. .
Raiffeisenbank OberschleißheimBaugenossenschaft Ober- und Unterschleißheim
Facebook
KommunikationsDesign Pichler & Treffer
PR-Büro Bachhuber
slius-design - Werkstatt für Webdesign und Grafik
Ihre Gemeindebücherei
ORTSGESCHEHEN

Zwei Tage Dauer-Katastrophen

Zwei Tage Dauer-Katastrophen

Einen Berufsfeuerwehrtag hielten die Jugendmitglieder der Freiwilligen Feuerwehren Riedmoos, Unterschleißheim, Oberschleißheim und die Jugendmitglieder des BRK Unterschleißheim im Feuerwehrgerätehaus Oberschleißheim ab. In Gruppen eingeteilt meisterten sie diverse Einsatzübungen vom Retten einer eingeklemmten Person und einer im Schwebelbach treibenden Person über einen Verkehrsunfall bis hin zum Brand eines Landwirtschaftlichen Anwesens in Riedmoos.
Zu Beginn wurden die aus allen drei Jugendfeuerwehren bunt durcheinander gemischten Gruppen auf ihren Einsatzfahrzeugen eingewiesen. Unmittelbar danach ertönte der erste Alarm. Zwei Gruppen wurden alarmiert, eine Person aus dem Schwebelbach in Riedmoos zu retten.
Kaum hatte sich die erste Aufregung im Feuerwehrgerätehaus wieder gelegt, läutete der Alarm erneut: Ein Arbeiter war auf einem Bauernhof mitsamt seiner Leiter umgefallen und blieb verletzt und eingeklemmt zwischen den Heuballen liegen. Mit vereinten Kräften von Feuerwehr und BRK gelang es den jugendlichen Rettern, den Mann zügig und gut versorgt aus seiner Misere zu befreien.
Später wurde das BRK zu einem kleinen Verkehrsunfall auf dem Übungsgelände der Freiwilligen Feuerwehr Unterschleißheim gerufen. Bei der Ankunft des Rettungswagens sah die Lage jedoch etwas anders aus. Ein Pkw war auf einem Bahngleis mit einem Kesselwagen mit Gefahrgut kollidiert, der Fahrer war im Fahrzeug eingeklemmt und unmittelbar neben dem Kesselwagen brannte es lichterloh. Sofort war den angehenden Sanitätern klar: wir brauchen Hilfe! Also wurden zwei Gruppen der Jugendfeuerwehren nachgeschickt. Gemeinsam wurden sie der Lage Herr. Sie retteten den eingeklemmten Fahrer, kühlten fachgerecht den Kesselwagen, um eine Explosion zu verhindern und löschten den Brand.
Nach einer kleinen Pause mit Abendessen dann: Alarm! Es brennt im Helmholtz-Zentrum. Sofort machten sich zwei Gruppen auf den Weg. Jugendliche hatten unvorsichtigerweise zwei Lagerfeuer angezündet, welche ihnen außer Kontrolle gerieten. Bei Versuchen, das Feuer selbst zu beherrschen, verletzte sich einer der unvorsichtigen Brandstifter, diesen versorgte die Rettungswagenbesatzung gekonnt. Parallel löschten die zukünftigen Brandschützer sorgfältig alle Glutnester ab.
Nach kurzem Schlaf schrillte um 5 Uhr plötzlich wieder die Alarmglocke. Ein Feuermelder im Helmholtz-Zentrum hatte ausgelöst. Umgehend fuhren zwei Gruppen hinüber. Es war nur ein Fehlalarm und es musste nur der Melder gefunden und die Anlage zurückgesetzt werden. Noch bevor diese beiden Gruppen wieder im Feuerwehrgerätehaus ankamen, löste der Feuermelder erneut aus und die nächsten beiden Gruppen fuhren hinaus, suchten den Melder und stellten die Anlage wieder scharf.
Nach dem Frühstück der nächste Alarm: „Einsatz! Einsatz für alle Gruppen und das BRK! Es geht nach Riedmoos, dort brennt ein Landwirtschaftliches Anwesen!“ Blitzschnell rückten die Jugendlichen aus. Beim Eintreffen quollen dicke Rauchschwaden aus dem Scheunentor. Die Gruppenführer beschlossen, von zwei Seiten anzugreifen. Um die Wasserversorgung zu sichern, verwendeten die Jungfeuerwehrler einen auf dem Hof befindlichen Brunnen, von dem aus mit langen Schlauchleitungen zwei Fahrzeuge mit Löschwasser versorgt werden konnten. Aufgrund der zunehmenden Hitze und der massiven Anstrengung „kollabierten“ kurz nacheinander zwei Einsatzkräfte die die jungen Rettungsdienstler umgehend professionell versorgten. Zu guter Letzt war die Lagerhalle gelöscht, die Verletzten versorgt, die Jugendlichen fertig und die Ausbilder stolz.


15.07.2014    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

rk medien - Ihr richtig kreativer Drucker
WetterOnline
Das Wetter für
Oberschleißheim