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ORTSGESCHEHEN

Flüchtlingsheim an die Sonnenstraße?

An der Sonnenstraße entsteht möglicherweise ein Flüchtlingsheim des Freistaats Bayern. Zur akuten Unterbringung von Asylbewerbern sollten an der Ecke zur Schönleutnerstraße bereits Container aufgestellt werden, wogegen sich jedoch das Rathaus verwahrt hatte. Ein Naubau in Ständerbauweise ist jetzt als mittelfristige Perspektive im Gespräch.
Das Areal, das jetzt als Blumenwiese zum Selberpflücken genutzt wird, ist im staatlichen Besitz und daher wie so viele Flächen in Oberschleißheim eine vorrangige Option in der akuten Unterbringungsnot. Für rund 400 Asylbewerber muss der Landkreis München aktuell Plätze bereitstellen. 30 leben weiterhin in Containern auf der Internationalen Jugendbegegnungsstätte des Landkreises am Flugplatzgelände.
„Oberschleißheim wehrt sich nicht gegen die Aufnahme“, betont Bürgermeister Christian Kuchlbauer auf Anfrage, mit den bis zu 90 Asylbewerbern am Flugplatzgelände habe man „gut gelebt und die auch vernünftig betreut“. Allerdings sei er über eine langfristig angelegte Containersiedlung an der Sonnen-/Schönleutnerstraße „nicht amüsiert“.
Er habe „ein paar Telefonate geführt“ und sich ausbedungen, an dieser Stelle, unmittelbar gegenüber dem neu entstehenden Universitätscampus, nur baulich ansprechende Lösungen hingepflanzt zu bekommen. So käme dort nur ein Neubau in Ständerbauweise in Frage, „das schaut nach Häusern aus“. Eine „Containersiedlung auf zehn Jahre“ sei hingegen nicht hinnehmbar.
Allerdings müsste dafür dann ein knappes Jahr Bauzeit avisiert werden, was dem Landratsamt im akuten Unterbringungsdruck nicht weiterhilft. Erwogen wird jetzt, dort ein Gebäude auf etwa zehn Jahre Nutzungsdauer zu errichten und irgendwo anders im Ort mobilde Container für eine Nutzung von bis zu einem Jahr aufzustellen.
Mittelfristig werde sich keine Gemeinde der Unterbringung von Kriegsflüchtlingen und Asylbewerbern entziehen können, erwartet Kuchlbauer. Verwaltungstechnisch sähe er daher gerne rund 100 Asylbewerber in Oberschleißheim, da dies dann mit einer eigenen Betreuerstelle der Bezirksregierung flankiert würde.


12.08.2014    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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