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ORTSGESCHEHEN

Komplettsanierung für den Margarethenanger - mit Einbahnstraße?

Die Anlieger des Margarethenangers stehen hinter der geplanten Luxussanierung ihrer Straße, die im Gemeinderat zuletzt in Frage gestellt worden war. Allerdings haben sie dem Rathaus auch aufgegeben, zur Verkehrsberuhigung die Straße zur Einbahnstraße zu widmen, und das ist dem Gemeinderat gerade noch sehr suspekt. Der Sanierungsplan wird nun weiter verfolgt, aber vor einer Einbahnstraßenregelung sollen zuerst die erwarteten Auswirkungen auf die Umgebung gutachterlich abgeklopft werden.
Was auch immer am Margarethenanger geplant werden könnte - die Ziele beißen sich. Die Anlieger waren sich allerdings einiger als der Gemeinderat. Die vom Gemeindebauamt stets favorisierte Sanierungsvariante wurde auch von den Anwohnern nahezu einhellig goutiert. Die jetzt willkürlich eingestreuten Bauminseln sollen dabei komplett rasiert werden, die Fahrbahn auf kompletter Breite generalsaniert und mit einer neuen Entwässerung angelegt. An der Nordseite soll ein Gehweg entstehen, an der Südseite zur Abgrenzung von den Gärten ein 50 Zentimeter breiter und leicht erhöhter Pflasterstreifen.
Zur Verkehrsberuhigung sollen neue Pflanzinseln angelegt werden, aber mit System und mit Bäumen, die nicht in die Anliegergrundstücke wachsen. Gerade wurden mit Minimalaufwand die gröbsten Schlaglöcher ausgebessert, aber eine grundlegende Sanierung ist nach Darstellung des Gemeindebauamts unumgänglich.
Und mit nicht so eindeutigem Votum wie für die Ausbauvariante, aber doch mehrheitlich haben die Anlieger auch eine Einbahnregelung gefordert, um den Schleichverkehr zur Umgehung der Bahnschranke in der Dachauer Straße auszusperren. Doch wird der Margarethenanger entlastet, werden logischerweise andere Viertel belastet. Insofern will der Gemeinderat hier erstmal ein Gutachten einschalten, um die Konsequenzen abzuschätzen.
Gegen das Vorgehen votierten einzig drei Räte der Grünen. Gaby Hohenberger sah es als "nicht zu verantworten" an, die "total gesunden Bäume" in den Pflanzinseln der Straße, neun Rubinien, komplett abzuholzen. Ingrid Lindbüchl forderte, eine "günstigere Variante" zu suchen, eine halbe Million Euro sei nicht vertretbar.
 
(hierzu sind Lesermails eingegangen)


21.10.2014    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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