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Mit bewährtem Programm durchgesetzt

Mit bewährtem Programm durchgesetzt

Im niedersächsischen Goslar sind Stefanie Dietrich und Robert Schmidt vom RSV Schleißheim zur Deutschen Meisterschaft geradelt. Schon die Qualifikation zur Meisterschaft in der heimischen Halle war vorzüglich gelaufen. Bei den drei Vorbereitungswettkämpfen hatten sich dann im Zweier Junioren offen drei Paarungen herauskristallisiert, die über Wochen sehr konstant ihre Leistungen abrufen konnten und damit als Titelkandidaten galten.
Das neuformatierte Team Tisch/Kimmerle ging für den RV Gärtringen an den Start und etablierte sich auf Rang 3. Als weitere Titelaspiranten hatten Hanselmann/Schefold aus Öhringen mit 142,0 Punkten bei den beiden ersten Wettkämpfen knapp die Nase vorn und diese jeweils auf Platz 1 für sich entschieden. Für Stefanie Dietrich und Robert Schmidt, die mit 141,30 aufgestellten Punkten jeweils vorlegten, war ein konstanter 2. Rang geblieben. Beim JuniorMasters-Turnier in Oberschleißheim dann zeigten die Sportler aus Öhringen erstmals Schwächen und plötzlich lagen Dietrich/Schmidt an erster Stelle. Dass beim abendlichen Finale die Konkurrenten wieder konterten, schmälerte den Eindruck nicht. Trainer Michael Grädler zeigte sich hoch zufrieden, hatte die Vorbereitung doch gezeigt, dass Schmidt/Dietrich mit einem konsequent durchgezogenen Training durchaus in der Lage sind, sicher auf dem hohen Niveau der deutschen Spitzenfahrer mithalten zu können.
Bei den deutschen Titelkämpfen hatten sich die beiden Sportler und ihr Trainer entschieden, nicht zu "pokern" und über ein verändertes Fahrprogramm die Entscheidung zu suchen, sondern ihre Darbietung unverändert belassen. Diese Rechnung ging auf: als vorletzte Starter mit einer ausgezeichneten Vorstellung standen am Ende 127,33 ausgefahrene Punkte auf der Anzeigentafel. Nachdem auch die doppelte Lenkerdrehung geklappt hatte, war ihnen die Silbermedaille damit schon sicher.
Es fehlte nur noch ein Starterpaar. Zwar lag deren Bestleistung über der vorgelegten Marke, aber es sollte sich einmal mehr zeigen, dass bei Deutschen Meisterschaften eigene Gesetze gelten. Der Vortrag auf zwei Rädern lief bei Hanselmann/Schefold noch ganz gut, aber kurz nach dem Umstieg auf ein Rad wollte der kräftezehrende Handstand nicht mehr so recht gelingen und die Punkte purzelten nur so nach unten. Schlussendlich fielen sie mit 123,65 ausgefahrenen Punkten auf Rang 2 zurück.
Bei den Schleißheimer Sportlern wechselte die Anspannung der vergangenen Minuten in Jubel: Stefanie Dietrich und Robert Schmidt holten sich mit vier Punkten Vorsprung den Deutschen Meistertitel. Für den nach Meinung der Sportler „weltbesten Trainer“ Michael Grädler erfüllte sich mit diesem Titelgewinn der eigene „Triple-Traum“, denn 2012 und 2013 hatte er mit Lea Andexlinger und Pia Seidel schon ein Schleißheimer Paar zu Deutschen Meisterehren (2er Schülerinnen) geführt.
In diesem Jahr ging es für die beiden allerdings nicht wieder um Meisterehren, sondern darum, sich in der neuen Altersklasse zu behaupten. Als eines der jüngsten Paare erreichten sie dieses Ziel mit dem 5. Platz bei den 2er Juniorinnen.
Beim Empfang in Oberschleißheim: (v. li.) Trainer Michael Grädler, Robert Schmidt, Stefanie Dietrich und RSV-Vorsitzender Gerhard Böhm.
 
(hierzu ist ein Lesermail eingegangen)


22.05.2014    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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