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Stolz und Scheitern

Es gibt viele letzten Male jetzt für Bürgermeisterin Elisabeth Ziegler, die im Mai nach 18 Jahren ihr Amt abgeben wird. Zum Beispiel hat sie heuer beim Volksfest zum letzten Mal als Bürgermeisterin angezapft; aber da lief ihre Amtszeit noch elf Monate und drei Wochen, da war der Gedanke an das Ende noch nicht so akut. Spätestens jetzt aber, mit ihrer letzten Bürgerversammlung am Mittwoch, hat ihre Abschiedstour begonnen.
In einem persönlichen kurzen Rückblick stellte sie Projekte aus 18 Jahren heraus, „die mir persönlich am Herzen lagen und liegen“. Prägendstes Erlebnis zum Start in ihre Amtszeit sei die Fertigstellung des Seniorenparks gewesen. War der Betrieb des Hauses über einen selbständigen Trägerverein konzipiert gewesen, so stellte die junge Bürgermeisterin bei einem ersten Kassensturz fest, dass diese Konstruktion nach ihrer Einschätzung nie funktionieren würde. Hier einen professionellen Träger zu finden, die Arbeiterwohlfahrt, war ihre erste Bewährungsprobe.
Das Neubaugebiet südlich der Hirschplanallee hat sie nahezu durch ihre gesamte Amtszeit begleitet. In der Bürgerversammlung sagte sie klipp und klar, die Vollendung dieses Projektes sei „der Grund gewesen, warum ich 2008 noch mal kandidiert habe“. Wenn man jetzt durch die Siedlung gehe, seien jedoch „die viele Arbeit und der Ärger vergessen“.
Als „Herzensangelegenheit“ über die 18 Jahre ihrer Amtszeit betrachtete sie die Kinderbetreuung: „Ich habe es als meine Aufgabe gesehen, den Kindern einen optimalen Start ins Leben zu ermöglichen, durch gute Betreuung und Förderung, Unterstützung beim Lernen und den Hausaufgaben, qualitätvolle Aktivitäten in den Ferien“. So biete Oberschleißheim ausreichend Kinderbetreuungseinrichtungen, überdurchschnittlich viele Ganztagesklassen und ein reiches Betreuungsangebot für alle Gelegenheiten.
Dass sie auf die Rückführung der Schulden von etwa 10,8 Millionen Euro zum Amtsantritt auf jetzt knapp vier Millionen Euro „stolz“ sei, hatte sie bereits im Jahresbericht herausgestellt. Eine weitere Daueraufgabe ihrer Amtszeit, die Schaffung einer Ortsmitte, habe ihr aber auch die Grenzen ihres Mandats aufgezeigt. „Wenn die Unterstützung, Mitwirkung und der Wille zur Veränderung bei den beteiligten Partnern fehlt, laufen viele Bemühungen ins Leere“, resümierte sie.


28.11.2013    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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