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Tankstelle statt Traditionsgaststätte?

Tankstelle statt Traditionsgaststätte?

Der Kreuzhof soll neue Gewerbeansiedlungen erhalten. Um die verbleibende Freifläche des 2010 gewidmeten Gewerbegebiets komplett zu nutzen, muss wahrscheinlich die Gaststätte zum Kreuzhof abgerissen werden. Der Pachtvertrag bis Jahresende wurde nicht verlängert, angeblich liegt im Rathaus bereits ein Abbruchantrag.
6400 Quadratmeter des Gewerbegebiets sind noch nicht zusammenhängend erschlossen, ein Drittel davon belegt die Gaststätte. Er wolle jetzt "die Möglichkeit in Anspruch nehmen, die im Bebauungsplan mühsam erreicht wurde“, und das Gelände mit modernen Bauwerken im Zusammenhang entwickeln, sagt Alexander Hickl, Geschäftsführer des Eigentümers, der Münchner Firma „Quetschwerk München Nord“. Das rigide Lärmkontingent für das Gewerbegebiet lasse nach Darstellung Hickls keine Möglichkeit für eine Ansiedlung neben dem Wirtshaus. Folglich sei nur eine Lösung im Gesamtpaket denkbar, die alle 6400 Quadratmeter in das Lärmlimit einbeziehe.
Die im 19. Jahrhundert entstandene Traditionsgaststätte wird seit 1997 von Monika und Volker Kurz geführt, die das damals zur Spelunke abgestiegene Wirtshaus zu einem beliebten Speise- und Ausflugslokal aufgebaut haben. Zuletzt waren sie schon starke limitiert durch die Unzulänglichkeiten des alten Gemäuers, das jährlich fünfstellige Heizkosten verschlingt. Nötige Investitionen, für die nach Kurz’ Darstellung die Brauerei als Mieter des Objekts bereits Geld locker gemacht hätte, scheiterteten aber an der ungewissen Zukunft; auch Ende 2012 war der Pachtvertrag schon mal ausgelaufen, dann aber noch mal verlängert worden um ein Jahr.
Jetzt ist den inklusive Aushilfen 25 Beschäftigten bereits gekündigt. Ende November sei Deadline, sagt die Wirtin. „Wenn's ein Wunder gibt“, würden sie den Betrieb dann weiterführen können, bei eventuell späteren spontanen Entwicklungen sei das Lokal aber nicht mehr wiederzubeleben: „Es gibt kein zurück mehr“.
Hickl versichert, er stehe in engem Kontakt mit den Wirtsleuten, „um zu überlegen, wie wir es machen können“. Seine Aufgabe sei seit der Gewerbegebietswidmung 2010, die unterschiedlichen Rahmenbedingungen von der Ausweisung über die Ansprüche des Wirtshauses bis zu den Bedürfnissen potentieller Betriebe zusammenzuführen: „das muss man zusammenpuzzeln“, sagt er.


01.11.2013    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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