen ist. Das Land Bayern hatte schon neun Millionen Euro in die Vorbereitungen des Oberschleißheimer Neubaus investiert, bevor das Genehmigungsverfahren überhaupt gelaufen war.
Fragwürdig war schon die Begründung der Ansiedlung gewesen. Von der Behörde war vorrangig damit argumentiert worden, dass sich am Verkehrsflughafen München, wo die Staffel derzeit stationiert ist, durch den hohen Betrieb entscheidende Zeitverzögerungen ergeben könnten. Als die damalige Landtagsabgeordnete Tausendfreund (Grüne) den Spiess umdrehte und besorgt anfragte, dass es dann derzeit bei der Stationierung offenbar Sicherheitsprobleme gebe, musste Innenminister Herrmann im Landtag antworten, dass ein solcher Fall noch nie eingetreten sei und durch Sonderrechte für Einsatzkräfte auch nicht eintreten könne.
Der Flugplatz München war zuvor ausdrücklich deswegen als Standort ausgewählt worden, weil dort die ideale Infrastruktur nutzbar sei; ein Argument, das nun beim beabsichtigten Wegzug nicht mehr zählte.
Das Argument, dass in Oberschleißheim schon zu viel Tatsachen geschaffen worden seien, hatte Innenminister Herrmann bereits 2012 angeführt, als er ablehnte, Alternativstandorte zu prüfen, die durch die Bundeswehrreform unerwartet frei geworden waren. Nach den hohen Ausgaben schon vor der Gehmehmigung sei ein Umdenken "aus wirtschaftlicher Hinsicht nicht zu verantworten", beantwortete er vor knapp drei Jahren eine Landtagsanfrage der Grünen.
 
(hierzu ist ein Lesermail eingegangen)


01.01.2015    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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16.07.17, Betreff: Re: AW: Bitte verzeihen sie mir ihren Fehler

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