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ORTSGESCHEHEN

Das Haus tankt das Auto

Ein simples Einfamilienhaus, dass seine nötige Energie selbst aus dem natürlichen Ressourcen bezieht und sogar einen Energieüberschuss erwirtschaftet, mit dem zum Beispiel das Auto betankt werden kann – dieses Zukunftsprojekt will ein Konsortium unter Führung der Technischen Universität München vorzeigen. Und es soll in Oberschleißheim stehen.
Der Gemeinderat hat die Ansiedlung eines derartigen Demonstrationsobjektektes eines "Energie-Speicher-Plus-Hauses" durchaus begrüßt, einzig die Standortfrage blieb ungeklärt. Das Gemeindebauamt soll nun geeignete Flächen bewerten und dann will das Gremium abschließend entscheiden.
Das vom Bundesumweltministerium geförderte Projekt läuft unter dem Arbeitstitel "Energieautarke Elektromobilität im Smart-Micro-Grid – vom Einfamilienhaus zum intelligenten Parkhaus". Unter Federführung der TU München sind ein Bauunternehmen und ein Münchner Autohersteller beteiligt. Entscheidendes Standortkriterium ist dabei die Nähe zum Campus der TU in Garching, da das Forschungsprojekt von dort aus betreut werden soll.
In das Energiehaus werden von der Uni Mess-, Steuer- und Regelungstechnik installiert, die das Gebäude in die Lage versetzen sollen, "ein intelligentes Energiemanagement mit Integration von Elektrofahrzeugen zu nutzen". Die Baufirma möchte das Objekt als Demonstrationshaus für seine Kunden bundesweit präsentieren, die TU wiederum möchte es auch nach Abschluss der wissenschaftlichen Projektphase bis 2016 für längerfristige Forschungen nutzen.
Das in Oberschleißheim geplante Projekt verfolge einen integrativen Ansatz, heißt es in den Projekt-Unterlagen, "die Energiewende und Elektromobilität unmittelbar beim Kunden kombiniert". Es würden "prototypische Umsetzungen entwickelt, mit denen Elektrofahrzeuge in die Energiemanagementstruktur von intelligenten Gebäuden eingebunden werden können". Dazu werden verschiedene Energiemanagementsysteme untersucht und die Kompatibilität ausgearbeitet. Aus den Untersuchungen sollen dann auch Empfehlungen für die Weiterentwicklungen sowohl von Elektrofahrzeugen einerseits als auch von Haus-Energiesystemen andererseits abgeleitet werden.
Das Projekt steht im "Schaufenster Elektromobilität Bayern-Sachsen" und wird als eines von 17 Ansätzen vom Bundesumweltministerium gefördert.


24.10.2013    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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16.07.17, Betreff: Re: AW: Bitte verzeihen sie mir ihren Fehler

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