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Die Menschen hinter den Nachrichten sehen

Die Menschen hinter den Nachrichten sehen

Viel ist in den Medien und den sozialen Netzwerken derzeit über Flüchtlingsströme zu sehen - aber viele Fragen bleiben dort auch offen. Wie viele Flüchtlinge gibt es bei uns? Wo wohnen sie? Wo kommen sie her? Warum fliehen sie? Wie geht es ihnen hier?
Diese Fragen hat die Klasse 9b der Therese-Giehse-Realschule nicht nur aufgeworfen und besprochen, sondern daraus resultierend sogar umfassend bearbeitet. Bei einer Projektarbeit mit anschließender Präsentation wurden „Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa“ nachgezeichnet.
Im Erdkundeunterricht kam dieses Thema der zunehmenden Flüchtlingsströme aus den Krisen- und Kriegsgebieten im Nahen Osten und Afrika immer wieder zur Sprache", schildert Erdkundelehrerin Christina Engelhardt, "und die Schüler stellten viele Fragen". Viele merkten dabei, dass sie über diese Menschen und ihre schwierige Situation hier in Deutschland nicht viel oder gar nichts wussten. Bedenken, Vorurteile und Ängste wurden ebenso debattiert.
So wurden für sieben Schülergruppen Themen für das fächerübergreifende Projekt „Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa“ erarbeitet. Dabei mussten die Schüler innerhalb von vier Wochen im Fach Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen Zahlen und Statistiken zu den Flüchtlingen in Form von Diagrammen darstellen. Im Fach Erdkunde sollten sie mit Internetrecherche, Straßenumfragen und Interviews mit Flüchtlingen das Thema erfassen. Die abschließende PowerPoint-Präsentation begleitete das Fach Informationstechnologie.
In diesen vier Projektwochen setzten sich die Schüler intensiv mit Flüchtlingen aus Afrika und dem Nahen Osten auseinander. Sie stellten die unterschiedlichen Fluchtwege über das Mittelmeer, aber auch über dem Landweg genauer dar. Sie beschäftigten sich mit den gesetzlichen Regelungen zur Asylpolitik in Deutschland und Europa. Vor allem aber wollten sie wissen, wie die Flüchtlinge in Ober- und Unterschleißheim integriert werden und mit welchen Problemen die Asylsuchenden, aber auch die Hilfsorganisationen zu kämpfen haben.
Während der Projektphase starteten die Schüler Umfragen, wie die Menschen hier zur Flüchtlingsthematik stehen. Sie führten Interviews mit Flüchtlingen aus dem A1-Wohnheim in Unterschleißheim. "Der ganzen Klasse war bei der Präsentation wichtig, die menschliche Seite der Flüchtlingsthematik zu zeigen", schildert Engelhardt, "die Beweggründe und Hoffnungen der Menschen, in Frieden leben zu können".


21.12.2014    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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