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'Hoffentlich explodiert nichts“

Für 17 junge Menschen war der September der Beginn ihrer Ausbildung bei der Schreiner Group. Die neuen Auszubildenden lernen eine völlig neue Umgebung kennen, haben auf einmal viele Verpflichtungen und stehen vor einer persönlichen Entwicklung.

Stellvertretend für ihre Azubikollegen berichten Alina Urda, angehende Industriekauffrau, und Christoph Maier, angehender Medientechnologe Siebdruck, von ihren ersten Eindrücken bei dem High-Tech-Unternehmen:
"Eine merkwürdige Stille herrscht im Foyer der Schreiner Group. Anspannung liegt in der Luft. Jeder von uns hat den anderen beobachtet und nach Gesprächsthemen gesucht, um das peinliche Schweigen zu durchbrechen. Einigen sah man die Aufregung direkt an", erzähöt die 24jährige.
Alina fand über Umwege zur Schreiner Group. Die Handelsassistentin wagt mit der Ausbildung zur Industriekauffrau einen Neuanfang. Dieser beginnt mit der Vorstellung von Ausbildungsleiterin Ulrike Piplak-Föhl und einer allgemeinen Kennenlernrunde. Nach einer Betriebsführung durch Azubis im zweiten oder dritten Lehrjahr stellen sich die sogenannten Azubi-Paten vor, die ihren neuen Schützlingen in den ersten Wochen als Ansprechpartner zur Seite stehen werden.
„Es ist gut, einen eigenen Paten zu haben. Dem kann man Fragen stellen, die man den Ausbilder vielleicht nicht fragen würde“, weiß Alina Urda. „So wird man nicht gleich ins kalte Wasser geworfen, sondern hat einen leichten Einstieg ins Berufsleben.“ Das tatsächliche Berufsleben beginnt am zweiten Tag der Ausbildung, wenn die 17 Neuankömmlinge in ihre ersten Ausbildungsabteilungen kommen.
Alina Urda startet ihren Abteilungsdurchlauf in der Forschung und Entwicklung – ein weitgehend unbekanntes Terrain. „Ich war gespannt, was mich erwartet. Ich dachte: hoffentlich explodiert nichts.“ Für Alina dauert es aber nicht lange, da hat sie die Scheu abgelegt und eigene Messungen zu Materialstärke und Klebkraft von Folien und Etiketten durchgeführt.
Die Umstellung für Christoph Maier hingegen ist nicht so groß. Der 20jährige hatte nach Bewerbungsgespräch und Einstellungstest bereits für eine Woche an der Siebdruckmaschine zur Probe gearbeitet und wusste, was ihn erwartet. „Die Probewoche hat mir sehr dabei geholfen, mich zu vergewissern, dass diese Ausbildung genau das Richtige für mich ist. Dafür habe ich schließlich mein Studium an den Nagel gehängt.“
Im Gegensatz zum theoretischen Schwerpunkt in Schule und Studium entschied sich Christoph bewusst für die „praktische Arbeit an modernen Druckmaschinen.“ In den ersten Wochen klappt das nach eigener Aussage schon ganz gut: „Mit dem Alltag kommt immer mehr Wissen und Routine. Jeder Handgriff sitzt jedes Mal ein kleines bisschen besser.“ Inzwischen darf Christoph schon eigenständig Farben auffüllen und Material nachlegen und bekommt von seinem Ausbilder immer mehr Verantwortung übertragen.

Für den nötigen Zusammenhalt untereinander fuhr der neue Jahrgang nach drei Wochen gemeinsam mit der Ausbildungsleitung auf die sogenannten „Azubi-Tage“ nach Schwangau. Im zweitägigen Teambuilding-Workshop meisterten die Azubi-Kollegen gemeinsam diverse Herausforderungen wie das Floßbauen am See, den „Flying Fox“ und das gegenseitige Absichern und Abseilen im Hochseilgarten (Bild ob.). Als finale Aufgabe stellten sie unter erschwerten Bedingungen eine eigens kreierte Fahne auf und sangen ein spontan komponiertes „Azubi-Lied“.


28.10.2014    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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