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ORTSGESCHEHEN

Himmelhoch jauchzend...

Himmelhoch jauchzend...

So selig strahlen Sieger...

Zwar haben sich am Wahlabend alle fünf konkurrierenden Gruppierungen im gleichen Lokal, den Neuen Bürgerstuben,  zum Umtrunk getroffen - die Stimmung aber geriet an den verschiedenen Tischen sehr unterschiedlich.
Lust und Frust waren so klar verteilt, wie das ein Wahlergebnis nur selten in dieser Eindeutigkeit zuteilt.

Die CSU ist mit 12 Gemeinderatsmandaten 1984 gestartet, seither über zehn - neun - sieben in ungebremst abfallender Linie geschrumpft, und jetzt, trotz großer Hoffnungen auf Verjüngung und neuen Schwung bei katastrophalen sechs angekommen.

Die FDP bestand ab 2008 erstmals aus mehr als aus Wolf-Dietrich Großer, nämlich aus zwei Gemeinderäten. Auf drei anzuwachsen war insgeheimes Ziel - und jetzt wurde man halbiert auf wiederum nur einen Sitz. "Wir hatten gehofft, dass sich die intensive Sacharbeit im Gemeinderat, die Frau Beck und ich in den letzten sechs Jahren geleistet haben, beim Wähler positiv niederschlagen würde", sagte der Ortsvorsitzende Casimir Katz, "offenbar hat sich aber die Großwetterlage gegen die FDP doch durchgesetzt".

Anders gezählt haben die Freien Wähler. Drei Sitze hatten sie seit Jahrzehnten einzementiert. "Mit vier hätten wir zufrieden sein müssen", sagt ihr Spitzenkandidat Christian Kuchlbauer, "insgeheim hab ich auf fünf gehofft - aber von sechs Sitzen hat niemand träumen können!"

"Ich freu mich riesig über unser großartiges Ergebnis", strahlte auch Ingrid Lindbüchl, Fraktionssprecherin der Grünen, "da machen sich jetzt alle Mühen der letzten Wochen im Wahlkampf bezahlt". Seit die Grünen in Oberschleißheim antreten, sind sie immer zwischen einem und zwei Mandaten geschwankt - und jetzt vier! Als entscheidend sieht sie, dass man "mit Gaby Hohenberger als Bürgermeisterkandidatin einen
enormen Aufschwung erlebt" habe und "im Wahlkampf als starkes, grünes Team zusammengewachsen" sei und mit der Kontinuität zum Beispiel einer Helga Keller-Zenth, die nun in ihre dritte Mandatsperiode geht, auch vom stetigen Personalwechsel früherer Jahre weggekommen sei.

Für die SPD wird die Qualität ihres Abschneidens erst vom Ausgang der Stichwahl zum Bürgermeister bestimmt. „Wir haben unser gewünschtes Ergebnis klar verfehlt und leider drei Sitze verloren", räumte ihr Spitzenkandidat Florian Spirkl als erste Bilanz der Gemeinderatswahl unumwunden ein. Immerhin ist die SPD trotz des Verlusts von fast einem Drittel der Mandate stärkste Fraktion geblieben. "Den Weg einer guten, konstruktiven Zusammenarbeit mit allen Fraktionen wollen wir weiter gehen", kündigt Spirkl an.

Er gehe jedenfalls „optimistisch in die Stichwahl", betont er. Mit 151 Stimmen Vorsprung auf Kuchlbauer startet er aus der „Pole Position". Auch Kuchlbauer erwartet "eine ganz enge Stichwahl".

 

 


18.03.2014    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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