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ORTSGESCHEHEN

Freitag: Wissenschafts- und Tourismusort?

Freitag: Wissenschafts- und Tourismusort?

Mit der Ansiedlung der kompletten Tierärztlichen Fakultät wird Oberschleißheim Wissenschaftsstandort, mit dem Engagement des Tourismusvereins wird der Tourismus immer stärker erschlossen.
Wie gehen Sie mit diesen beiden „weichen" Standortfaktoren um, welche Konsequenzen entwickeln sich damit für den Ort?


Florian Spirkl (SPD/FDP): Grüß Gott an alle Leserinnen und Leser, ich freue mich über Ihr Interesse am heutigen Chat. Die Ansiedlung der tiermedizinischen Fakultät der LMU bringt interessante Arbeitsplätze nach Oberschleißheim. Allerdings wird die Gemeinde für die Wissenschaft, die ja auch am Helmholtz-Zentrum stark vertreten ist, durchaus Infrastruktur schaffen müssen. Der Freistaat Bayern hat zum Glück erkannt, dass die Gemeinde nicht ausschließlich von öffentlichen Einrichtungen leben kann, sondern auch Gewerbeflächen notwendig sind. Im Zuge der Ansiedlung der LMU sollte südlich davon ein weiteres Gewerbegebiet ausgewiesen werden. In diesem kann und sollte auch die Möglichkeit bestehen, dass sich Ausgründungen aus der LMU, also neue Betriebe, die Forschungsergebnisse vermarkten, ansiedeln. Diese werden aber in den ersten Jahren eher rote Zahlen schreiben und damit keine Gewerbesteuer zahlen. Deshalb muss es an dieser Stelle auch Möglichkeiten für anderes Gewerbe geben, mit dem die Gemeinde Einnahmen erwirtschaftet.

Christian Kuchlbauer (FW): Es freut mich, Sie auch heute im Chat begrüßen zu dürfen. Oberschleißheim ist durch das Helmholtz-Zentrum seit Jahren Wissenschaftsstandort. Durch die Verlegung der Tierärzlichen Fakultät wird Oberschleißheim als Standort noch gestärkt. Eine Verbindung von Tourismus und Wissenschaft findet man sehr selten. Ich begrüße die Verlegung der Fakultät nach OSH. Probleme sehe ich an der Anbindung der LMU, dem "Gestanks"problem und wo bringen wir die Studenten unter.
Tourismus für OSH ist für die Gemeinde durch die Auslastung von Hotels und Gaststätten ein weiterer Wirtschaftsfaktor. Eine enge Zusammenarbeit ist zwischen Tourismusverein, den Orts"Attraktionen"  und der Gemeinde wünschenswert.

Florian Spirkl (SPD/FDP): Auf der anderen Seite ist Oberschleißheim ein interessantes Ausflugsziel mit Schlössern, Museen, schöner Landschaft und Sportstätten von den Olympischen Spielen 1972. In diesem Bereich sind durchaus Verbesserungen denkbar. Die Einrichtung des Beaches an der Ruderregatta vor einem Jahr ist ein Beispiel, wie Grundeigentümer, Investoren und auch die Gemeinde gemeinsam ein neues schönes Ausflugsziel ermöglicht haben. Leider hat die CSU im Gemeinderat diese Einrichtung zunächst abgelehnt, obwohl die Genehmigung nur für ein Jahr erteilt werden sollte. Heute sieht man, dass alle Bedenken dagegen unbegründet waren, die Genehmigung wurde im Gemeinderat mit großer Mehrheit verlängert.

Casimir Katz (FDP): Vielleicht sollte man sich der gestellten Frage so nähern, dass man überlegt, ob Oberschleißheim sich quasi als Dornröschen innerhalb von hohen Dornenhecken bzw. Landschaftsschutzgebieten zum Schlafen und Träumen hinlegen soll, oder ob es nicht doch sinnvoller ist, die Zukunft des Ortes aktiv zu gestalten. Da die Metropolregion München ihre eigene Dynamik hat, bin ich als Ingenieur sehr für das Gestalten, aber bitte mit Augenmaß ohne Hektik.
Wissenschaftsstandort sind wir ja schon lange, aber mit dem Umzug der tierärztlichen Fakultät ergibt sich die Chance, ein Zentrum der Wissenschaft zu werden, das auch andere Funktionen eines Zentrums beinhaltet. Dazu gehören neben Betrieben, die eine Nähe zur Universität wünschen, auch mehr Läden, Restaurants etc. Letzlich wird das auch dazu führen dass sich andere Infrastrukturmaßnahmen (Bahn im Tunnel, 2. S-Bahn-Haltepunkt etc.) besser rechnen werden.
Beim Tourismus ist es schwieriger. Nur um die Schlösser zu sehen, wird ein Tag ohne Übernachtung reichen. Wenn man das Ziel steigender Umsätze und Gewinne erreichen möchte, ohne den Verkehr ausufern zu lassen, wird man mehrtägige Veranstaltungen, z.B. wissenschaftliche Tagungen oder Events an der Regattastrecke, fördern müssen.

Christian Kuchlbauer (FW): Oberschleißheim wird zum Uni-Dorf. Schleissheim hat viel zu bieten. Wir sind eine Drei-Schlösser-Gemeinde, ein Olympiadorf, ein Hubschrauberstandort, ein lebendiges Museumsdorf, ein Naherholungsgebiet und ein Wissenschaftsstandort. Nun wird die nächsten Jahre, Schritt für Schritt, die tierärztliche Fakultät der LMU München nach Oberschleißheim verlegt. Unser Ort wird sich damit sehr stark verändern. Die Frage muss man an die "große" Politik stellen. Muss auf Dauer das System der Gewerbesteuer auf den Prüfstand? Gemeinden werden durch öffentliche Einrichtungen, durch Infrastrukturmaßnahmen stark belastet, bekommen allerdings dafür keine Steuern. Oberschleißheim ist hier mit seinen öffentlichen Einrichtungen stark betroffen. Müssen wir als Gemeinde für Studentenwohnungen sorgen, ist es nicht vielmehr die Aufgabe der LMU, hier für Abhilfe zu sorgen? Der Druck auf den Wohnungsmarkt wird sich in Oberschleißheim weiterhin verstärken. Chancen sehe ich für die Jugend. Es gibt auf absehbare Zeit vielleicht auf dem Campus oder in der Nähe wieder Kneipen, Bars oder ähnliches, wo die Studenten abends hingehen.

Gaby Hohenberger (Grüne): Herzlich willkommen zur 3. Chatrunde. Wissenschaft und des Tourismus sind auch für uns Grüne wesentliche Standortfaktoren für Oberschleißheim. Durch den geplanten Umzug der tierärztlichen Fakultät der LMU nach Oberschleißheim, dem Helmholtz-Zentrum in Neuherberg und dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit sind in Zukunft ca. 5000 Mitarbeiter in der Wissenschaft in OSH tätig. Das ist eine Aufwertung als Wissenschaftsstandort und verschafft unserem Ort Identität und weltweites Ansehen und stärkt das Gewerbe am Ort. Oberschleißheim hat einen einzigartigen Charakter als historische Schlössergemeinde, incl. der historischen Flugwerft bieten sich hier noch Wertschöpfungspotentiale, die durch ein Heimatmuseum, durch ein schon länger geplantes historisches Kostüm- und Landgerätemuseum und zusätzl. Gastronomie/Cafe noch besser genutzt werden können. 

Angelika Kühlewein (CSU): Liebe Lesrinnen und Leser,ein herzliches Grüß Gott! Wir freuen uns, auch heute wieder für Sie da zu sein. In der nächsten Stunde werden wir unseren Standpunkt zum Thema Wissenschaft und Tourismus Mit Ihnen teilen. Da wir in dieser einen Stunde nur Stichpunkte setzen können, laden wir Sie jetzt schon herzlich für heute ab 16.00 Uhr zu unserem Freibier auf dem Rewe-Platz ein, um das Thema mit Ihnen zu vertiefen.

Angelika Kühlewein (CSU): Mit dem Helmholzzentrum und der Tierärztlichen Fakultät ist Oberschleißheim ein herausragender Wissenschaftsstandort und hat dadurch großes Potential für die Ansiedlung wissenschaftlicher Betriebe. Daraus ergeben sich gewinnbringende Möglichkeiten, Gewerbe anzusiedeln, worauf wir bereits in der Diskussion am Mittwoch eingegangen sind. Die durch neues Gewerbe entstehenden Gewerbesteuermehreinnahmen können zum Wohle Oberschleißheims verwendet werden!
Durch die Verlagerung der Tierärztlichen Fakultät der LMU nach Oberschleißheim kommt auch eine Mehrbelastung auf unsere Infrastruktur zu. Bei der Diskussion zum Thema Verkehr haben wir bereits darauf hingewiesen, dass geschätzte 3500 Studenten, Mitarbeiter und Verwaltungsangestellte zusätzlich in Oberschleißheim tätig sein werden. Deswegen gilt es, bereits heute über die Lösungen der daraus entstehenden Verkehrsproblematik nachzudenken.
Ferner: CSU tritt gegenüber dem Freistaat Bayern und der LMU  für den Bau eines neuen Studentenwohnheims ein, was zu einer weiteren Belebung des Ortes führt. Nebenbei hat die weitere Ansiedlung von Studenten einen weiteren positiven Effekt auf den Verkehr und bindet weitere Kaufkraft an Oberschleißheim.

Casimir Katz (FDP): Die Gewerbesteuern waren in der letzten Legislaturperiode auf dem Prüfstand. Das Ergebnis war, dass man dann nicht einmal begonnen hat, darüber im Detail zu diskutieren. So sinnvoll andere Lösungen auch wären, solange die Gemeinden mit hohen Gewerbesteuereinnahmen das Sagen haben, wird sich da nichts ändern. Aber der stetige Hinweis auf dieses Ungleichgewicht hat zumindest in Oberschleißheim zu einer Zielvereinbarung mit dem Freistaat geführt, etwas für das Gewerbe in Oberschleißheim zu tun.

Dietmar Pathe (FW): Zunächst Grüß Gott an alle Chat-Teilnehmer. Wie von Herrn Spirkl und Herr Kuchlbauer bereits ausgeführt, bringt die Ansiedlung der LMU Chancen bezüglich Ansiedlung von Unternehmen, aber auch Probleme bezüglich Infrastruktur wie Verkehrsanbindung, Studentenwohnungen etc mit sich. Insbesondere sehe ich, dass es Treffpunkte, Räumlichkeiten zur Freizeitgestaltung nach den Vorlesungen geben muss. Hierfür sind Gespräche mit der LMU zu führen, dass entsprechende Flächen, Gebäude auf der Fläche der LMU vorgehalten bzw. geplant werden. Diese können ja durchaus privatwirtschaftlich betrieben werden. Eine Integration z.B über das Sportangerbot der Vereine kann sowohl für die Studenten als auch die Vereine sehr förderlich sein.

Gaby Hohenberger (Grüne): Die Erweiterung der LMU an der Sonnenstraße macht es möglich, dass am südlichen Ende ein Gewerbegebiet, beispielsweise für wissenschaftsnahe Firmen, entstehen könnte. Auch wenn diese Firmen möglicherweise in den ersten Jahren keinen Gewinn für die Gemeinde abwerfen, so ist es doch eine Investition in die Zukunft unserer Kinder. Wir werden auf alle Fälle ein unterstützendes Verkehrskonzept fordern, das die Prüfung eines zweiten S-Bahn-Haltepunkts in OSH für die zu erwartenden StudentInnen und ArbeitnehmerInnen beinhaltet. Mit diesem zweiten S-Bahn-Haltepunkt „Universität/Schloss Schleißheim“, der ja auch schon im Regionalplan als Vorhaben drinsteht, wäre auch eine bessere Erreichbarkeit der Schlösser, der dortigen Sportstätten sowie der Flugwerft gegeben.  Um den Tourismus zu fördern, wäre auch ein Kombiticket MVV/Museen wünschenswert und natürlich die Aufnahme von OSH in die Münchner Innenraumzone des MVV!
Eine Ausweitung der Sportmöglichkeiten an der Ruderregatta kann ich nur unterstützen!

Florian Spirkl (SPD/FDP): Die Gemeinde selbst wird keine Studentenwohnheime bauen müssen. Dafür gibt es das Studentenwerk München, das ja auch das Studentenwohnheim in der Mooswegsiedlung betreibt. Mit der Ansiedlung der Tiermedizin sollten Studentenwerk und Gemeinde nach möglichen Flächen für ein Studentenwohnheim möglichst nahe am Campus suchen. Laut Website der Fakultät sind ca. 600 Mitarbeiter und 1500 Studenten an der Tiermedizinischen Fakultät. Selbst wenn sich die Fakultät vergrößert, ist die Mehrbelastung also nicht so groß, wie von der CSU befürchtet. Außerdem gibt es auch jetzt schon Angestellte der LMU in Oberschleißheim, z.B. bei den Tierkliniken. Im Moment ist der Campus mit dem 292er Bus an die S-Bahn angebunden und mit dem Ausbau des Campus muss auch der Bustakt verbessert werden.

Christian Kuchlbauer (FW): Studentenwohnungen sollten in der Nähe des Campus liegen. Oberschleißheim hat kaum Grundstücke. Hier muss mit dem Freistaat Bayern verhandelt werden, um hier eine Lösung zu suchen und um unnötigen Verkehr zu vermeiden. Verhandlungen nur über mögliche Gewerbeansiedlungen reichen hier nicht aus.

Casimir Katz (FDP): Wenn sich alle offenbar einig sind, wie schön das wird, sollte man wohl genauer hinschauen. Die Konflikte werden bei einzelnen Maßnahmen kommen. Wenn es darum geht, ob dieser Parkplatz dort oder jener Betrieb dahin angesiedelt werden darf. Ob die Schankerlaubnis draußen bis 22 Uhr verlängert werden darf oder nicht. Ob auf der Regattastrecke ein Motorbootrennen ausgetragen werden darf oder nicht. Ob auf der Beachballanlage auch Konzerte statt finden oder nicht. Das sind dann die Entscheidungen, die im Gemeinderat ausführlich diskutiert werden müssen. Leider hat man da häufig Angst vor Beschwerden der Bürger. Es wäre daher schön, wenn man die Bürger rechtzeitig so einbezieht, dass sie stolz darauf sind, was im Ort alles los ist. Dann kann man abwägen, was sinnvoll ist und was nicht.

Christian Kuchlbauer (FW): Man sieht, beim heutigen Thema sind sich die verschiedenen Gruppierungen relativ einig. Die Veränderung zum Uni-Dorf bieten Chancen und Risiken. Meines Erachtens sind die Chancen für Oberschleißheim größer als die Risiken. Vielen Dank für Ihr Interesse am heutigen Chat. Wir stehen heute ab 14 Uhr am Bürgerzentrum bei einem „Kuchlbauer“-Weißbier für Ihre Fragen zur Verfügung. Morgen finden Sie uns beim REWE-Markt und beim Flötenbrunnen vor dem HIT-Markt. Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und freue mich, Sie am Montag zur gleichen Zeit erneut begrüßen zu dürfen.

Florian Spirkl (SPD/FDP): Die Verhandlungen mit dem Freistaat über Flächen für ein Studentenwohnheim müssen dazu führen, dass zusätzliche Flächen dafür vom Freistaat bereitgestellt werden. Insbesondere mit einem Studentenwohnheim auf oder neben dem Campus könnte auch für Belebung (Kneipen, Bars etc.) gesorgt werden. Das darf aber nicht zu Lasten der geplanten Gewerbeflächen gehen.

Gaby Hohenberger (Grüne): Ich bin auch der Meinung, dass der Freistaat mit der Errichtung von einem Studentenwohnheim gefordert ist, Treffpunkte wie ein Cafe sind auf dem Campus allerdings bereits eingeplant, ebenfalls eine Kindertagesstätte. Viele junge Menschen sind eine Bereicherung für unseren Ort, der ja ansonsten auch dem demografischen Wandel unterliegt. Durch die Ansiedlung können auch Synergieeffekte mit bestehendem Gewerbe genutzt werden, ganz im Sinne von Aristoteles „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“.

Angelika Kühlewein (CSU): Der Tourismusbereich ist eine Stärke von Oberschleißheim. Tausende von Besuchern können sich nicht irren. Sie kommen nach Oberschleißheim, um unsere Attraktionen zu besuchen und Freizeitmöglichkeiten zu nutzen. Unsere Ideen in diesem Bereich haben vor allem die Oberschleißheimer Bürgerinnen und Bürger im Blick. Die CSU steht für ein ganzheitliches Tourismuskonzept. Dieses hat in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverein zu entstehen, welcher bereits hervorragende Vorarbeiten für Oberschleißheim leistet. Beispielsweise gehen der Gemeinde durch die derzeitige Erschließung der Flugwerft Mehreinnahmen verloren, da die Besucher an keinem der ortsansässigen Geschäfte vorbei kommen und folglich dort auch nicht einkaufen.
Durch einen Parkplatz am Kanal könnte erreicht werden, dass Besucher der Museum nicht fern von allen Oberschleißheimer Geschäften, sondern an den neu gestalteten gewerblich genutzten Stallungen im Wilhelmshof vorbei flanierend zu den Museumsgebäuden gelangen. (Siehe unsere Vorhaben im Bereich Gewerbe.) Ein ausgearbeitetes Park-Leitsystem und Wegbeschilderungen durch den Ort würden sicherstellen, dass die Anwohner durch die Tourismusströme weitestgehend ungestört bleiben. Sie sehen, hier greifen wieder ein sinnvolles Gewerbemanagement, Verkehrs- und Tourismuskonzept ineinander.

Ingrid Lindbüchl (Grüne): Bei beiden Themen ist Qualität das Schlagwort: Der Tourismus soll wie auch das evtl. Gewerbe an der Sonnenstraße in Oberschleißheim maßvoll wachsen, ohne dabei den einzigartigen Charakter zu zerstören. Wie beim Gewerbe wollen wir auch keinen billigen Massentourismus, wo sich Souvernierbuden mit Billigschrott gegenseitig übertrumpfen, sondern wir wollen eine qualitativ hochwertige Vermarktung unserer Schätze. Hier gilt: „weniger ist oft mehr“.
In beiden Fällen ist der Freistaat Bayern unser Verhandlungspartner. Hier muss man sich mutig, kreativ, unerschrocken und vor allen Dingen beharrlich zeigen. Die Verhandlungen mit der LMU und dem Freistaat Bayern müssen beim nächsten Gemeindeoberhaupt gleich von Anbeginn an höchste Priorität haben. Welche Weichen wir jetzt stellen, dementsprechende Züge werden einfahren....
...und am besten sollten die Züge in Oberschleißheim zweimal halten: „Oberschleißheim Schloss/Universität“ und „Oberschleißheim Ort“.

Angelika Kühlewein (CSU): In Zusammenarbeit mit dem Landkreis plädiert die CSU bei der MVV-Tarifüberarbeitung dafür, dass eine Tourismus-Kombikarte für Oberschleißheim eingeführt wird. Wir selbst können dafür sorgen, dass eine Tourismus-Information in Bahnhofsnähe errichtet wird. Gerne vertiefen wir die Ideen mit Ihnen persönlich und wünschen Ihnen ein schönes Wochenende.

Florian Spirkl (SPD/FDP): Dass die Flugwerft von der Jägerstraße aus erschlossen ist, liegt an der Schlösser- und Seenverwaltung, die eine Erschließung über den Wilhelmshof abgelehnt hat.

Florian Spirkl (SPD/FDP): Liebe Leserinnen und Leser, das wars für heute von meiner Seite. Ich würde mich freuen, heute beim Café Florian zwischen 15:30 und 17:30 in den Bürgerstuben oder am Infostand die Themen der letzten drei Tage zu vertiefen.

Dietmar Pathe (FW): Der aufstrebende Tourismus in Schleißheim, der sich natürlich im wesentlichen auf die drei Schlösser und ihre Anlagen bezieht, erfordert eine intensivere Diskussion mit der Schlösserverwaltung.
Um hier Gewerbetreibende aus Schleißheim, Künstler, Gastronomen etc. mit am Tourismus zu beteiligen, ist hier eine größere Flexibilität und Bereitschaft, entsprechende Flächen bereitzustellen und moderate Standgebühren zu verlangen, erforderlich, um nur ein Beispiel zu nennen.

Gaby Hohenberger (Grüne): Liebe Leserinnen und Leser, vielen Dank für Ihr Interesse am heutigen Thema Wissenschaft und Tourismusentwicklung in OSH. Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und wenn Sie noch Fragen zu ortspolitischen Themen haben, so würde ich mich freuen, Sie an unseren Infoständen heute ab 15:00 Uhr am Wochenmarkt, ab 19:00 Uhr zum Grünen Stammtisch in den Bürgerstuben oder morgen ab 10:00 Uhr vor dem Hit-Markt begrüßen zu dürfen!
Nebenbei: bei soviel Freibier-Angeboten von den Mitbewerbern sollten Sie heute lieber zu Fuß zum Einkaufen kommen ;-)). Übrigens, bei uns gibt es heute Wein!

Damit ist der Chat für heute beendet. Der nächste Wahl-Chat auf der schleissheimer-zeitung.de ist am Montag, 10.03., wieder um 11 Uhr live online.

Hier geht's zu den Wahl-Chats
vom Mittwoch: Wie geht's nach dem Bürgerentscheid Gewerbegebiet weiter?
vom Donnerstag: Ideen zur Verkehrspolitik?

(Die Chat-Regeln: Jede Gruppierung ist selbst dafür zuständig, ob, wie, wie schnell, wie ausführlich und wie engagiert sie sich am Chat beteiligt. Ebenso bleibt völlig frei, wer antwortet. Jeder Beitrag wird unbearbeitet - bis auf erkennbare Tipp- oder Kommafehler - in Echtzeit online gestellt.
Der besseren Verständlichkeit wegen liest sich der Chat von oben nach unten, also der aktuellste Beitrag steht immer unten.)


07.03.2014    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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