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Bäume in den Park, nicht ans Büro

Für den Start in ihr neues „Helmholtz Diabetes Center“ muss das Helmholtz-Zentrum auf dem Campus in Neuherberg 26 Bäume fällen. Der Neubau des zentralen Gebäudes mit 75 Meter Länge, 43 Meter Breite und vier Stockwerken Höhe greift weit über das in den Leitplänen vorgesehene Baufenster aus und durchtrennt eine Baumallee.
Kern der baurechtlichen Problematik ist eine allmählich klaffende Diskrepanz zwischen dem Bauleitplan der Gemeinde für den Campus und dem „Masterplan“ des Forschungszentrums für seine räumliche Entwicklung. So hat das Helmholtz-Zentrum imZuge dieses „Masterplans“ bereits einen Campus-Park mit 173 Bäumen gepflanzt, wo der Bauleitplan noch Bauraum zugestanden hätte.
So gesehen, habe das Forschungszentrum jetzt quasi was gut, argumentierte das Gemeindebauamt. Die Fällung der 26 Bäume sei mit der Neupflanzung im Campus-Park abgegolten. Diese Lesart hat der Bauausschuss des Gemeinderats einstimmig genehmigt, der auch den „Materplan“ früher schon widerspruchslos goutiert hatte.
Helga Keller-Zenth regte jedoch irgendeine Bremse an, damit das Helmholtz-Zentrum jetzt nicht völlige Kahlschlag-Freiheit gemieße, bis die 173 Parkbäume rechnerisch „aufgebraucht“ seien. Der stellvertretende Bauamtsleiter Werner Becker schilderte, das Forschungszentrum sei bislang durchaus bemüht, Abholzungen zu vermeiden und selbst an Ersatzmaßnahmen interessierrt; das völlig aus dem Kontext springende „Diabetes Center“ sei bisher die große Ausnahme. „Die wollen das schon sehr grün haben“, versicherte Bürgermeister Christian Kuchlbauer.


22.07.2014    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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