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Lesermail zum Artikel: 'Rathaus bleibt bei Nein zum Tierkrematorium'

Sehr geehrter Herr Riedelbauch,
bei welcher Veranstaltung waren Sie denn, dass Sie von drei "Experten" überzeugt werden konnten?
Bei der Informationsveranstaltung am letzten Donnerstag war eine sehr stille Antragstellerin, die auf Anfrage zugeben musste, dass sie bislang überhaupt keine Erfahrung mit einem Tierkrematorium hat.
Dann war der Betreiber eines Krematoriums in der Nähe von Stuttgart, zu dem bisher die Tierkadaver geliefert werden und der keine Antwort auf die Frage hatte, warum sich gerade er für den Bau einer Konkurrenz-Einrichtung stark macht.
Und dann war da noch der Herr Dr. Göck, der sich als fachkundiger "Experte" darstellte und sich im Laufe der Veranstaltung als der wahre Initiator und als der eigentliche Unternehmer in der ganzen Sache herausstellte.
Und dass in so einer Veranstaltung alles geschönt wird, ist ja klar, das wurde gerade in den Nachfragen deutlich. So wurde z.B. bei der Anzahl der dem Amt gemeldeten 7 Parkplätze geschwindelt, was in der von den Anwesenden erzwungenen Ortsbesichtigung deutlich wurde. Mit dem, was die Vermieterin hier durchsetzen will, sind jetzt schon langjährige Streitigkeiten mit den direkten Nachbarn vorprogrammiert.
Und wenn Sie die 5 Besucher pro Tag glauben, dann glauben Sie sicher auch noch an den Weihnachtsmann. Für so eine geringe Besucherzahl macht man kein riesiges Schaufenstergeschäft auf.
Wenn Sie genau hingehört haben, dann werden derzeit die Haustierkadaver von ganz Südbayern nach Stuttgart zur Verbrennung verbracht. Zukünftig sollen diese dann alle hier in zunächst 2 Schichten á 8 Stunden verbrannt werden. Nicht nur die kleineren Betriebe, sondern auch anwesenden Vertreter der großen Betriebe am Bruckmannring haben nach der Veranstaltung ganz deutlich ihr Resümee gezogen. Die sind da realistischer und sehen ganz konkret neben einem regen Publikumsverkehr, der mangels Parkplätzen dann auch mal schnell in der zweiten Reihe steht, auch einen Imageverlust für das Gebiet und ihre Betriebe bzw. ihre Mieter und eine damit einhergehende Verdrängung.
Diese Bedenken konnten in der Informationsveranstaltung nicht ausgeräumt werden, auch wenn eine Verschönerung des heruntergekommenen Gebäudes durchweg zu begrüßen wäre.
Wolf D. Waag
 
(weitere Lesermails)


23.07.2014    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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