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Hitziges Schnapsverschneiden

Hitziges Schnapsverschneiden

Nicht nur im Winter, wenn die Brände destilliert werden, herrscht in der Schleißheimer Schlossbrennerei Hochbetrieb. Derzeit werden die älteren Edelbrände, die mindestens zwei Jahre in hochprozentigem Zustand abgelagert wurden, auf eine Trinkstärke von 42 % gebracht. Das geschieht mit entionisiertem, also völlig kalkfreiem Wasser, das in der Brennerei selbst hergestellt wird.
Die Arbeit des „Schnapsverschneidens“ ist im Hochsommer zu erledigen, da zur Einstellung des richtigen Alkoholgehaltes das Destillat eine Temperatur von 20 Grad Celsius haben sollte. "Da ist es oft nicht ganz einfach, im 'Alkoholdunst' immer den sprichwörtlichen 'kühlen Kopf' zu bewahren", schmunzelt Hofgartenbetriebsleiter Alexander Bauer (im Bild mit Kollegin Sabine Stadtkus).
Danach dürfen die Brände im kühlen Schlosskeller nochmals ein bis zwei Jahre „ausruhen“, ehe sie die nötige Reife besitzen, um in den Verkauf zu gelangen. Diese Arbeiten müssen bis Ende August abgeschlossen sein, da dann, mit dem Einsetzen der Obsternte, das Einmaischen für einen neuen Jahrgang beginnt.
Die „Schleißheimer Schlossbrände“ gibt es an der Museumskasse des Neuen Schlosses, im Tourismusbüro im Wilhelmshof sowie in Hotel und Gaststätte „Zum Kurfürst“ in Lustheim.


08.08.2014    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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