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ORTSGESCHEHEN

Neue Haltestellen für den Bus

Busfahren in Oberschleißheim soll komfortabler werden. Das Rathaus richtet eine neue Haltestelle ein, testet eine weitere provisorisch und baut bestehende Haltepunkte aus. Damit setzt die Gemeinde die Empfehlungen aus dem Nahverkehrsplan von Landratsamt und MVV in verschiedenen Stufen um.
Eine neue Bushaltestelle bekommt das Schloss. An der Kreuzung der Freisinger Straße mit der Haselsbergerstraße und der Zufahrt über den Schlosskanal zum Neuen Schloss werden beidseitig Haltestellen eingerichtet. Die nördliche entsteht direkt an der Straße, die südliche wird in die Böschung eingegraben, die den Weg hinauf zu Luitpoldhain, Feuerwehr und Rathaus säumt. Hier werden Kosten von rund 80.000 Euro erwartet.
Die bestehende Haltestelle am Südende der Mittenheimer Straße wird entgegen den Empfehlungen im Nahverkehrsplan nur wenig modifiziert. Die Haltestelle an der östlichen Straßenseite wird um ein paar Meter nordwärts verschoben und barrierefrei ausgebildet. Der Haltepunkt an der Westseite hingegen, vor dem Hotel "Blauer Karpfen", wird nur aufgehübscht.
Einstimmig entschied sich der Gemeinderat hier gegen den Vorschlag aus dem Nahverkehrsplan, die Haltestelle nach Norden zu verschieben. Hierfür müssten zwei bis drei Linden aus der Allee entlang der Straße fallen, was das Rathaus als nicht angemessen ansah. Geraten wurde zu der Verschiebung wegen der heiklen Nähe der Haltestelle zur Einmündung in die vielbefahrene Dachauer Straße. "Die Situation ist wohl kritisch", räumte Gemeindebauamtsleiter Josef Schartel ein, "aber nicht so kritisch, dass wir unbedingt verlegen müssten". Für die Verlegung an der Ost- und die kosmetischen Eingriffe an der Westseite werden ebenfalls rund 80.000 Euro veranschlagt.
Probeweise sollen neue Haltestellen in Höhe der Einmündung der Ludwig-Thoma-Straße angelegt werden. Der Nahverkehrsplan hatte dies dringend empfohlen, da hier ansonsten eine zu lange Lücke zwischen Haltepunkten zu überbrücken sei; Bürgermeister Christian Kuchlbauer empfahl jedoch, auf die Neuanlage zu verzichten. Der Einbau sei verkehrstechnisch sehr problematisch, zudem könne er den Bedarf überhaupt nicht erkennen.
Der Bedarf sei in der Nahverkehrsplanung "in einem langwierigen Prozess ermittelt" worden, hielt Florian Spirkl dagegen. Das mit einer subjektiven Einschätzung abzutun, hielt er für fehlerhaft. Zumindest ohne bauliche Eingriffe könnten die Haltestellen mal getestet werden, forderte er, was schließlich einmütig akzeptiert wurde.
Abhängig von den Finanzberatungen für 2015 werden die Neuerungen nun schrittweise umgesetzt.


22.09.2014    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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