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Allwetterplatz mit vielen Anläufen

Seit mindestens zehn Jahren bemüht sich der FC Phönix um ein Allwetterspielfeld für die Sportanlagen. Für den Gemeindehaushalt 2014 hat der Verein seinen Vorstoß nun dringend erneuert. Die Platzsituation sei mittlerweile katastrophal, schildert der Fußballklub, Spiele seien schon abgesagt worden, in der Vorbereitung auf diese Saison habe der Trainingsbetrieb der Jugend komplett eingestellt werden müssen.
18 Mannschaften stellt der FC Phönix im Spielbetrieb, dazu sind zwei Teams der Jugendfördergemeinschaft München-Land-Nord in Oberschleißheim stationiert. Für den kompletten Spiel- und Trainingsbetrieb dieser Kicker stehen auf der Anlage südlich des Schlosses drei Rasenplätze, ein Kleinfeldplatz und ein Hartplatz zur Verfügung. Und damit komme man nicht mehr über die Runden, klagt der Vereinsvorsitzende Guiseppe Lanzano in seinem Antrag.
Der reguläre Betrieb bedinge eine Nutzung von rund 800 Stunden im Jahr auf dem Kleinfeld und rund 1000 Stunden auf den Rasenplätzen. Die Belastungsgrenze für derartigen Sportrasen werde jedoch bei 400 Stunden jährlich gesetzt.
Der lange Winter 2013 habe den Verein da schon ins Chaos gestürzt, schildert Lanzano. Um die noch feuchten Spielfelder zu schonen, habe man Trainingszeiten reduzieren und Spiele absagen müssen. Den kompletten Sommer über waren dann zwei der drei Rasenplätze und das Kleinfeld wegen Renovierungsarbeiten aufgrund der übermäßigen Belastung gesperrt. Eine Saisonvorbereitung konnte daher nur für die Herren-Mannschaften stattfinden, zwei Mannschaften durften nach Lohhof ausweichen, „der Trainingsbetrieb für die Jugendmannschaften musste eingestellt werden“.
Seit 2003 bemüht sich der Verein offiziell um einen Allwetterplatz. 2009 waren dann die Überlegungen und Vorarbeiten so weit gediehen, dass der Gemeinderat in den Haushaltsplan für 2010 einen Posten für die neue Anlage in Höhe von 350.000 Euro eingestellt hatte. Realisiert wurde der Platz damals allerdings nicht.
Vor Jahresfrist hat das Rathaus die verschobene Investitionen nun wieder aufgegriffen und in den Etat 2013 eingestellt. Umsetzung: wieder negativ.
Der Verein verweist jetzt darauf, dass nicht nur dauerhaft die Kapazitäten fehlen, sondern dass über die Jahre der verschleppten Investitionen auch horrende Sanierungskosten für den Erhalt der überbeanspruchten Plätze angefallen sein. „Eine nachhaltige Verbesserung bekommen wir nur mit einem Allwetterplatz hin“, appelliert Lanzano.
Vorgeschlagen wird vom Verein, den völlig unzeitgemäßen Hartplatz, der faktisch nicht mehr genutzt werde, in einen modernen Allwetterplatz umzubauen. Als Einstieg in das Projekt sollte 2014 nun zumindest die vorbereitende Bodenuntersuchung angesetzt werden, fordert der FC Phönix.


06.01.2014    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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