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ORTSGESCHEHEN

Wie geht's am Margarethenager weiter?

Überbordernder Schleichverkehr, schadhafter Belag, mangelhafte Entwässerung, fehlende Sicherheitsabstände – eine Fülle an Mißständen müssten am Margarethenanger behoben werden. Doch mit der Umsetzung ist sich der Gemeinderat noch nicht ganz im Reinen; denn gelingt es zu gut, könnte das schon wieder kontraproduktiv sein.
Jahr für Jahr flickt der Gemeindebauhof akute Mängel in der Straße. Für heuer hatte der bis April amtierende alte Gemeinderat nun eine Generalsanierung in Auftrag gegeben. Die würde nun bis bislang weitgehend wahllos eingestreuten Straßenbäume entfernen und durch zielgerichtete beidseitige Grüninseln ersetzen, die Entwässerung neu gestalten und an der Südseite eventuell einen Gehweg, mindestens aber einen Sicherheitspuffer zu den Grundstücken anlegen, die derzeit unmittelbar an der Fahrbahn enden.
An Kosten wurden je nach Umsetzungsvariante um die 400.000 Euro genannt. Das ließ den neuen Gemeinderat nun wieder zurückzucken. „Eine halbe Million dafür, dass die Straße nicht anders wird als vorher“ war Markus Büchler deutlich zu viel Aufwand. Hans Negele wunderte sich über „den dritten Vollausbau binnen kurzer Zeit“, wobei er wohl die Anlage der Straße in den 1970er Jahren und ihren verkehrsberuhigten Umbau etwa 20 Jahre später aufaddierte.
Vordinglich aber sah das Gremium die Ausbremsung des Ausweichverkehrs durch die Straße durch die Neuerung nicht berücksichtigt. Zuletzt war der Margarethenanger schon zur Fahrradstraße gewidmet worden, um ihn unattraktiver für den Schleichverkehr zu gestalten, der sich bei Stau auf den großen Durchgangsachsen und an der Bahnschranke durch die Wohnstraße quält. Eine Fahrbahnsanierung sei nun wohl vollends „die blanke Einladung für den Durchgangsverkehr“, rügte Ingrid Lindbüchl.
Bauamtsleiter Josef Schartel hielt dagegen, dass die bei der Sanierung neu konzipierten Grüninseln für diesen Zweck zielgerichtet neu gesetzt werden könnten. Mit noch mehr Grüninseln würden jedoch die dringend benötigten Parkplätze minimiert, warnte Peter Lebmeir. Ins Spiel gebracht wurde als Alternative eine Einbahnstraßenlösung – aber die müsse im Zuge eines umfassenderen Verkehrskonzepts beurteilt werden, erinnerte Hans Hirschfeld wiederholt an diese ausstehende Aufgabe.
Die Sanierung bleibt offen. Zunächst will das Rathaus jetzt die Anlieger befragen, welche Lösungsansätze sie favorisieren würden.
 
(hierzu ist ein Lesermail eingegangen)


09.07.2014    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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