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Bundesbehörde baut in Neuherberg neu

1979 hat das heutige Bundesamt für Strahlenschutz seinen Standort Neuherberg bezogen, nach mehreren Umbauten, Renovierungen und Modernisierungen ist der Altbestand nun an seine Grenzen gestoßen. Die Behörde plant nun einen Neubau, der vom westlichen Eingang des Forschungscampus Neuherberg an dessen Südgrenze ziehen soll.
Das Bundesamt für Strahlenschutz ist eine wissenschaftlich-technische Bundesoberbehörde, die dem Bundesumweltministerium zugeordnet ist. Aufgabengebiet ist der Schutz des Menschen und der Umwelt vor Schäden durch Strahlung. Der Zentrale in Salzgitter sind mehrere Standorte im gesamten Bundesgebiet angegliedert, darunter diejenige in Neuherberg mit 172 Mitarbeitern. Zentrale Aufgabe in Neuherberg ist die Zuarbeit für Gesetze, Verordnungen und Richtwerte und die Überwachung der radioaktiven Belastung von Mensch und Umwelt. 1998 wurde ein Erweiterungsbau angefügt.
Gerade wurde nun eine energetische Sanierung des Gebäudes abgeschlossen. Dabei wurde dann auch offen gelegt, dass die dringend notwendige technische Modernisierung der Laboreinrichtungen nicht mehr möglich ist. Zum einen gibt es für die Anlagen teilweise schon keine Ersatzteile mehr, zum anderen wurden bei den Öffnungen im Gebäudebestand festgestellt, dass die Dämmstoffe in den Decken teilweise carzigene Stoffe enthielten.
Eine Belastung im laufenden Betrieb konnte zwar nicht festgestellt werden, die notwendigen Bauarbeiten zur Sanierung könnten aber nicht durchgeführt werden. So hat sich die Behörde zum Neubau am gleichen Standort entschlossen. Zwei Bauparzellen im Süden des Helmholtz-Zentrums, die bereits mit Baurecht ausgestattet sind, werden dafür genutzt.
Das Gelände im staatlichen Besitz war als Erweiterungsfläche für den Helmholtz-Campus gedacht, wird nun jedoch in der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben dem Bundesamt zugeschlagen. Das Oberschleißheimer Rathaus hat bereits genehmigt, dass zwei benachbarte Baufenster zu einem Gebäudekomplex zusammengelegt werden dürfen. Die dazwischen vorgesehene Grünfläche soll an den Rand der Bebauung rücken und damit mit dem angrenzenden Naturschutzgebiet der Fröttmaninger Heide zusammenwachsen.
Das bestehende Gebäude des Bundesamtes soll nach dem Umzug entkernt werden und dann, quasi im Gegenzug für die Grundstücksabtretung, dem Helmholtz-Zentrum zur Verfügung stehen. Die Planungen im Staatlichen Bauamt Rosenheim, dass die Federführung des Projektes hat, sind noch in der Anfangsphase. Vorgesehen ist, noch heuer einen Architektenwettbewerb für den Neubau auszuschreiben.


22.01.2014    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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