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ORTSGESCHEHEN

18 Jahre Bürgermeisterin Ziegler

1996

In der Stichwahl am 24.3.96 wurde die 49jährige Elisabeth Ziegler zur Bürgermeisterin von Oberschleißheim gewählt. Die Ortsvorsitzende der SPD trat damit die Nachfolge von Hermann Schmid (CSU) an, der nach gut 19 Jahren im Amt aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten war.
Um seine Nachfolge hatten neben Ziegler noch Peter Bethues (CSU), Hans Hirschfeld (UWG), Günther Lekies (Bürgerbund/ Freie Wähler), Jürgen Ruffing (Grüne) und Casimir Katz (FDP) kandidiert, ein Feld, das vom „Pfarrerkabarett“ Ebersberger/ Wolf als „Elisabethchen und die fünf Zwerge“ persifliert worden war. Zwischen Ziegler und Benthues kam es zur Stichwahl, in der Ziegler 2687 Stimmen holte (56,4 Prozent).
Erstmals überhaupt wurde das Oberschleißheimer Rathaus damit von einer Frau geführt und erstmals von der SPD. Ziegler war bereits 1994 zur letzten Wiederwahl von Schmid als Gegenkandidatin angetreten, damals hatte sie in der Stichwahl 2255 Stimmen erhalten.
Bei der Wahl zum Gemeinderat verbesserte sich die SPD von sieben auf neun Sitze, zog mit der CSU gleich und wurde eingerechnet der Bürgermeisterin stärkste Gruppierung im Gemeinderat.
Den Gemeinderat 1996 bis 2002 bildeten:
SPD: Edeltraud Bilderl, Ralf Bönnemann, Erich Elsner, Dr. Klaus Hornung, Ludwig Kiermeier, Erni Laus, Dr. Peter Lemmen, Marianne Riedelbauch, Karin Schulze
CSU: Peter Benthues, Manfred Brunner, Thomas Guldenkirch, Emil Köbele, Leonhard Kranz (verstorben; Nachrücker: Rudi Batzer), Rosemarie Reichenbecher (Nachrücker: Günter Ummenhofer), Mona Riedl (Nachrücker: Herbert Spängler), Dr. Hans-Peter Schellner, Hans Stellwag
UWG: Hans Hirschfeld, Hans Negele
Grüne: Heidi Brunke, Jürgen Ruffing (Nachrückerin: Helga Keller-Zenth)
Bürgerbund/Freie Wähler: Günther Lekies
FDP: Wolf-Dietrich Großer.
In der konstituierenden Gemeinderatssitzung wurde Wolf-Dietrich Großer, von der SPD nominiert, zum Zweiten Bürgermeister gewählt. Die CSU hatte den zuvor amtierenden Zweiten Bürgermeister Dr.Hans-Peter Schellner vorgeschlagen.

Am letzten Tag seiner neunzehneinhalbjährigen Amtszeit hat Hermann Schmid die Schlüssel zum Rathaus an Elisabeth Ziegler übergeben. Sein „Inventar“ zur Übergabe: 11.300 Einwohner, 90 Gemeindemitarbeiter, vier Kindergärten mit 300 Plätzen, zwei Kinderhorte, zwei Schulen mit 560 Schülern, 49 Kilometer Gemeindestraßen, 55 Kilometer Geh- und Radwege. „Ich hoff, dass‘d Dich wohlfühlst“, sagte er seiner Nachfolgerin.

Nach zehn Tagen im Amt war am 10. Mai 1996 die Teilnahme an der Einweihung des Hauses St. Benno des Katholischen Männerfürsorgevereins die erste offizielle Amtshandlung als Bürgermeisterin für Elisabeth Ziegler. Gast der Eröffnung war auch der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Friedrich Wetter. Und als der hörte, dass die hiesige Bürgermeisterin so frisch im Amte sei, habe er sie „beiseite genommen und vor dem Haus gesegnet“, erzählte Ziegler.

Nach einem Scheitern bei der konstituierenden Sitzung hat der Gemeinderat seine Geschäftsordnung im zweiten Anlauf gegen die Stimmen von CSU und UWG verabschiedet. Erstmals wurde ein Umwelt- und Verkehrsausschuss eingerichtet und ein „Ältestenrat“ als infrormelles Gremium der Fraktionssprecher. Als neuer Beirat wurde ein Jugendbeirat installiert. Dazu wurde festgelegt, Ausschüsse und Beiräte künftig nach dem Proporzsystem nach Hare-Niemayer zu besetzen, nicht wie bisher nach d‘Hondt.

Einmal mehr hat der Gemeinderat auch in neuer Besetzung eine Baumschutzverordnung abgelehnt. Bündnis 90/Die Grünen hatten die Forderung in der neuen Amtsperiode wiederholt.

Vor über 400 Besuchern im rappelvollen Bürgerzentrum absolvierte Bürgermeisterin Elisabeth Ziegler im Juli 96 ihre erste Bürgerversammlung. Zur Premiere gab es eine technische Panne während ihres Referats, dann war gleich der erste Diskussionsredner einigermaßen angeheitert und somit nur bedingt diskursfähig... Landrat Heiner Janik bestätigte der Debütantin unter großem Beifall der Versammlung, sie habe ihren Auftritt „mit Bravour bewältigt“.

Eingeweiht wurde die modernisierte und erweiterte Kläranlage. Fast 27 Millionen D-Mark hat die Gemeinde in die Aufrüstung der 30 Jahre alten Anlage gesteckt. Die Anlage wurde auf ein Volumen von 30.000 Einwohnerleichwerten erweitert, die doppelte Kapazität der ursprünglichen Anlage.

Die Einführung einer Biotonne vom Sommer 1997 hat der neue Umweltausschuss des Gemeinderats beschlossen. Den Haushalten wurde eine freiwillige Nutzung der Biotonne angeboten.

In einer verkehrspolitischen Grundsatzentscheidung hat es der Gemeinderat mit hauchdünner Mehrheit abgelehnt, weiter eine Westumgehung über die Autobahn A92 mittels einer neuen Anschlussstelle bei Riedmoos zu verfolgen. „Wir zerstören mit der Auffahrt Riedmoos auch viel Natur“, mahnte Bürgermeisterin Elisabeth Ziegler, „das sind unsere letzten Resourcen da draußen“. SPD und Grüne setzten sich mit der Ablehnung mit 12:11 Stimmen gegen CSU, UWG, Bürgerbund und FDP durch.

Die Etatberatungen im Finanzausschuss über den Gemeindehaushalt 1997 wurden von der neuen Bürgermeisterin erstmals öffentlich abgehalten, nachdem ihr Vorgänger über das Geld stets geheim beraten hatte.

Von vier der sechs Gruppierungen im Gemeinderat wurde der erste Haushaltsentwurf von Bürgermeisterin Ziegler (SPD) abgelehnt. UWG und Grüne verwahrten sich schwerpunktmäßig gegen die Finanzpolitik der Gemeinde beim Bau des Seniorenparks. Die CSU erklärte, das „Ziel aller Wahlprogramme, den Haushalt zu konsolidieren”, sei mit dem vorgelegten Etat „nicht einmal ansatzweise erreicht”. Der Etat war dabei vom Finanzausschuss des Gemeinderats an fünf Sitzungsterminen bei insgesamt elf Stunden Sitzungsdauer vorberaten worden, ohne dass die CSU dabei einmal Bedenken eingebracht hätte. Zur zweiten Beratrungsrunde legte die CSU über 180 Anträge zur Kürzung einzelner Haushaltsstellen vor. Nachdem eine unverhoffte Gewwerbesteuernachzahlung den Etat deckte, wurde er nach weiteren Mammutsitzungen einstimmig verabschiedet.

1997

Der Finanzausschuss des Gemeinderates hat einen Antrag der CSU abgelehnt, bei den örtlichen Vereinen Gebühren für die Benutzung von Turnhallen, Bürgerzentrum oder Jugendheim zu erheben.

Das erste geplante Bürgerbegehren in der Gemeinde zum Erhalt des Sportplatzes am Stichgartl wiurde vom Gemeinderat aus formalen Gründen nicht zugelassen. Das Begehren wandte sich gegen die Pläne der Gemeinde, auf dem bisherigen Fußballplatz ein Neubaugebiet auszuweisen. Allerdings waren die Unterschriften teils nicht der Fragestellung des Begehrens zuzuordnen, so dass der Gemeinderat die Rechtsgültigkeit nicht anerkannte. Das Begehren kam dann nicht zustande.

Nach nicht einmal einem Jahr im Amt wurde Bürgermeisterin Elisabeth Ziegler zum Rücktritt aufgefordert. Auslöser war die Neuordnung des Flugbetriebs am alten Flugplatz, dessen Nutzung für die Luftsportvereine auf ein rechtlich sicheres Fundament gestellt werden sollte. Eine Initiative „Rettet den Münchner Norden” warf Ziegler dabei vor, den Gemeinderat falsch informiert zu haben, und forderte ihren Rücktritt. Ziegler nannte Vorwürfe und Aufforderung „an den Haaren herbeigezogen“.

Der Verkauf des kurz vor der Baufertigstellung stehenden Seniorenparks an die Arbeiterwohlfahrt München wurde beurkundet. Das Altenprojekt sollte ursprünglich von einem Trägerverein selbstverwaltet werden. Allerdings wäre damit die Baufinanzierung unausgesprochen an der Gemeinde hängengeblieben. Der neue Gemeinderat unter Bürgermeisterin Ziegler bestand jedoch auf einer Ablösezahlung von 10,3 Millionen D-Mark, der Hälfte der Baukosten für den Pflegetrakt. Der Trägerverein löste sich daraufhin auf, die AWO stieg ein.

Der Gewerbeverband richtete erstmals eine Oberschleißheimer Gewerbeschau aus. Über 50 Gewerbetreibende aus Oberschleißheim und den Nachbargemeinden stellten ein Wochenende lang auf der Festwiese an der Theodor- Heuss-Straße ihre neuesten Produkte und Dienstleistungen vor, dazu gab es ein buntes Rahmenprogramm.

Auf Vorstoss des Rechnungsprüfungsausschusses debattierte der Gemeinderat darüber, das Hallenbad aus finanziellen Gründen zu schließen. Mit 13:8 Stimmen setzten sich SPD, Grüne, Bürgerbund/FWG und zwei Räte der CSU gegen die restliche CSU, UWG und FDP für den Erhalt der Einrichtung durch.

Der neue Seniorenpark wurde eröffnet. Bürgermeisterin Elisabeth Ziegler nannte das Altenheim „ein Schmuckstück” und „ein Stück bester sozialer Infrastruktur”. Der Trakt mit den betreuten Wohnungen und der Personalwohnungsbau waren bereits seit einem halben Jahr genutzt. Max von Heckel, der Vorsitzende der Münchner Arbeiterwohlfahrt, versicherte, Oberschleißheim werde „um diese Anlage von vielen Gemeinden, auch der Stadt München, beneidet werden”.

Auf der Regattaanlage wurde die „Tennisakademie“ von Niki Pilic, Teamchef der Deutschen Daviscup-Mannschaft und Bundestrainer, eröffnet.

1998

Der Gemeinderat ist von einem 20 Jahre alten Grundsatzbeschluss abgerückt, einen Wertstoffhof an der Sonnenstraße anzusiedeln. Dort solle ein Gewerbegebiet ohne Wertstoffsammelstelle geplant werden, wurde entschieden. Ein neuer Standort wurde noch nicht festgelegt.

Bürgermeisterin Ziegler hat ein Kulturprogramm der Gemeinde gestartet. Im Gemeindeetat wurden 20.000 D-Mark für das Premierenjahr eingestellt. Gabi Hohenberger und Verena Huber wurden als ehrenamtliche Kulturreferentinnen bestellt. Ein paar Häppchen Kultur, „auch mal fußläufig zu erreichen”, danach die Möglichkeit, „bei einem Glaserl Wein darüber zu sprechen” – so skizzierte Ziegler die Neuerung. Die bestehenden Aktivitäten der örtlichen Vereine wurden integriert. So begann das Kulturprogramm unter dem Dach der Gemeinde mit einem Konzert der Volkshochschule. Erstes „Gastspiel“ war am 28. Mai eine „Sinfonia di Vetro” mit Glasinstrumenten.

Mit einem Anbau wurde die Grund- und Hauptschule an der Jahnstraße erweitert. Ein Textil- und ein Werkraum plus den entsprechenden Abstellräumen werden im Untergeschoss geschaffen, zwei Klassenzimmer im Erdgeschoss und ein Musiksaal im Obergeschoss.

Die Eschenrieder Spange, die das Autobahnkreuz München Nord mit der Stuttgarter Autobahn verbindet, wurde eröffnet. Der Dienststellenleiter der Oberschleißheimer Polizei, Andreas Bals, hoffte, „dass die Anschlussstelle Oberschleißheim auf der Hitliste der Staumeldungen endlich nach hinten rutscht”.

Für Schlagzeilen unter dem Tenor „Rote Bürgermeisterin sperrt schwarzen Minister aus“ sorgte das Verbot politischer Kundgebungen im Festzelt des Volksfestes. Bundesfinanzminister und CSU-Vorsitzender Theo Waigel war schon für eine Rede im laufenden Bundestagswahlkampf angesagt, musste von der örtlichen CSU dann aber wieder ausgeladen werden. Gemeinde, TSV und RSV als Veranstalter wollten keine politischen Spektakel im Bierzelt. „Ein Volksfest”, sagte Bürgermeisterin Ziegler, „ist ein Volksfest, das nicht zu einer Politszene umfunktioniert werden soll.” Die CSU warf der Bürgermeisterin ein „eigenmächtiges und verfassungswidriges Vorgehen” vor. Eine entsprechende Dienstaufsichtsbeschwerde wurde vom Landratsamt München später abgewiesen. Waigel sprach dann in Unterschleißheim.

Anfang September wurde ein neues Informationsblatt „Oberschleißheimer Gemeindenachrichten” an alle Haushalte verteilt, das Bürgermeisterin Ziegler ins Leben gerufen hat. Im ersten Editorial schilderte sie als Inhalte und Ziele des Gemeindemitteilungsblattes, es solle „ausführlich über die Arbeit des Gemeinderates, seiner Ausschüsse und der Verwaltung und über das sonstige Geschehen in der Gemeinde berichten”. Auch „das gesellschaftliche, sportliche, kulturelle, geistige und soziale Leben” in den Vereinen, Verbänden und Organisationen könne dargestellt werden: „Das Wissen um alles, was sich bei uns ereignet, stärkt die Lebendigkeit und die Identifikation mit der Gemeinde.” Die Anzeigenrequirierung übernahm ein Münchner Verlag, der in Kooperation mit der Gemeinde das Heft publizierte. Heftigen Streit im Gemeinderat gab es, weil Ziegler die Erstausgabe ohne Absprache im Gemeinderat gestartet hatte.

1999

Ihr Amtszimmer im Rathaus hat Bürgermeisterin Ziegler neu möbliert. Nach ihrer Amtsübernahme hatte sie schon das Büro völlig neu dekoriert und einen neuen, gläsernen Besprechungstisch eingebracht. Nun wurde auch der Rest der Eintichtung erneuert.

Der Gemeinderat hat eine grundlegende Erneuerung der Bauleitpläne für die Ertlsiedlung beschlossen. Die einstige Mustersiedlung sollte damit modernisiert werden.

Im September 98 war der neue Kindergarten „Biene Maja” am Schäferanger in Betrieb gegangen, im März wurde er offiziell eingeweiht. In den zunächst dreigruppigen Kindergarten hatte die Gemeinde 2,9 Millionen D-Mark investiert.

Der Gemeinderat hat entschieden, das Gewerbegebiet am Bruckmannring für die Erweiterungspläne der Schreiner Group zu vergrößern. In zwei weiteren Erweiterungsetappen wurden seither noch weitere Neubauten ermöglicht.

Für heftige Diskussionen bis in bayerische Ministerien sorgten die Pläne des GSF-Forschungszentrums, nördlich des Campus in Neuherberg einen Technologiepark als gewerbliches Standbein der Forschungstätigkeit anzusiedeln. Der Gemeinderat hat mit 17:3 Stimmen die Pläne grundsätzlich gebilligt und dazu einen Forderungskatalog verabschiedet, der ökologische Kompensationsmaßnahmen festsetzte und einen „infrastrukturellen Beitrag als Wertausgleich”.

Die CSU weigerte sich, an einer Sitzung des Bauausschusses teilzunehmen, weil die Ladung einen Tag zu spät zugestellt worden war. Bürgermeisterin Ziegler bezeichnete die Panne als „menschlich”, sie habe „nicht mit solcher Kleinlichkeit gerechnet”. Ein Tagesordnungspunkt, zu dem drei externe Gäste anwesend waren, wurde als informelle Diskussionsrunde abgewickelt, alle anderen Punkte abgesetzt und die Sitzung storniert.

Das Rathaus wurde zum 1. Juli zur rauchfreien Zone deklariert. Mitarbeitern wie Besuchern ist in allen Gebäudeteilen mit Besucherverkehr, also im kompletten Erdgeschoß und dem ganzen ersten Stock, das Rauchen untersagt. Im Obergeschoss wurde ein Raucherzimmer eingerichtet.

Ein „Goldenes Buch” für namhafte Gäste der Gemeinde hat Bürgermeisterin Ziegler eingeführt. Der erste Eintrag kam vom Stimmkreisabgeordneten Otto Schily (SPD), als der nach seiner Bestellung zum Bundesinnenminister seinen Antrittsbesuch in Oberschleißheim machte.

2000

Die Brücke der Mittenheimer Straße über die S-Bahn wurde saniert. Im Frühling war die zentrale Überführung gesperrt und sorgte so für wochenlange Verkehrsprobleme.

Der Kinderhort an der Jahnstraße wurde um zwei Wintergärten erweitert. Die Pavillons boten je 15 Quadratmeter Nutzfläche.

Der Gemeinderat hat ein Tagesmütterprojekt auf den Weg gebracht. Die Nachbarschaftshilfe wurde damit beauftragt, ein Konzept zu entwerfen.

Der neue Wertstoffhof der Gemeinde wurde im Bauhof Mittenheim eröffnet. Mit einer Mehrheit von 13:11 hatten SPD, Grüne und FDP die neue Konzeption gegen CSU, UWG und Bürgerbund durchgesetzt.

Nach jahrelangem erfolglosen Experimentieren um gangbare „Schließregelungen“ hat der Gemeinderat nun entschieden, die Schranke an der Ferdinand-Schulz-Allee dauerhaft zu schließen. Die Schranke bei der Flugwerft des Deutschen Museums war bis dahin von nutzungsberechtigten Anliegern zu öffnen gewesen.

Auf dem Dach der Sporthalle Jahnstraße wurde eine Fotovoltaikanlage in Betrieb genommen, die jährlich 900 Kilowattstunden Strom für das Haus liefern wird. Im Eingangsbereich der Schule Jahnstraße ist eine Laufschriftanzeige installiert, die aktuell über Grunddaten und Messwerte der Anlage informiert.

Erstmals gab es einen Tag der offenen Tür im Rathaus. Das Zimmer der Bürgermeisterin lockte besonders viele Besucher an.

Wie zuvor in der Parksiedlung wurden auch in der Ertlsiedlung verwirrende Verkehrssituationen korrigiert, die in den 1980er Jahren zur Verkehrsberuhigung angelegt worden waren.

2001

Die Arbeiterwohlfahrt hat die Tagespflegestation im Seniorenpark geschlossen. Über ein Jahr hatte sich die Gemeinde gegen die Schließungspläne gewehrt und das alte Konzept verteidigt.

In einem Bürgerentscheid hat sich Oberschleißheim klar für den Erhalt des Hallenbades trotz Defizit entschieden. Das Bürgerbegehren, das eine Sanierung gefordert hat, erreichte 78 Prozent der Stimmen bei einer Abstimmungsbeteiligung von 33 Prozent. CSU, Bürgerbund/FWG, UWG, Grüne und FDP hatten ein Ratsbegehren initiiert, das Bad nicht mehr zu sanieren. Nur 28 Prozent stimmten dafür. Die SPD hatte sich als einzige Partei im Gemeinderat vorbehaltlos hinter das Bürgerbegehren und damit den Erhalt des Bades gestellt.

Eine neue Abwasserhebeanlage für das Klärwerk ist an der Hirschplanallee in Betrieb genommen worden. Die 920.000 D-Mark teure Anlage verfügt über vier Pumpen.

Nach den Terroranschlägen vom 11. September hat Bürgermeisterin Ziegler zum Gedenken an die Opfer eine Lichterkette angeregt. „Wir sind mit unseren Gedanken bei den Opfern und deren Hinterbliebenen”, sagte sie bei der Veranstaltung, zu der fast 300 Landkreisbürger nach Oberschleißheim kamen.

Wegen der Darstellung des bevorstehenden Bürgerentscheides zum Hallenbad in den Ortsnachrichten hat Gemeinderat Hans Negele (UWG) eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Bürgermeisterin eingelegt. Negele hatte Zieglers amtliche Einlassungen als zu parteiisch empfunden. Das Landratsamt hat die Beschwerde abgewiesen, es sei „kein Verstoß gegen das Sachlichkeitsgebot erkennbar”.

Das Verkehrskonzept für das geplante Fußballstadion Fröttmaning wurde vom Gemeinderat als völlig unzureichend abgelehnt. Oberschleißheim fürchtete, dass die Erschließung des Stadions über die Autobahn A9 unzureichend sein werde und damit zusätzlicher Verkehr auf A92 und A99 gelenkt werde und in der Folge Schleichverkehr durch den Ort selbst.

Nach andauernden Problemen wurde die Sperrmüllabholung eingestellt. Die Straßen wurden jedes Mal ungebührlich verunreinigt.

Zur Renovierung der Friedhofskapelle in Hochmutting wurde ein Förderverein gegründet. Dem Förderverein“St.Jacobus“ steht seither Bürgermeisterin Ziegler vor.

Als dritte Gemeinde im Landkreis hat Oberschleißheim eine sozialpädagogische Fachkraft für die Schulen eingestellt und ist damit in die Schulsozialarbeit eingestiegen.

Nach anhaltend dürftigen Besucherzahlen wurde entschieden, das Frühlingsfest von zehn auf fünf Tage Dauer zu kappen. Vom Anstich am Freitag bis zum Dienstag wurde Festbestrieb gestrichen. Angezapft wird seitdem am Mittwoch, dann geht’s über den Feiertag-Donnerstag zum Wochenende und am Sonntag ist Schluss.

Die Würdigung ehrenamtlicher Leistungen hat die Gemeinde dauerhaft eingeführt. Gewürdigt wird mit der neuen jährlichen Ehrung die Tätigkeit von Bürgern, die seit mindestens zehn Jahren in Oberschleißheimer Vereinen, Verbänden, sonstigen Institutionen und Einrichtungen Vereinsfunktionen ehrenamtlich ausüben.

2002

Bürgermeisterin Elisabeth Ziegler wurde zur Vorsitzenden des Feuerwehrvereins gewählt. Gegen Ex-Kommandanten Hans Hirschfeld setzte sie sich in der Kampfabstimmung mit 58 zu 20 Stimmen durch.

Für die Klauentierklinik der Tierärztlichen Fakultät der LMU wurde auf dem Veterinäranger Richtfest gefeiert.

Der Gemeinderat entschied nach hitziger Debatte, eine Westumgehung zwischen Feldmoching und der Autobahnanschlussstelle bei Badersfeld zu bauen. SPD, Freie Wähler und FDP setzten gegen CSU und Grüne das Projekt mit 14:8 Stimmen durch. Anlieger der Wohngebiete im Westen der Gemeinde hatten über 200 Unterschriften abgegeben, mit denen gegen die Maßnahme protestiert wurde.

Erweitert wurde die Sporthalle an der Jahnstraße. An die 1970 errichtete Dreifachturnhalle wurden ein Aufwärmraum angebaut, in dem auch kleinere Gruppen Sport treiben können.

Bei der Kommunalwahl am 3. März 2002 wurde Elisabeth Ziegler mit 65,4 Prozent der Wählerstimmen in ihrem Amt bestätigt. Angesichts von zwei Gegenkandidaten, Emil Köbele (CSU) und Hans Hirschfeld (Freie Wähler), war ein Ergebnis in dieser Deutlichkeit nicht erwartet worden. Ziegler freute sich über „ein Traumergebnis”.
Im Gemeinderat gewann die SPD ein Mandat dazu, die Grünen verloren eines. Die CSU blieb bei neun Sitzen, die FDP bei einem, die fusionierten Freien Wähler erhielten die drei Sitze, die ihre Vorgänger UWG und Bürgerbund/FWG eingebracht hatten.
Den Gemeinderat 2002 bis 2008 bildeten:
SPD: Wolfgang Asanger, Edeltraud Bilderl, Rebecca Breit (geb. Riedelbauch, Nachrücker: Karsten Scholle), Erich Elsner, Dr. Klaus Hornung, Dr. Peter Lemmen, Marianne Riedelbauch, Brigitte Scholle, Karin Schulze, Florian Spirkl
CSU: Rudi Batzer, Peter Benthues, Manfred Brunner, Otto Eigner, Michael Hagl (Nachrücker: Dr. Benno Reuter), Birgit Köbele (geb. Wischinski, ab 2007 parteilos), Emil Köbele (ab 2007 parteilos), Gisela Kranz, Hans Stellwag
Freie Wähler: Hans Hirschfeld, Günther Lekies, Hans Negele
Grüne: Helga Keller-Zenth
FDP: Wolf-Dietrich Großer (Nachrückerin: Irene Beck).
Wolf-Dietrich Großer wurde mit 13:12 Stimmen als Zweiter Bürgermeister wiedergewählt. „Einen besseren könnt’ ich mir nicht vorstellen”, sagte Bürgermeisterin Ziegler.

2003

Trotz jahrelanger intensiver Bemühungen von Bürgermeisterin Ziegler um seinen Verbleib hat der Lebensmittelmarkt am Moosweg dicht gemacht.

Ein Versuch, als Service-Angebot das Rathaus auch am Samstag zu öffnen, stieß auf kaum Resonanz. Die Neuerung wurde schnell wieder abgeschafft.

Gemeinderat Hans Negele hat Bürgermeisterin Ziegler der Erpressung, Betrug, Untreue, Bestechlichkeit und Vorteilsnahme bezichtigt. Die Staatsanwaltschaft München I hat die Ermittlungen aufgenommen, dann aber gegen eine Geldauflage eingestellt. Ziegler hatte, offenbar gestützt von einem Gemeinderatsbeschluss, beim Bau des Bennohofes an der Dachauer Straße Bauherrn Hans Negele die Genehmigung des Freiflächenplanes nur in Aussicht gestellt, wenn er der Gemeinde unentgeltlich Grund für einen Gehweg abtrete.

Nach der Verlegung des Fußballplatzes südlich des Schlosses wurde der traditionsreiche Fußballplatz des FC Phönix am Stichgartl aufgelassen und bebaut. 2004 wurden die Häuser bezogen.

Mit dem ersten Spatenstich des neuen Lidl- Marktes an der Sonnenstraße endete ein über 20jähriges Ringen der Gemeinde. Auf dem Areal waren jahrelang Telefonstangen imprägniert worden - und dabei der Boden dauerhaft massiv mit hochgiftigen Schwermetallen verseucht. Erst 1998 übernahm der Freistaat die Verantwortung für den Umweltskandal und sanierte das Gelände für rund 19 Millionen D-Mark.

Zwölf Jahre lang lagerte der künstlerische Nachlass von H.Henry Gowa auf dem Speicher der Gemeindeverwaltung. Das mehr als 100 Exponate zählende Werk des Künstlers, der seine letzten Lebensjahre in der Oberschleißheimer Deutschbausiedlung verbracht hatte, wurde nach einem Ultimatum des Gemeinderats von den Erben dann an das Jüdische Museum Frankfurt überstellt.

Als erste Organisationseinheit der Gemeindeverwaltung Oberschleißheim wurde im Bauhof eine Kosten-/Leistungsrechnung eingeführt.

2004

Nach sieben Monaten Bauzeit hat die Feuerwehr eine neue Fahrzeughalle erhalten, dazu Werkstätten und Lagerräume und einen Keller mit weiteren Nutzräumen. Knapp 800.000 Euro hat die Gemeinde dafür ausgegeben.

Zur Bundesgartenschau in München wurde ein 135 Kilometer langer Radlring rund um München angelegt. Mit der Eröffnung des letzten, 20 Kilometer langen Teilstücks in Oberschleißheim wurde die Rundstrecke vollendet.

2005

Mit dem Ehrenbrief des Bayerischen Handballverbandes wurden die Gemeinde und der TSV ausgezeichnet. Gewürdigt wird damit die herausragende Jugendarbeit speziell in der Handballabteilung. Die Gemeinde wird ebenfalls geehrt, weil sie durch ihre finanzielle Jugendförderung, die Übungsleiterzuschüsse und die Bereitstellung von Sportstätten die Jugendarbeit unterstütze.

Nach neun Jahren „an der Seite“ von Bürgermeisterin Elisabeth Ziegler ist Wolf-Dietrich Großer (FDP) als Zweiter Bürgermeister zurückgetreten. Am 10. Juli 2005 wurde Erich Elsner (SPD) zum Zweiten Bürgermeister gewählt. Er erhielt in geheimer schriftlicher Abstimmung 13 Stimmen, was rechnerisch die Zahl der Räte von SPD, FDP und Grünen ausmachen würde. Als weitere Kandidaten waren Peter Benthues (CSU) und Hans Hirschfeld (FW) nominiert.
Elsner musste in der Gemeinderatssitzung zehn Minuten nach seiner Vereidigung gleich schon seinen ersten Tagesordnungspunkt leiten, weil Ziegler bei einer baurechtlichen Abstimmung als Nachbarin des betroffenen Grundstücks befangen war.

Nach langen Debatten über die künftige Entwicklung von Badersfeld hat das Rathaus eine Außenbereichssatzung als Grundlage der baulichen Entwicklung erlassen.

Vor rund 200 Besuchern wurde mit einer Auftaktveranstaltung die Gestaltung eines Ortsentwicklungskonzeptes eingeleitet. Gesammelt wurden Gedankenanstöße für die folgende „Zukunftkonferenz“ zu Schwerpunktbereichen.

2006

Die Sporthalle an der Jahnstraße wurde für den kompletten Schul- und Sportbetrieb gesperrt. Bei einer Untersuchung wurden Schäden an der Aufhängung und der Unterkonstruktion der Decke festgestellt, worauf ein statisches Gutachten die Schließung empfahl.

16 Jahre, nachdem die Süderschließung für das damals neu gebaute Deutsche Museum am Rand des Korbinianiholzes als Provisorium errichtet worden war, wurde sie formell genehmigt. Schon beim Bau hatte es massiven Ärger gegeben, als der Bayerische Landtag wegen ungerechtfertigter Landschaftszerstörung einen teilweisen Rückbau der Straße forderte. Die Bezirksregierung verweigerte der Straße in der Folge stets die Genehmigung, alle Einrichtungen auf dem Flugplatzgelände waren fortan ohne legale Erschließung. Nach intensiven Verhandlungen kam es dann doch zum Plazet aus München. Sie sei dafür „galoppierend bei der Regierung unterwegs gewesen“, sagte Bürgermeisterin Ziegler, „das war ein langer, steiniger Weg‚ der mich viel Kraft gekostet hat.“

Kreisarchivar Falk Bachter wurde damit beauftragt, das Gemeindearchiv zu sortieren. Bachter kam über Monate ein- bis zweimal wöchentlich und etablierte so ein funktionsfähiges Archiv.

Rund 25 Gewerbetreibende haben auf Initiative von Bürgermeisterin Ziegler im Rathaus eine neue Führungsspitze für einen Ortsverband des Gewerbeverbandes gewählt und den Verband damit wiederbelebt.

Rund 25 soziale Vereine, Organisationen und einrichtungen haben bei einer ersten Sozialbörse im Bürgerzentrum zentral ihre Angebote und ihre Arbeit präsentiert. Den Besuchern ermöglichte das breite Forum einen Erstkontakt zu den verschiedenen Einrichtungen, bei dem die Menschen hinter den Angeboten sichtbar wurden.

Im bisherigen „Haus der Nachbarschaft“ wurde unter Trägerschaft der Nachbarschaftshilfe eine Kinderkrippe mit zwölf Plätzen eröffnet.

Nach über einjährigem Prozess von Bestandsaufnahme, Diskussion, Ideenwerkstatt und Konsensfindung hat der Gemeinderat einstimmig ein Thesenpapier als Ortsentwicklungskonzept verabschiedet. In acht Themenfeldern stellt das Konzept 46 Leitlinien zum weiteren öffentlichen Geschehen in der Gemeinde zusammen. Bürgermeisterin Elisabeth Ziegler sagte, sie sei dankbar, „dass sich die Bürger so eingebracht haben“. An den Thementischen habe man „64 tolle Bürger gewonnen, die Fachkenntnis und Freude mitgebracht haben“.

Weil zu zwei Tagesordnungspunkten einer Bauausschusssitzung im Vorfeld keine Informationsunterlagen zugestellt worden waren, forderten Freie Wähler und CSU die Absetzung der Punkte. Als dies vom Ausschuss mehrheitlich abgelehnt worden war, verließen die fünf Gemeinderäte der beiden Gruppierungen bei der Behandlung der Punkte den Sitzungssaal. SPD und Grüne faßten die anstehenden Empfehlungen an den Gemeinderat alleine. CSU und FW legten einmal mehr Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Bürgermeisterin ein, die sowohl vom Landratsamt als auch in nächster Instanz von der Bezirksregierung abgewiesen wurde.

2007

Die Gemeinde trat der Energie-Vision des Landkreises München bei. Die vom Kreistag einstimmig verabschiedete Vision sieht als Ziel vor, bis 2050 den Energieverbrauch um 60 Prozent zu reduzieren und den verbleibenden Rest vollständig durch regenerative Energien zu bestreiten.

Mit der Hinterlassenschaft von Johann Tallavania hat die Gemeinde eine Stiftung ins Leben gerufen. Stiftungszweck ist laut Testament „die Unterstützung bedürftiger Bürger von Oberschleißheim“.

Am Gemeindebauhof in Mittenheim wurde eine neue Splitthalle und daran angeschlossen eine Fahrzeugwaschanlage eingerichtet. Der Neubau hat rund 90.000 Euro gekostet. Bis zum endgültigen Placet des Gemeinderates waren speziell um die Waschanlage langanhaltende Scharmützel ausgetragen worden.

Der Gemeinderat beschloss den Ankauf einer Amtskette für die Bürgermeisterin. Es sei “schon toll, wenn auch Fremde erkennen, wer der Bürgermeister ist“, sagte Bürgermeisterin Ziegler in der Debatte. „Als Zierde brauchen Sie sie nicht“, versicherte Hans Hirschfeld hingegen, „Sie sehen doch noch gut aus.“ Und Günter Lekies dozierte: „Eine Amtskette ziert so manche Brust eines Mannes, Männer haben es offenbar nötig, sich zu zieren.“ Ziegler aber sei „wirklich noch schön genug“, um auf das Zierat verzichten zu können. Ziegler verwies mehrfach darauf, dass es sich um eine Anschaffung für die Gemeinde handle: „Ich nehm sie nicht mit nach Hause, wenn ich nicht mehr im Amt bin.“ Mit 20:4 Stimmen billigte der Gemeinderat den Kauf.

55 Musiker der Schlosspfeiffer sind bei der Steubenparade in New York mitmarschiert und haben dort musiziert. Auf der 5th Avenue zog sich der Zug zwei Meilen, knapp eine Million Besucher säumten die Straßen. Der Ausflug, begleitet von Bürgermeisterin Elisabeth Ziegler, war über Wochen vorbereitet und durch vielfältige Aktionen mitfinanziert worden.

Nach vier Monaten Sanierungsarbeiten an der Sporthalle Jahnstraße brach auf der Baustelle ein Brand aus. Durch die Löscharbeiten entstand ein Wasserschaden am Hallenboden, der in der Folge ebenfalls erneuert werden musste. Im Herbst wurde die grundsanierte Halle wieder eröffnet.

Als größtes Sportereignis seit den Olympischen Spielen 1972 fand auf der Regattastrecke die Ruder-WM statt. Über eine Woche waren 1285 Sportler aus 68 Nationen und 62.000 Zuschauer in Oberschleißheim zu Gast.

Als erstes öffentliches Gebäude im gesamten Landkreis München hat das Rathaus Oberschleißheim einen Energieausweis erstellt. Der Gebäudepass, der den Energiebedarf eines Gebäudes anhand des Zustandes der Gebäudehülle und der Haustechnik bei einem durchschnittlichen Nutzerverhalten ermittelt, wurde erst ab 2009 verbindlich. Die Ingenieure Wolfgang Bauer und Tibor Szigeti von der Projektgruppe ‚Energie und Klima‘ der Lokalen Agenda 21 haben in geschätzten 140 Arbeitsstunden den Energiepass ehrenamtlich erstellt.

Ein Bürgerbüro der Gemeindeverwaltung wurde im Bürgerzentrum eingerichtet. Jeden Mittwoch von 14 bis 18 Uhr sollten dort Routineangelegenheiten der Behörde abgewickelt werden können.

Das rege Vereinsleben am Ort wurde im September 2007 erstmals bei einem „Tag der Vereine“ präsentiert. Die Darstellung von Angeboten oder Aufführungen und Mitmachaktionen der unterschiedlichen Vereine wechseln sich seither mit dem Bürgerfest ab.

Die gemeindlichen Kindergärten wurden grundsätzlich für Kinder ab zweieinhalb und in Ausnahmefällen auch ab zwei Jahren geöffnet.

Am Kreuzhof wurde ein Bauleitplan beschlossen, der die unsortierten Gewerbeflächen dort zu einem strukturierten und ordnungsgemäß erschlossenen Gewerbegebiet ordnen sollte.

Das Rathaus hat einen neuen Internetauftritt freigeschaltet.

Mit einem Investitionsvolumen von 600.000 Euro hat die Gemeinde ihr überdimensioniertes Klärwerk zurechtgestutzt. Für 30.000 Einwohnergleichwerte, die Maßeinheit beim Klärvolumen, wurde die Anlage ausgelegt, tatsächlich bewältigt wurden 13.000. Der Umbau reduzierte das Leistungsvolumen auf 17.000 Einwohngleichwerte.

2008

Bürgermeisterin Elisabeth Ziegler (SPD) ist bei der Kommunalwahl am 2. März 2008 mit 56,2 Prozent der Stimmen in ihrem Amt bestätigt worden. Erneut setzte sie sich trotz zweier Mitbewerber - Thomas Guldenkirch (CSU) und Emil Köbele (Freie Wähler) - ohne Stichwahl im ersten Wahlgang durch. Ziegler zeigte sich „sehr glücklich“ über das Resultat.
Im Gemeinderat hielt die SPD ihre 10 Sitze, die CSU verlor zwei Sitze auf nunmehr sieben Mandate. Die Freien Wähler blieben bei drei Sitzen, Grüne und FDP gewannen je eines auf je zwei Sitze hinzu.
Den Gemeinderat 2008 bis 2014 bildeten:
SPD: Erich Elsner, Christine Fichtl-Scholl, Dr. Klaus Hornung (Nachrücker: Karsten Scholle), Harald Kirch, Dr. Peter Lemmen, Marianne Riedelbauch, Sebastian Riedelbauch, Brigitte Scholle, Karin Schulze (Nachrückerin: Anke Schuster), Florian Spirkl
CSU: Peter Benthues, Manfred Brunner, Thomas Guldenkirch, Gisela Kranz, Dr. Peter Lebmeir, Dr. Benno Reuter (Nachrücker: Rudi Batzer), Hans Stellwag
Freie Wähler: Hans Hirschfeld, Emil Köbele, Hans Negele
Grüne: Ingrid Lindbüchl, Dr. Terzeia Toth (Nachrückerin: Helga Keller-Zenth)
FDP: Irene Beck, Dr. Casimir Katz.
Als Zweiter Bürgermeister wurde mit 15:10 Stimmen Erich Elsner gegen Thomas Guldenkirch bestätigt. Nach Jahren wurde wieder eine Dritte Bürgermeisterin installiert, zu der Irene Beck (FDP) gewählt wurde.

Die Verbindung zwischen München und seinem Flughafen über eine Magnetschwebebahn, dem Transrapid, herzustellen, war über Jahre Planungsvision der Bayerischen Staatsregierung. In den potentiellen Anliegergemeinden der Trasse wurde dies über alle Parteigrenzen und auf allen denkbaren Ebenen massiv bekämpft. Anfang 2008 verkündete die Staatsregierung dann nach millionenteuren Planungen und Investitionen die Abkehr von dem Projekt.

In einem spektakulären Coup hat Bürgermeisterin Elisabeth Ziegler angekündigt, den Freistaat zu enteigen. Der Staat wollte das 69 Meter lange Teilstück der Effnerstraße durch den Wilhelmshof als Privatbesitz sperren, nachdem vor über 30 Jahren eine öffentliche Widmung versehentlich untergegangen war. Damit wäre das Soprtgelände der Gemeinde ohne Erschließung gewesen und im Rathaus wurde weit über ein Jahr über eine mögliche Alternative gestritten, einen Straßenneubau über das sogenannte Schwimmbadgrundstück. Bevor die Enteignung entschieden wurde, gab das Finanzministerium als zuständige Behörde allerdings klein bei und akzeptierte die öffentliche Widmung.

Nach nur viermonatiger Bauzeit wurde ein neuer Abwasserkanal mit mehr als drei Kilometer Länge für Badersfeld in Betrieb genommen. Gleichzeitig wurde ein 1160 Meter langer bestehender Kanal zur Ruderregatta saniert. Rund 900.000 Euro hat der Kanal gekostet, der Badersfeld nun wie Hackermoos aus der Nachbargemeinde Hebertshausen an die Oberschleißheimer Kläranlage anschließt.

Nach 18 Tagesordnungspunkten wurde eine Gemeinderatssitzung abgebrochen, weil das in der Geschäftsordnung festgesetzte Limit von 23 Uhr erreicht war. Die Räte mussten am folgenden Tag zur Fortsetzung antreten.

Der kommunale Verein „Dachauer Moos“ hat Elisabeth Ziegler zur neuen Vorsitzenden gewählt.

Einen ersten Oberschleißheimer Energietag haben die Agenda-Gruppe „Energie und Klima“ und die Gemeinde ausgerichtet. Aussteller bevorzugt örtlicher Betriebe zeigten im Bürgerzentrum energierelevante Angebote, dazu waren Vorträge und allgemeine Informationen zu Energie und Klimaschutz im Programm.

Mit der Einrichtung einer Ganztagesklasse an der Hauptschule hat die Gemeinde das neue Angebot etabliert. In der Folge wurde der Ganztagesbetrieb zunächst auf alle Hauptschulklassen und dann auch auf beide Grundschulen ausgeweitet.

Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2008 wurde eine Buslinie 291 zwischen Oberschleißheim und Dachau gestartet. Insgesamt sieben Haltestellen im Gemeindegebiet werden davon angefahren, darunter Badersfeld und Regattaanlage.

2009

Nach über 25 Jahren wurde das Rathaus behindertengerecht umgebaut. Bei laufendem Betrieb wurde die Treppe im Kern des Hauses herausgebrochen, eine neue gesetzt und dazu ein Lift installiert. Gekostet hat der Umbau rund 250.000 Euro.

Oberschleißheim ist als erste Kommune im Landkreis München in das Bund-Länder-Förderprogramm ‚Soziale Stadt‘ aufgenommen worden. Mit Hilfe der darin ausgelobten Fördermittel soll die Neustrukturierung der Parksiedlung angepackt werden, mit dem zentralen Aspekt der Gestaltung einer Ortsmitte.

Ein aus dem Umfeld der Freien Wähler eingeleitetes Bürgerbegehren für eine Straßenunterführung der B471 unter die Bahn wurde bei einem Bürgerentscheid nicht angenommen. Zwar erreichte das Bürgerbegehren die nötige Zustimmungsquote, in der Entscheidungsfrage aber setzte sich das vom Gemeinderat dagegen gesetzte Ratsbegehren für ein Festhalten an einer Eintunnelung der Bahn mit mit 48,2 Prozent zu 40,6 Prozent der Stimmen durch.

2010

An der Berglwald-Schule wurde eine neue Mensa angebaut. Mit der Investition wollte die Gemeinde die Rahmenbedingungen für die immer stärker nachgefragten Ganztagesangebote verbessern.

An den Fußballplätzen südlich der Schlossmauer wurden überdachte Steh- und Sitzplätze sowie eine Einhausung für die Trainer gebaut.

Weil der Sitzungssaal im Rathaus neui gestaltet wurde, tagte der Gemeinderat für einige Sitzungen in der Mensa der Berglwaldschule.

Nach fast 20jähriger Planungs- und Vorbereitungsphase, immer wieder unterbrochen durch Konflikte und Rechtsstreitigkjeiten, wurde mit der Erschließung des Neubaugebiets an der Hirschplanalle begonnen. Hier entstanden Häuser für rund 170 Wohneinheiten.

Saniert wurden die Außensportanlagen an der Jahnstraße. Die Tartanbahn war wegen Frostaufbrüchen im Frühjahr 2009 als unbenutzbar gesperrt worden. Um die Sanierung wurde intensiv gestritten, weil Altlasten einer früheren Mülldeponie befürchtet wurden. Die Bauarbeiten erbrachten dann aber keine unliebsamen Überraschungen.

Eingeweiht wurde die neue Jugendbegegnungsstätte am Tower. Der Landkreis hatte den ehemaligen Jugendzeltplatz und das Gelände der Ost- und Westpreußenstiftung mit einer Investition von 12,7 Millionen Euro zu einem internationalen Jugendtreff umgebaut.

Zahlreiche Festivitäten zum Ortsjubiläum „1225 Jahre Oberschleißheim“ prägten das Jahr 2010. Höhepunkt war die Herausgabe einer neuen Gemeindechronik. Unter Federführung von Bürgermeisterin Ziegler hatte ein Arbeitskreis aus mehreren Autoren und Mitarbeitern das Werk in Rekordzeit erstellt. Bei einem spektakulären Festabend wurde es präsentiert und unter der Regie von Historiker Markus Junkelmann 1225 Jahre in bunten Bildern dargestellt. Regierungspräsident Christoph Hillenbrand würdigte Oberschleißheim dabei als „ein starkes Stück Oberbayern“.

Der „Oberschleißheimer Tisch“ wurde etabliert. Immer freitags werden dabei unter Regie der Cariats im Pfarrheim St.Wilhelm vergünstigte Lebensmittel abgegeben.

2011

2008 hat zum 60. Jahrestag der Erklärung der Menschrechte der Landshuter Künstler Richard Hillinger 30 vergoldete Statuen von Friedenstauben in die Welt gesandt, die symbolisch für die 30 Artikel der Erklärung stehen. Die Taube zum Menschenrecht der Reisefreiheit landete nun in Oberschleißheim, wo sie unter anderem im Rathaus, im Schloss und in den Schulen Station machte.

Mit einem neu eingeführten Fest, dem „Schleißheimer Frühling“, hat der junge Tourismusverein sein Tourismusbüro eröffnet. Im Wilhelmshof im historischen Schlossareal wird die Anlaufstelle für den Fremdenverkehr auf ehrenamtlicher Basis betrieben.

Eine Verschönerungsaktion für die Wertstoffinseln hat die Gemeinde gestartet. Mit Paneelenwänden und Bepflanzungen wurden die Sammelstellen optisch aufgewertet.

Das Trauzimmer im Rathaus wurde komplett renoviert. Der etwas eigene 70er-Jahre- Charme wurde durch modernes Wohlgefühl ersetzt.

Der Gemeinderat hat ein Radwegekonzept verabschiedet, das Maßnahmen zur Optimierung des Fahrradverkehrs aufzeigt. Vorbereitet worden war es in einem interfraktionellen Arbeitskreis.

Vor Lustheim hat das Staatliche Bauamt einen neuen Kreisverkehr angelegt, der den Verkehr an der überlasteten Kreuzung flüssiger gestalten sollte.

Nach schier unendlichen Initiativen und Protesten aus Oberschleißheim wurde der S-Bahnhof uneingeschränkt zugänglich gestaltet. Mit Investitionen von 5,5 Millionen Euro hat die Bahn Aufzüge eingebaut, Rampen als äußere Zugänge, die Bahnsteige aufgestockt, Leitstreifen und Signale für sehbehinderte Fahrgäste angebracht. Zur optischen Aufbesserung wurde ein 115 Meter langes Bahnsteigdach aufgezogen, dazu vier Wetterschutzanlagen aufgestellt.

Als Kristallisationspunkt des Projekts „Soziale Stadt“ wurde der „Quartiersladen“ in der Parksiedlung eröffnet. Zu festen „Bürozeiten“ können dort Anliegen und Ideen eingebracht oder Probleme der Siedlung besprochen werden. Und vor allem sollen die zwei Zimmer im Erdgeschoss ein Raum der Begegnung sein. Depandance ist das ehemalige „Cafe Jasmin“ im Ladenzentrum am Stutenanger, das als „KreaPark“ für kreative Aktivitäten genutzt werden soll.

Schleißheim und seine Schlösser haben einen Christkindlmarkt. Der Tourismusverein hat einen „Schleißheimer Advent“ im Schlossbiergarten ins Leben gerufen. „Da schlägt mein Herz höher, dass so etwas in diesem Ambiente stattfinden kann“, freute sich Bürgermeisterin Elisabeth Ziegler bei der Eröffnung.

2012

1912 sind „Die Abenteuer der Biene Maja“ erstmals in Buchform erschienen, verfasst von Waldemar Bonsels - zu großen Teilen wohl in Schleißheim. Für das Jubiläum stand Oberschleißheim ein Jahr lang im Zeichen der Biene. Vom Fasching bis zu den Sommerfesten der Kindergärten war stets die „Biene Maja“ das Hauptmotiv. Im Berglwald wurde eine „Biene Maja“-Linde gepflanzt. Die Gemeinde kreierte eine selbst gestaltete Ausstellung „Maja, die Biene aus Schleissheim“. Über drei Monate wurde die von einem hochkarätigen Arbeitskreis unter Führung von Bürgermeisterin Ziegler erarbeitete Schau im Alten Schloss gezeigt.

Eine Kommunale Verkehrsüberwachung hat der Gemeinderat nach kontroverser Debatte installiert. Vom Zweckverband Südostbayern werden nun Parkverstöße geahndet und Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. „Alleiniges Ziel ist es, die Verkehrssicherheit im Ort zu erhöhen“, betonte Bürgermeisterin Ziegler.

Gegen die geplante Ansiedlung der Hubschrauberstaffel der Bayerischen Polizei am Flugplatzgelände hat die Gemeinde Klage eingelegt.

2013

Eine turnusmäßige Untersuchung der Kanalisation hat für Lustheim und Alt-Schleißheim außergewöhnlich gute Werte ergeben. „Oberschleißheim ist hier vorbildlich“, freute sich der Gutachter, „hier wurde jahrelang vernünftig investiert und das Kanalnetz so in gutem Zustand erhalten.“

Als Kandidat für die Nachfolge von Bürgermeisterin Elisabeth Ziegler hat die SPD Florian Spirkl nominiert. Bei seiner Nominierung versprach er „100 Prozent Oberschleißheim“. Ziegler bezeichnete Spirkl als ihren „Wunschkandidaten“: „Ich hätte mir keinen besseren wünschen können!“

Bei einem Bürgerentscheid wurde die mögliche Ausweisung eines Gewerbegebiets an der Autobahn A92 abgelehnt. Die von SPD und FDP getragene Fragestellung zugunsten des Gewerbegebiets wurde von 48,7 Prozent der Stimmen abgelehnt. Ein Bürgerbegehren gegen das neue Gewerbegebiet wurde hingegen mit 52,4 Prozent der Stimmen klar angenommen.

Sechs Monate lang wurde das südliche Teilstück der Feierabendstraße saniert. „Viel Arbeit, viel Geduld, viel Nerven, viel Geld“ habe das gekostet, bilanzierte Bürgermeisterin Ziegler bei der Verkehrsfreigabe. Neben der vom Staatlichen Bauamt vorgenimmen Fahrbahnsanierung wurden von der Gemeinde für 600.000 Euro beidseitige Geh- und Radwege ergänzt und erweitert.

Die Ludwig-Maximilians-Universität beschloss den Umbau ihrer kompletten Tierärztlichen Fakultät nach Oberschleißheim, wo bereits Klinik- und Forschungsgebäude angesiedelt waren. In einem Architektenwettbewerb wurde die künftige Gestaltung des Campus festgelegt.

In die Internationale Jugendbegegnungsstätte am Flugplatzgelände sind Asylbewerber eingezogen. Der Landkreis hat Wohncontainer neu aufgestellt, in die zunächst 70 Flüchtlinge aus unterschiedlichsten Nationen aufgenommen wurden. Bürgermeisterin Ziegler hat die Neuankömmlinge in Oberschleißheim willkommen geheißen und einen Arbeitskreis sozialer Einrichtungen zur Betreuung und Integration installiert.

Bei ihrer letzten Bürgerversammlung als Bürgermeisterin zog Elisabeth Ziegler eine persönliche kurze Bilanz ihrer Amtszeit. Als „Herzensangelegenheit“ über die 18 Jahre betrachtete sie dabei die Kinderbetreuung: „Ich habe es als meine Aufgabe gesehen, den Kindern einen optimalen Start ins Leben zu ermöglichen, durch gute Betreuung und Förderung, Unterstützung beim Lernen und den Hausaufgaben, qualitätvolle Aktivitäten in den Ferien“. Auf die Rückführung der Schulden von etwa 10,8 Millionen Euro zum Amtsantritt auf jetzt knapp vier Millionen Euro sei sie stolz.

Für große Aufregung in der Parksiedlung hatte 2012 die Ankündigung gesorgt, die drei zentralen Wohnblöcke am Stutenanger würden verkauft. Bürgermeisterin Ziegler bemühte sich in der Folge intensiv um eine sozialverträgliche Lösung. im November 2013 wurde der Verkauf an einen Immobilieninvestor publik. Ziegler porotestierte beim Bayerischen Finanzministerium, das im Verwaltungsrat des bisherigen Besitzers sitzt, und forderte „zumindest eine Sozial-Charta in den Kaufvertrag“.

Zum Jahreswechsel 13/14 wurde an der Professor-Otto-Hupp-Straße eine neue Kinderkrippe nach und nach bezogen. Die für sechs Gruppen ausgelegte Einrichtung unter Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt

2014

Beim Neujahrsempfang des Katholischen Pfarrverbandes wurde Bürgermeisterin Elisabeth Ziegler für ihre aufgeschlossene Unterstützung der Kirchen geehrt. Sie sagte zum Abschied: „Das Miteinander, die Hilfsbereitschaft an unserem Ort war für mich das wichtigste Erlebnis meiner Amtszeit.“ Ohne das Bürgerengagement in den vielen Vereinen und Initiativen „stünden wir nicht da, wo Oberschleißheim jetzt steht“.

In der Stichwahl am 30. März wurde Christian Kuchlbauer (Freie Wähler) zum Nachfolger Zieglers als Bürgermeister gewählt.

Für eine neue Ortsmitte  zwischen Bürgerzentrum und Stutenanger hat das Rathaus die Pläne auf den Weg gebracht. Auch ein Vertrag mit den Investoren der neuen Einkaufsmärkte wurde unterzeichnet.

Die Sporthalle am Hallenbad wurde um einen Anbau erweitert. Im Süden der Halle wurde eine eigene Einheit angesetzt, die für den Sportbetrieb jenseits von Ballsportarten geeignet sein soll.

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28.04.2014    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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