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Lesermail zum Artikel: 'Nicht von Luftschlössern blenden lassen'

Die Freien Wähler haben das Ratsbegehren vom Juni 2013 abgelehnt. Wir hatten gegen den Antrag gestimmt, da in der Begründung keine konkrete Erschließung über eine Umgehungsstraße festgelegt wurde.
Die Gemeinde verfügt ja bekanntlich nicht über entsprechende Grundstücke, um diese potentiellen Investoren anzubieten. Um Einfluss auf diese nehmen zu können, müsste die Gemeinde entsprechende Grundstücke im Vorfeld erwerben und dann weiter veräußern.
Somit war das Ergebnis des Bürger- und Ratsbegehrens für die Freien Wähler keine Überraschung. Erstaunlich war vielmehr die Wandlung in den Argumentationen der beteiligten Parteien. Im Laufe der Diskussionen und den diversen Plakataktionen konnte man nicht mehr richtig erkennen, um was es eigentlich geht. Aufklärung wurde von beiden Seiten mit Übertreibungen und Polemik betrieben.
Von beiden Seiten wurde eine bereits beschlossene Umgehungsstraße in die Diskussion immer mehr mit einbezogen. Über was haben wir denn nun eigentlich abgestimmt? Über ein Gewerbegebiet an einer Stelle, die keiner haben möchte? Über ein Gewerbegebiet, das hochwertiges Gewerbe mit hohen Steuereinnahmen bringt? Über ein Gewerbegebiet, das nur Flächen verbraucht und keine Steuern bringt? Über Gewerbegebiete in Oberschleißheim allgemein? Über eine bereits beschlossene Verlegung der Staatsstraße?
Das Ergebnis hat eines deutlich veranschaulicht. Oberschleißheim ist gespalten. Dies hätte nicht unbedingt passieren müssen. Das ist schade. In Oberschleißheim zu wohnen, soll weiterhin lebenswert bleiben. Neue Gewerbegebiete im großen Stil werden abgelehnt. Was heißt das für uns?
Oberschleißheim muss die bestehenden Gewerbegebiete optimieren - Leerstände auffüllen und wo es geht, sanft erweitern. Ein Gebietstausch mit Unterschleißheim macht weiterhin Sinn. Man hörte vom Bürgermeisterkanditaten der SPD/FDP, ein Gebietstausch mit Unterschleißheim kommt nicht in Frage, da sonst ein gigantisches Gewerbegebiet zwischen Ober- und Unterschleißheim entstehen könnte. Ach ja, da stellt sich die Frage, wem gehört das Gebiet von der Hirschplanallee entlang vom Schreiner bis zur Birkhanstraße gleich nochmal? Unterschleißheim!
Es ist also besser, wenn Unterschleißheim hier ein Gewerbegebiet aufzieht, die Firma Schreiner erweitert, ihre Hauptverwaltung dorthin verlegt und wir unseren einzigen nennenswerten Steuerzahler verlieren. Oder ist es besser, einen Gebietstausch anzustreben und dem Gemeinderat von Oberschleißheim die Möglichkeit zu geben, mit einer Mehrheit zu entscheiden, ob im Bedarfsfall Gewerbe zur Verfügung gestellt wird, oder nicht.
Oberschleißheim kann gut mit der Entscheidung der Bevölkerung leben. Wir sollten nun in die Zukunft sehen. Die LMU will mit aller Macht nach Oberschleißheim. Hier sollte für weitere Verhandlungen durchaus ein Ansatzpunkt sein. Es sind hier bereits einige Punkte wie eine zweite S-Bahnhaltestelle und eine kleine Ausweitung des bestehenden Gewerbegebietes an der Sonnenstraße genannt worden.
Hans Hirschfeld, Ortsvorsitzender, und Christian Kuchlbauer,. Bürgermeisterkanditat (Freie Wähler)
 
(weitere Lesermails)


24.09.2013    |    Ihre Meinung dazu...    |    nach oben    |    zurück

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16.07.17, Betreff: Re: AW: Bitte verzeihen sie mir ihren Fehler

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